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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Zitat Zitat von San Pellegrino
    Allerdings wird hier nicht auf die regionale Verteilung (heillose Überversorgung in den Großstädten, Lücken ohne Ende am Land) Rücksicht genommen und ebenso wenig auf die Verteilung stationärer- ambulanter Bereich.
    Hier mal Zahlen zur Aufteilung ambulat/stationär, allerdings für 2004 (ich hatte diese Zahlen mal vor einem Jahr zusammengestellt):

    Zahlen für 2004:

    Ärztlich tätige Ärzte (ambulant + stationär) pro 100 000 Einwohner:

    Großbritannien: 180

    Deutschland: 340

    davon 162 ambulant, 178 stationär


    Quellen:
    für Zahlen aus Deutschland:Bundesamt für Statistik, Bundesärztekammer, KBV-Seite: Grunddaten zur ärztlichen Versorhung in Deutschland (http://www.kbv.de/publikationen/125.html)
    für die Zahlen zu GB: OECD, Link finde ich aber nicht mehr..



  2. #17
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    @Pellegrino:
    Es gibt in unserem Gesundheitswesen reichlich Missstände, und ich unterstütze alles, was zur Beseitigung dieser Misststände beitragen könnte, aber das müssen konstruktive Aktionen sein. Ständiges Anprangern ohne Verbesserungsvorschläge bringt nichts. Und genau deshalb ist mir beim Lesen des von Dir geposteten Artikels aus der "Thüringer Allgemeinen" die Galle hochgekommen. Ich kann darin absolut nichts Konstruktives entdecken und frage mich , an wen dieser Artikel gerichtet ist und was er bewirken soll. Die einzige Anwort, die mir dazu einfällt: Er soll Oma Kasupke in ihrem Dorf in Thüringen Angst einjagen, dass sie demnächst keinen Arzt mehr finden wird. Und? Wie sollte sie darauf reagieren? Was sollte sie dagegen unternehmen?


    Einige Zitate aus dem Artikel
    http://www.thueringer-allgemeine.de/...=TA&dbserver=1

    "Das Traurige ist", sagt die 27-Jährige [Medizinstudentin] aus Rudolstadt, "dass Wunsch und Wirklichkeit auseinander driften." "Der Idealismus, den ich am Anfang vom Studium hatte, war durch die Arbeit im Krankenhaus immer mehr verloren gegangen."
    Dann sollte Frau Schütz, anstatt sich in einem Zeitungsinterview über ihre Arbeitsbedingungen zu beklagen, vor Ort zusammen mit anderen Medizinstudenten und Ärzten konkrete Verbesserungsvorschläge machen und sich für deren Verwirklichung einsetzen. Oma Kasupke aus Hintertupfingen kann ihr dabei nicht helfen.



    "Sorgen bereitet uns, dass immer mehr junge Leute ihr Medizinstudium abbrechen", erklärt Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe. Die einen werfen im theorielastigen Studium das Handtuch, andere beginnen in der Praxis-Phase zu murren.(.....)
    Um den Umgang mit Patienten zu lernen, absolvieren Medizinstudenten drei Mal vier Monate im Krankenhaus. Ob dieses Praktische Jahr (PJ) zur Ausbildung taugt, ist in Deutschland heftig umstritten. "Die PJler sind nur billige Arbeitskräfte", sagt Veit Scheble, 26, Student in Jena und Vizepräsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland.(....)
    Falls Missstände im Aufbau des Medizinstudiengangs die Ursache für die Abbrüche des Medizinstudiums sein sollten, müsste sich eben Herr Professor Hoppe zusammen mit Herrn Scheble und dem BVMD für Änderungen im Studiengang und Bezahlung des PJ einsetzen. Der simple Zeitungsleser hat keinen Einfluss auf die Gestaltung des Medizinstudiums.

    Im Klinikalltag ist das Weiterkommen dagegen allzu oft der Gunst des Chefarztes ausgeliefert. MB-Chef Ulrich Montgomery sprach einmal von einer "Hackordnung wie in der preußischen Armee". Darunter leiden viele Nachwuchsärzte.
    Das Abschaffen solcher Zu- und Missstände wäre doch eine schöne Aufgabe für eine Ärztegewerkschaft.



  3. #18
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    3 einfache Fragen: Seit wann ist es Aufgabe der Presse, die Drecksarbeit politischer Funktionäre, die dafür sehr gut bezahlt zu werden pflegen, zu übernehmen ?

    Seit wann ist es Aufgabe von kritischen Medizinstudenten, das Maul zu halten und sich gefälligst damit abzufinden, daß man für Oma Kasupke vergammeln soll ?

    Seit wann lebst Du in deutschland, wo IMMER die anderen für alles verantwortlich sind und gefälligst mal was tun sollen ?

    Arbeitest Du vielleicht in einem der Jungen Länder, wo Augenärzte schon malTermine in anderthalb Jahren vergeben, um denen da drüben zu helfen ?

    Wie kommt der Gemeine Mediziner dazu, Entwicklungshilfe für einen Appel und ein Ei da zu leisten, wo ohnehin schon Hopfen und Malz verloren sind ?



  4. #19
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    @Pellegino: ?????

    Edit:

    Seit wann ist es Aufgabe von kritischen Medizinstudenten, das Maul zu halten und sich gefälligst damit abzufinden, daß man für Oma Kasupke vergammeln soll ?
    Ihr sollt das Maul absolut nicht haltem, aber es an der richtigen Stelle aufmachen.

    Mit den restlichen vier Fragen kann ich leider nichts anfangen.
    Geändert von okulix (11.01.2007 um 16:58 Uhr)



  5. #20
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    Ich versuche mal, auf Deine anderen Fragen einzugehen:


    Zitat Zitat von San Pellegrino
    Seit wann ist es Aufgabe der Presse, die Drecksarbeit politischer Funktionäre, die dafür sehr gut bezahlt zu werden pflegen, zu übernehmen ?
    Da musst Du zusammen mit Deinen Kollegen den betreffenden Funktionären auf die Zehen treten.

    Seit wann lebst Du in deutschland, wo IMMER die anderen für alles verantwortlich sind und gefälligst mal was tun sollen ?
    Was sollte ich Deiner Meinung nach tun?

    Arbeitest Du vielleicht in einem der Jungen Länder, wo Augenärzte schon malTermine in anderthalb Jahren vergeben, um denen da drüben zu helfen ?
    Ich arbeite nicht in einem der Jungen Länder, und selbst wenn ich es täte, würde es den Ärztemangel dort nicht lindern, weil ich weder Arzt noch Mediziner bin.

    Wie kommt der Gemeine Mediziner dazu, Entwicklungshilfe für einen Appel und ein Ei da zu leisten, wo ohnehin schon Hopfen und Malz verloren sind ?
    Das verstehe ich nicht.
    Geändert von okulix (12.01.2007 um 02:59 Uhr)



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