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Thema: Elite

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Kugelfänger Avatar von Froschkönig
    Registriert seit
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    Betäuberdruide und Frosch im Mixer
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    So liebe Leute, mich hat zwar keiner gefragt, aber ein paar Dinge will ich hier doch loswerden.
    1. Es ist richtig, das es in unserem Studium ein paar komische Vögel gibt, die meinen, Wunder was sie sind. Tröstet Euch damit, daß sie das nicht zu guten Ärzten macht und macht es selbst besser. Zur beruhigung : Ich kenn auch ein paar Juristen, die meinen, sie hätten das Rad neu erfunden, sind also nicht nur Mediziner größenwahnsinnig.
    2. Habe ich einen guten Freund, der seit vielen Jahren Rettungsdienst fährt und beim Roten Kreuz ausbildet. Der glaubt jetzt nicht, daß er viel toller oder wichtiger ist, als wir anderen, erzählt uns auch keine Heldengeschichten, höchstens die ämüsanten Highlights mancher Einsätze. Allerdings ist es eine Tatsache, daß er von dem Teil der Physiologie, die bei Notfalleinsätzen zum tragen kommt, erheblich mehr Ahnung hat als ich.
    3. Jaja, die dämlichen Medizinstudenten, die sogar Telefonbücher auswendig lernen....
    Natürlich ist der Großteil unseres Studiums darauf ausgelegt, Fakten zu archivieren, möglichst für immer. Aber auch in unserem Physikum war die eine oder andere Transferleistung zu erbringen (Fals man den betreffenden Sachverhalt nicht zufällikg auch schon mal auswendig gelernt hat...also bei mir war das bei der Frage mit der Nebennierenrindeninsuffizienz nicht der Fall, hab´s aber trotzdem richtig)
    Außerdem sind es gerade die Transferleistungen, die später wichtig sind. Oder schaut ihr in einer Tabelle nach und sagt dem Patienten, der wegen Nächtlicher Fieberanfälle und Stuhlgangbeschwerden zu euch kommt, daß er wohl ´ne Lebensmittelvergiftung hat ohne mal darüber nachzudenken, daß es auch Morbus Hodgkin sein könnte ?

    Auswenidiglernen ist lediglich die Grundvoraussetzung, die Fakten unser Werkzeug, was man mit Ihnen anstellt, ist individuell verschieden, sonst gäbe es wohl kaum gute oder schlechte Ärzte



  2. #17
    Diamanten Troll
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    Nu mag ich auchmal was sagen. Bin grad so schön dabei.
    Ist mal wieder vieles richtig was hier gesagt wird. Aber ich mags auch nett wenn man pauschal auf leuten rumhackt.
    Und ich muß dem Froschkönig in einem Punkt recht geben. Wenn man sich in der Praxis mit einem Thema schon auseinander gesetzt hat hat man da Vorteile fürs Studium. Und für jemanden der ernsthaft im Rettungsdienst gearbeitet hat oder es noch tut ergeben sich nunmal einige Vorteile besonders was Teile von Physio angeht. Genauso wie Pfleger und Schwestern in bestimmten Bereichen Vorteile haben, oder MTAs. Aber die vernünftigen Leute erkennt man ganz einfach daran, daß sie nicht am rumpralen sind sondern vielleicht auch versuchen anderen damit zu helfen. Man kann, nämlich Sachen die man gut intus hat meist auch gut erklären. Was eineige Dozenten manchmal nicht auf die Reihe bekommen.



  3. #18
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    Hi Susanne,
    ich stöber hier so durch die Seiten, um meinen Ärger und Frust wegen des zweiten Fehlversuches beim Physikum etwas zu verdauen, plötzlich Deine Zeilen, sehr aufmunternd. Versuche gerade, mich zu lockern und loszulassen und auch zu relativieren, wie wichtig bzw. unwichtig es doch ist mit soviel Wissen durch die Straßen zu gehen, um seinen Traum als Arztdasein endlich zu verwirklichen, vollgepckt mit Nerven, Arterien... und blind für die kleinen täglichen Geschichten. Die Praxis bestätigt es doch, welcher Arzt führt denn noch ein einfühlsames Patientengespräch, um wirkliche Ursachen der Krankheit zu finden. Vielleicht bin ich auch sehr frustriert momentan aber eines ist mir das Medizinstudium nicht wert, nämlich das knallharte Auswendiglernen, was meines Erachtens nichts mit Intelligenz zu tun hat, um sich später zu protzen. da versuche ich lieber kleine Brötchen zu backen und fröhlich zu bleiben. Und einen Versuch habe ich ja auch noch zur Verfügung.



  4. #19
    Registrierter Benutzer
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    ich werd das gefühl nicht los, dass sich hier die thematik komplett verschoben hat. niemand hatte hier die absicht, rettungsdienstler, fachschaftsmitglieder oder politisch aktive auszugrenzen. es ging lediglich darum, ein gewisses imponiergehabe zu kritisieren und dabei waren die "schwarzen schafe" der besagten gruppen eben beispiele. wer hierran anstoss nimmt, sollte sich mal fragen, ob er, der seine eigene einstellung natürlich nicht zur disposition stellt, da nicht irgendetwas falsch verstanden hat. hier geht es darum, dem physikum keinen allzugrossen stellenwert zuzusprechen. es ist eine station auf dem weg zum arztberuf. der weg ansich aber endet niemals. das ist wie beim autofahren. man macht den führerschein und fängt erst wirklich an zu lernen, nachdem man sich für die praxis qualifiziert hat.
    nette grüsse!



  5. #20
    Guest
    Das Physikum hat nur eine einzige Bedeutung, und das ist die "Fahrkarte in die Klinik". Es hat von allen unseren tollen Examina am allerwenigsten mit Medzin i.e.S. zu tun und ist eigentlich nur darauf ausgerichtet, nicht allzuviele Studis auf einmal in die Kliniken zu lassen....

    Note? Wen interessiert das? Ein zukünftiger Chef wird darauf schauen, wie am/frau sich im 3. Stex angestellt hat, ob man vielleicht von irgendwem ein gutes Zeugnis bekommen hat, was man für eine Doktorarbeit abgeliefert hat, wie man in den Vorstellungsgesprächen rüberkommt etc.

    Mein Tip: wenn mal wieder einer der Grünschnäbel (schon mal eine prophylaktische Entschuldigung an alle anderen, die das P noch machen müssen) rumtönt, einfach weghören und die Gewissheit haben, daß denjenigen in den Krankenhäusern ein ganz rauher Wind entgegen wehen wird.

    Tom
    der auch mal eine Groß-Klappe-Phase hatte



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