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Thema: zahnarzt

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Platin Mitglied Avatar von blanko
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    Ne Freundin von mir ist gerade in ihrem letzten Zahni-Examen, von daher krieg ich live mit, wie bescheiden die Verhältnisse da sind.

    Wenn Du alleine Bammel vor den Naturwissenschaften hast, dann lass Dir sagen:
    a) kommt man bei Humanmedizin da leichter drumrum, denn die Zahnis müssen im Vorphysikum die theoretischen Fächer alle abhandeln, während bei Humanis "nur" 20 Fragen pro Fach im Physikum drankommen, die zum Bestehen nicht lebensnotwendig sind.
    b) Sind die meisten entscheidenden Prüfungen bei Zahnis mündlich: Physikum und Abschlußprüfung. mag an der Stelle zu Vorteil oder Nachteil geraten.

    Z.T sind die Ausweichmöglichkeiten bei Zanis mehr begrenzt. Man kann zwar wohl Kieferortho und ein bischen Zahnheilkunde parallel betreiben, aber, wie ich gehört habe, nicht umgekehrt (Normaler Zahnarzt und ein bischen Ortho).

    Ansonsten würde ich Dir auch dazu raten, mal Pflegepraktikum zu machen.

    Im Studium ist dann auch z.T. ein Fachwechsel mit Anrechnung von Scheinen möglich. Das geht recht unproblematisch von Human zu Zahnmedizin und andersrum mit etwas mehr Schwierigkeiten. Könntest also sonst erstmal mit Humanmedizin anfangen und dann wechseln.


    blanko



  2. #7
    Guest
    Mein Start ins Studium war ganz ähnlich: in der Oberstufe kein Physik und ein Chemie-Grundkurs wo ich völlig den Anschluss verloren hatte.

    Im ersten Semester hab ich dann gemerkt dass es den meisten anderen auch so geht. Gemeinsam haben wir dann Physik- und Chemiepraktikum durchlitten und uns die Grundlagen erarbeitet. Gerade bei Chemie ist das wichtig um später in der Biochemie klarzukommen. Die Physikprüfung hab ich dann mit Ach und Krach bestanden (wobei in aachen physik echt der Hammer ist) und Chemie war gar nicht so schwer.

    Mach deine Studienwahl nicht von sowas abhängig. Nach dem ersten Semester interessiert das eh keinen mehr und die Zahnis haben die gleichen Praktika und Klausuren wie wir absolvieren müssen. Ausserdem ist ein schriftl. Physikum in C & P doch viel netter als ne mündl. Prüfung im Vorphysikum. Also Zahnmedizin nur wenn du dich wirkl. dafür interessierst und nicht weil du meinst du könntest so irgendwelche kurse umgehen.

    guten start, alec



  3. #8
    Back on Stage Avatar von Rico
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    Wie meine Vorredner schon gesagt haben, von dem naturwissenschaftlichen Fächern würd ich mich nicht abschrecken lassen... da laufen eh genug LK'ler rum, die ganz wild darauf sind, ihr Wissen kund zu tun...

    Ob hingegen der Schluß aus der Tatsache, daß Du OPs nicht verträgst den Schritt zur Zahnmedizin zu machen richtig ist, weiß ich nicht.
    Die Zahnis operieren schließlich auch und ich könnte mir vorstellen, daß das da einen größeren Anteil des Studiums ausmacht, als die operativen Disziplinen im Medizinstudium - da is ja das einzige, wo Du wirklich zum im OP-Stehen genötigt wirst das Chirurgie-Tertial im PJ und die Praxiswoche. Famulaturen kann man ja in der Inneren oder Radiologie, Mikrobiologie, Allgemeinarztpraxis etc. machen.



  4. #9
    Narkosemensch Avatar von Vystup
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    wenn du die naturwissenschaften jetzt auch nicht sonderlich kannst, nach der vorklinik wirst du zumindest ein bisschen ahnung davon haben. und jetzt sagt bitte nicht, dass man ohne in chemie und physik zumindest grundkenntnisse hat, durch physio und biochemie kommt.

    das ist jetzt nicht als abschreckung gemeint, aber zumindest die ersten 2 jahre sind extrem naturwissenschaftlich. das heißt nicht, dass es nicht zu schaffen ist, ich hatte seit der 10. klasse kein bio mehr, was mir das leben manchmal ein bisschen erschwert hat, aber dramatisch war das nicht. alles, was man in der schule nicht gelernt hat lernt man eben im studium. man darf nicht auf den kopf gefallen sein und ein bisschen fleiß sollte man schon mitbringen, aber im grossen und ganzen ist das studium gut zu schaffen.



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