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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #66
    Auf dem Weg zurück... Avatar von McBeal
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    Zitat Zitat von Dr. Jekyll
    das klang überzeugend, ani.

    nur schade, dass es solche fälle gibt, kein hinweis auf etwas wirklich ernstes und auf einmal geht alles schief, was nur schief gehen kann.

    freue mich schon auf meine erste famulatur, die ich in der pädiatrie machen wollte, obwohl mir eigentlich ALLE
    abraten. "da kann du ja nicht blutabnehmen üben, du weißt ja noch gar nichts, die lassen dich ja nichts selbstmachen, die besorgten eltern" et ceterum.

    mir egal, ich wollte sowieso länger als nötig famulieren, auch wenn ich jetzt nicht die dinge machen könnte, die man mich auf der geriatrie vll. hätte machen lassen.
    Kommt aufs Haus an. Der erste Patient, dem ich Blut abgenommen habe, war drei Tage alt und meine erste Viggo habe ich einer 6 Tage alten Privatpatientin gelegt. Und die wollten mich auch glatt nach 5 Wochen ne LP machen lassen, aber ich habe mich nicht getraut, blöd wie ich war. Darüber ärgere ich mich heute noch. Kommt also ganz aufs Haus an!

    LG,
    Ally, die auch in die Pädiatrie möchte
    Junior-Mitglied der "Das/Dass-Polizei"



  2. #67
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
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    Sesshaft geworden in der Pädiatrie
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    Ich habe auch in der Pädiatrie, genauer in der Neuropädiatrie, famuliert und durfte nach einiger Zeit auch Aufnahmen alleine machen und Blutabnehmen. Da habe ich auch schon den ersten Säugling am Kopf gestochen.

    Wir haben gerade eine Famulantin bei uns und ich habe immer ein schlechtes Gewissen, dass sie nicht so viel mitmachen kann. Sie ist viel dabei, aber selbst machen hmmm.. letzte Woche hatte ich vorgeschlagen, dass sie die Anamnese und Untersuchung und Tropfanlage und BE (laut Einweisungsschein eine GE) macht und ich dabei bleibe. Aber das Kind (~2J.) schrie durchgehend, es blieb einfach keine Zeit für Üben. Also habe ich schnell das Kind angeschaut, die Flexüle gelegt, Blut abgenommen und erstmal das Kind ins Bett gesteckt. Nach einer Stunde durfte sie dann die Anamnese machen. Wir nehmen sie überall hin mit, Visite, zur Sectio, Wochenstationsvisite, usw. Ich hoffe, es bringt ihr auch was.

    Man ist wirklich viel vorsichtiger als in anderen Fächern mit Studenten, denke ich. Eltern sind eh schon sehr verstört, wenn die Kinder ins KH müssen und gerade das Blutabnehmen ist auch für die Eltern schlimm. Wenn die dann merken, dass es jemand nicht so kann, ist es auch doof.

    Aber mir hat meine Famulatur die Entscheidung für die Fachrichtung festgesetzt. Schon alleine dafür hat es sich gelohnt. Ich darf gar nicht dran denken, wenn ich nicht gemerkt hätte, welcher mein Traumjob ist.
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



  3. #68
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    FA Päd - auf dem Weg zum Kinderkardiologen
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    Ja, ich würde Pädiatrie auch sofort wieder machen, habe das nie einen Tag bereut!!!!!!!!!

    Ich wollte eigentlich initial nie Pädiatrie machen und hab mich als ich damals ERASMUS in Paris gemacht habe eher aus Scheinpflicht für das Praktikum in der Kindernotaufnahme gemeldet. Das war der Moment bzw. die Zeit, in der unverhofft die Entscheidung fiel, dass das völlig überraschend (mir waren bis dato immer alle diese überkandidelten Mädels auf den Geist gegangen, die schon im Präpkurs UNBEDINGT Pädiater werden wollten, nerv..!!) mein Fach ist. Hat mich selbst und meine Freunde am meisten gewundert! In Frankreich darf man halt auch viel machen, da hat es richtig Spass gemacht. Alle Eltern, die in die Notaufnahme an der Uni kommen, wissen, dass sie obligat erst von einem Studi gesehen werden (das übt!) und da beschwert sich keiner...wenn ich daran denke, dass da bei uns (ich meine meine Klinik) passieren würde, da wär bestimmt gleich ne Beschwerde fällig.

    Schade ist das aber, denn die Übung machts ja wie wir alle wissen. BEs lernt man da natürlich nicht, da das in Fr. bekannterweise die Schwestern machen. Hatte ich deswegn noch nie beim Kind gemacht, als ich meine Assitätigkeit begann, retrospektiv peinlich, aber es ging auch. Ich lebe noch! Dafür darf man geleg. ne LP oder Pleuradrainage machen, obwohl man es von den paar Malen ja auch nicht kann.
    Wird alles mit der Zeit; das gute in der Kinderheilkunde ist, dass von einem als Jungassi nicht so viel manuell erwartet wird, da alle wissen, dass das vorher in Abhängigkeit vom Haus mehr oder weniger üblich ist, Famulus/PJ viel machen zu lassen. Bei uns ist das für PJler auch nicht so toll von der Seite her, weil die OÄ das so festgelegt hat. Naja, wird alles wie gesagt...viel Spass auf jeden Fall bei der Famulatur!

    Gruss capucine
    La pensée a des ailes - nul ne peut arreter son vol.



  4. #69
    Registrierter Benutzer
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    laaaange her
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    180
    Auch ich würde nach wie vor wieder in die Pädiatrie gehen. Am Samstag hab ich kurz drüber nachgedacht, es ganz sein zu lassen mit der Medizin und einen meiner früheren Nebenher-Jobs zum Beruf zu machen. In meinem Kopf lasse ich mir dieses Hintertürchen offen, aber ich weiß schon, dass ich eigentlich nix anderes machen will.
    In meiner Kinder-Famu durft ich auch nichts machen, mit meiner Famula hab ich das dann aber anders gemacht. Halt nicht bei schwierigen Kindern/Eltern, aber ansonsten durfte sie erstmal probieren, wenn sie es sich zugetraut hat.
    Und bei den Neos sind ja eher keine Eltern ständig dabei, da geht es dann um so besser..



  5. #70
    *****
    Registriert seit
    07.10.2004
    Beiträge
    1.054
    leo, das verstehe ich nich: du lässt dir ein hintertürchen offen, willst mit der medizin aufhören, aber auch nix anderes machen, schließt sich alles drei nicht irgendwie aus?

    danke für eure ratschläge. ich hab bloß angst, dass ich mich doof anstelle, das gefühl hat man sogar bei erwachsenen als jungfamulus, wenn die kleinen dann noch schreien. mir tut das immer sehr leid, wenn die kleinen schreien, da steh ich doch nicht drüber. aber in wahrheit schreien sie ja auch schon, wenn ihnen nen pups quersitzt, das doofe gefühl bleibt aber.



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