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Umfrageergebnis anzeigen: Mein erstes NettoGehalt ohne Dienste bei Vollzeitanstellung lag bei .......... Euro.

Teilnehmer
210. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • </=1200

    7 3,33%
  • 1200- 1300

    2 0,95%
  • 1300 - 1400

    1 0,48%
  • 1400 - 1500

    4 1,90%
  • 1500 - 1600

    6 2,86%
  • 1600 - 1700

    18 8,57%
  • 1700 - 1800

    25 11,90%
  • 1800 - 1900

    31 14,76%
  • 1900 - 2000

    17 8,10%
  • 2000 - 2100

    23 10,95%
  • 2100 - 2200

    20 9,52%
  • 2200 - 2300

    20 9,52%
  • > 2300

    36 17,14%
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Ergebnis 21 bis 25 von 491
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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Sidewinder
    Guest

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    Hallo!
    Keine Frage, es ist absolut richtig, daß man das ganze in Relation zum Alter, zur Studiendauer und zur Arbeitsbelastung sehen muß. Da stimme ich definitiv damit überein und ich selber würde mir auch ein besseres Gehalt unter angenehmeren, familienfreundlicheren Bedingungen wünschen.
    Es wäre deswegen sicherlich absolut falsch zu sagen: wir müssen uns da für nichts einsetzen, so wie es läuft passt es doch.
    Aber ich denke AUCH, daß vielmals schon auch eine erhöhte Bereitschaft zum Jammern vorhanden ist und die Dinge schwärzer gemalt werden, als sie sind.
    Keine Frage, es gibt genügend Negativbeispiele, wo eine Beschwerde mehr als Gerechtfertig ist, und es gibt auch keinen Grund zu sagen "Uns geht's spitze, lassen wir das so", aber man muß eben auch immer alles ein klein wenig differenzierter sehen.
    Und Ärzte sind ja nicht die einzigen mit derartigen Problemen.

    Konkrete Zahlen hab ich jetzt immer noch keine! ;)

    Gruß,
    Sebastian
    Geändert von Sidewinder (30.06.2007 um 12:33 Uhr)



  2. #22
    Gold Mitglied
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    Jammern ist nun mal eine der wichtigsten Tugenden der Deutschen. Nicht umsonst wird sich untereinander, mit zunehmendem Alter, gerne über Krankheit und Tod unterhalten, was in vielen Ländern total verpönt ist.



  3. #23
    TBSE performer Avatar von test
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    Zitat Zitat von habichnicht
    Natürlich sind 1700 bis 2000 Euro netto kein Hungerlohn, aber man muss das in Relation zum Alter des Berufsanfängers und dem vorausgegangenen Studium sehen.

    Mediziner sollten sich deshalb statt über "Hungerlöhne" zu jammern lieber zusammen mit anderen akademischen Berufsanfängern für familienfreundlichere Arbeitsbedingungen und familiengründungsfreundliche Gehälter einsetzen.


    Sein erstes Gehalt als Berufsanfänger nach einem Universitätsstudium erhält man, wenn alles glatt gegangen ist, normalerweise frühestens mit 25/26 Jahren. Man ist dann in einem Alter, in dem man - falls man es überhaupt will - eine Familie gründen möchte, aber kaum Ersparnisse hat, sondern evtl. sogar Schulden aus der Finanzierung des Studiums. Unter diesem Aspekt sind die Anfangsgehälter der meisten Akademiker wirklich nicht üppig. Allerdings gilt das für andere akademische Berufsgruppen sogar eher mehr als für Mediziner, denn Mediziner sind nicht die Akademikergruppe mit den niedrigsten Anfängergehältern, sondern eher die mit den höchsten.


    Selbst für Ingenieure gilt das, was man oft über deren angebliche Super-Anfangsgehälter liest, nicht generell. Die können zwar tatsächlich sehr gut bezahlte Jobs in der Industrie bekommen, aber diese sind dann auch - wie bei den Medizinern- mit sehr hoher Arbeitsbelastung und wenig familienfreundlichen Arbeitsbedingungen verbunden. Ich hatte das hier neulich mal in einem anderen Thread am Beispiel eines Kumpels geschildert, der als junger Vater zugunsten seiner Familie auf seinen Traumjob in der Forschungsabteilung eines Großkonzerns verzichtet hat, weil er dann zum Wochenendfahrer und Wochenendvater geworden wäre. Nun bekommt er zwar kein Spitzengehalt, aber sein Kind sieht er werktags trotzdem nur noch schlafend, weil er morgens um sieben weggeht und abends um acht zurückkommt. Überstunden bekommt er übrigens nicht bezahlt; die sind in dem ausgehandelten Gehalt bereits enthalten.

    Edit:
    Hab noch was vergessen:
    Mein Ingenieurskumpel bekommt also nach fünf Jahren Diplomstudium plus drei Jahren Arbeit auf einer DFG-Forschungsstelle und Promotion mit 29 Jahren ein Anfangsgehalt im Bereich des Grundgehalts eines Assis an einer West-Uniklinik nach Ä1 (TV-Ä/TdL) und arbeitet dafür etwa 60 h/Woche; dazu kommt noch eine Rufbereitschaft, die ebenfalls nicht extra bezahlt wird.
    Es gibt aber kein Land wo man nach 6 Jahren Studium, was jetzt auch nicht unbedingt eine atemberaubende Leistung darstellt und einen zum WUnderheiler befähigt, so dick Kohle verdient, dass man ne 4 köpfige Familie ohne weiteres durchfüttern kann und sich ne ordentlich Hütte baut.
    Das wäre sicher nett, ist aber total unrealistisch sorry. Außerdem meiner Meinung nach völlig vermessen.
    Man soll ja nach Qualifikation bezahlt werden und ein Anfänger Assi steht da nohcmal deutlich unter einem Fach- oder Oberarzt.
    Und wer mit 25 schon eine Familie gründen will, muß dann halt sparsam leben, zudem man dann ja auch ein deutlich besseres netto GEhalt hat, wenn man ein Kind hat, vor allem, falls der Partner weniger verdient oder aussetzt. Auch als Familie wird man so nicht verhungern.
    "Live as if you were to die tomorrow, learn as if you were to live forever."

    (Maria Mitchell / Mahatma Gandhi)



  4. #24
    Platin Mitglied Avatar von blanko
    Registriert seit
    03.07.2002
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    Ex-Göttinger
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    547
    Zitat Zitat von Sidewinder
    Klar, ausrechnen kann man sich das immer irgendwie und dann wird man zu einem mehr oder minder realitätsnahen Wert kommen - aber warum können denn nichtmal einige der Leute hier, die schon im Arbeitsleben stehen, einfach mal schreiben, was ihnen am Ende des Monats übrigbleibt.
    Ich denke, so offen kann man doch darüber reden, ohne gleich einen großen Eingriff in das Privatleben befürchten zu müssen. Man muß deswegen ja nicht gleich seine gesamten Finanzen im Einzelnen darlegen.
    Trotzdem vielen Dank für den Link, er hat auf jeden Fall schon weitergeholfen!

    Viele Grüße,
    Sebastian
    Hab im 1. Jahr (Berufsanfängerin, 25, ledig, keine Kinder, Uniklinik, BAT-Tarif) OHNE Dienste NETTO 1.600 Euro gehabt. Mittlerweile MIT Diensten nach neuem Tarifvertrag (kommunales Haus) im 2. Weiterbildungsjahr 2.100 NETTO.

    Die Gehaltsverbesserung 1. durch neuen Vetrag, 2. daß nicht mehr nach Alter sondern nach berufsjahren gezahlt wird und 3. durch die Dienste.

    So Butter bei die Fische!



  5. #25
    Registrierter Benutzer
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    20.03.2006
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    war Bochum
    Semester:
    laaaange her
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    1. Assi-Jahr, 26 Jahre, ledig, keine Kinder, ohne Dienste, nach AVR (kirchliches Haus), netto ca. 1700 €.



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