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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #2441
    Diamanten Mitglied
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    Arbeitet jemand von euch in einem SPZ? Wir haben unseren Rotationsplan für nächstes Jahr bekommen und ich rotiere von Intensiv direkt ins SPZ für ca. 6 Monate bis 1 Jahr Einerseits freue ich mich, wollte da prinzipiell auch hin, allerdings war eigentlich der Plan erst in die Psychosomatik und evtl nochmal ne Zeit auf Station zu gehen und dann als fortgeschrittener Assistent vor der Niederlassung noch Erfahrung im SPZ zu sammeln. Nun ja, dann überspringen wir das halt...
    Habt ihr Tipps wie man sich darauf vorbereiten kann? Irgendwelche Bücher die man vorher gelesen haben sollte? Wenigstens macht der Leiter unseres SPZ wohl eine sehr gute und ausführliche Einarbeitung.



  2. #2442
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
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    Wow, das ist echt ein Sprung. Hattest du bisher Neuropädiatrie?

    SPZ ist für mich sowas wie die Hautärzte der behinderten Kinder. Man arbeitet interdisziplinär mit den Therapeuten und schaut, ob alle Therapien und Soziales klappt. Also nicht die Infektionen und Impfungen, das macht sicher der Kinderarzt, aber halt Frühförderung, passende Therapien, Hilfsmittel, usw. Und bei neuen Patienten eben auch die gesamte Diagnostik mit BE, MRT, usw.

    Nachdem ich 2002 in der Neuropädiatrie Famulatur gemacht habe, war SPZ mein Berufswunsch für die Zukunft. Aber als L. dann geboren wurde, fand ich es doch nicht mehr passend, genau das zu machen, was ich tagtäglich zuhause habe. Toll finde ich nach wie vor, dass die Termine 60-90 min eingeplant sind, dass man das Kind in der Regel nicht alleine sieht, weil KG, Ergo, Logo, Heilpädagogik/Psychologie (je nach Alter), Sozialarbeiter alle das Kind sehen und man es besprechen kann. Die Betreuung über Jahre hat mich damals auch interessiert. Da war vermutlich mein Hausarztdasein für Kinder schon gebahnt.
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



  3. #2443
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von annekii Beitrag anzeigen
    Wow, das ist echt ein Sprung. Hattest du bisher Neuropädiatrie?

    SPZ ist für mich sowas wie die Hautärzte der behinderten Kinder. Man arbeitet interdisziplinär mit den Therapeuten und schaut, ob alle Therapien und Soziales klappt. Also nicht die Infektionen und Impfungen, das macht sicher der Kinderarzt, aber halt Frühförderung, passende Therapien, Hilfsmittel, usw. Und bei neuen Patienten eben auch die gesamte Diagnostik mit BE, MRT, usw.

    Nachdem ich 2002 in der Neuropädiatrie Famulatur gemacht habe, war SPZ mein Berufswunsch für die Zukunft. Aber als L. dann geboren wurde, fand ich es doch nicht mehr passend, genau das zu machen, was ich tagtäglich zuhause habe. Toll finde ich nach wie vor, dass die Termine 60-90 min eingeplant sind, dass man das Kind in der Regel nicht alleine sieht, weil KG, Ergo, Logo, Heilpädagogik/Psychologie (je nach Alter), Sozialarbeiter alle das Kind sehen und man es besprechen kann. Die Betreuung über Jahre hat mich damals auch interessiert. Da war vermutlich mein Hausarztdasein für Kinder schon gebahnt.
    Wir haben eine Station für u.a. Neuropädiatrie, da war ich vor der Intensiv auch eingeteilt, habe also grundsätzlich schon ein paar neuropädiatrische Dinge gesehen, bin aber natürlich was das betrifft noch ziemlicher Anfänger. Im PJ war ich auch eine Woche im SPZ hospitieren, habe also die interdisziplinäre Arbeit schon gesehen und durfte auch allen Berufsgruppen mal über die Schulter schauen und fand das auch super spannend. Zusätzlich gibt es bei uns im Haus regelmäßige Neuropäd-Tutorials, die immer sehr lehrreich sind.
    SPZ ist tatsächlich das, was ich mir neben der Niederlassung auch immer am ehesten für die Zukunft vorstellen konnte, weil man eben nicht mehr in dem Dienstsystem des Hauses eingepfercht ist, aber trotzdem die Ressourcen in gewissem Maße mit nutzen kann.



  4. #2444
    Auf dem Weg zurück... Avatar von McBeal
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    Hier, ich arbeite im SPZ. Ein spezielles Buch habe ich nicht. Sich die Neuropädiatrie nochmals anzugucken schadet aber nicht sowie sich schon mal ein bisschen Entwicklungsdiagnostik anschauen (Grenzsteine o.ä.).
    Wichtig finde ich außerdem, sich ein bisschen was zu AO-SF sowie Eingliederungshilfen, Namen der umgebenden Förderschulen und heilpädagogischen Kindergärten etc. anzugucken, vielleicht zu Hilfsmitteln und bei uns braucht man auch BTM-Rezepte.
    Kannst Du schon EEG? Da gibt’s tolle Fortbildungen. Ansonsten braucht es im SPZ allein wegen der ganzen Abläufe wirklich eine ordentlich Einarbeitung, aber die bekommst Du ja anscheinend. Alles Gute und viel Spaß!

    LG
    Ally
    Junior-Mitglied der "Das/Dass-Polizei"



  5. #2445
    Registrierter Benutzer
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    Hallo! Kennt jemand zufällig eine freie Stelle (oder demnächst frei werdend) für Pädiatrie (alternativ auch Kinderchirurgie) im Raum Kassel-Göttingen-Hannover (oder Umgebung)? Ich finde irgendwie nichts. Danke!



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