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  1. #16
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    Jo nach dem Physikum. Und ich fragte ja, ob jemand weiß ob es *vor* dem Physikum möglich sei. Wenn die Fächer aber die gleichen sind, stehen die Chancen ja nicht allzuschlecht. Die Anerkennung ist ja so das Hauptproblem.

    Nichts gegen Riga, ist bestimmt schön da, aber es hieße: so glatt 5.000€ gespart



  2. #17
    ehem. User 14082014
    Guest
    Du meinst, ob du schon nach 1 Jahr wechseln kannst? Ich glaube, das stellt generell ein Problem dar und ist vielleicht auch nicht umbedingt sehr sinnig.

    Sicher, 5000€ sind nen ganz schöner Happen. Im Gegensatz zu anderen Ländern wie Tschechien, Ungarn oder Polen ist es aber echt noch human. Dort zahlst du locker das doppelte!

    Aber klar, ich kann dich schon verstehen!



  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    Der Sinn sei mal dahingestellt, und gehen wird es vielleicht auch garnicht, weil an den Unis hier (noch) kein Platz ist. Klar, garantieren kann das keiner. Aber solange zumindest die gleichen Scheine gemacht werden und man die anerkennen lassen kann, ist ja die grundlegende Hürde genommen.
    Ich habe keine 10.000€, meine Eltern auch nicht, warten sollte ich auch nicht mehr. Ich wäre 22 wenn ich jetzt anfange, ich weiß, viele sind dann älter, aber ich möchte schon unter 30 mit dem Studium fertig sein. Ich müsste also einen Kredit aufnehmen, und ob das so einfach möglich ist.... 5.000 kriege ich noch organisiert, bei 10.000 bin ich überlastet. Deswegen bin ich froh, dass es überhaupt Alternativen zu Ungarn etc. gibt.

    Ich würd ja nach Österreich gehen und den Test machen, aber die neue Studienordnung scheint ja sehr inkompatibel zu sein .
    Achja, so nen Test in D, das wärs.



  4. #19
    ehem. User 14082014
    Guest
    Zitat Zitat von Pyrotes
    Der Sinn sei mal dahingestellt, und gehen wird es vielleicht auch garnicht, weil an den Unis hier (noch) kein Platz ist. Klar, garantieren kann das keiner. Aber solange zumindest die gleichen Scheine gemacht werden und man die anerkennen lassen kann, ist ja die grundlegende Hürde genommen.
    Da gebe ich dir in allem Recht.


    Zitat Zitat von Pyrotes
    Ich habe keine 10.000€, meine Eltern auch nicht
    Geht mir im Grunde genauso. Vorallem muss man bedenken, dass es alleine mit den Gebühren für das Studium nicht getan sind. Geh mal von 400€ (knapp berechnet) im Monat an Lebensunterhaltskosten aus - im Jahr macht das dann 4800€. 1800€ kannst du durch Kindergeld finanzieren, bleiben noch 3000€ im Jahr über.

    Zitat Zitat von Pyrotes
    warten sollte ich auch nicht mehr. Ich wäre 22 wenn ich jetzt anfange, ich weiß, viele sind dann älter, aber ich möchte schon unter 30 mit dem Studium fertig sein.
    In der Tat geht 22 oder 23 noch als Einstiegsalter - aber viel älter sollte man wohl angesichts der langen Studien- und Ausbildungszeit nicht sein. Und der der Prozess in Deutschland dauert für die meisten sicherlich viele Jahre - ich weiß jetzt nicht welchen Schnitt du hast, aber bei mir wäre es so.


    Zitat Zitat von Pyrotes
    Ich müsste also einen Kredit aufnehmen, und ob das so einfach möglich ist.... 5.000 kriege ich noch organisiert, bei 10.000 bin ich überlastet. Deswegen bin ich froh, dass es überhaupt Alternativen zu Ungarn etc. gibt.
    In Ungarn mag die Ausbildung recht gut sein, Verbrecher sind das trotzdem alle. Du wirst doch sicherlich in erster Linie als Kunde betrachtet und dementsprechend natürlich auch besser als Innländische behandelt.

    Kredit stellt allerdings ein Problem dar. Studienkredite und Auslands-BaFöG kannst du vergessen - die gelten für ein Vollzeitstudium im Ausland nicht. Die einzige Möglichkeit sind da direkte Kredite bei den Banken und auch das ist durch meist fehlende Bonitäten nicht gerade einfach zu bewerkstelligen. Andereseits sage ich mir immer: Wenn Medizin wirklich das Gebiet ist, was du studieren möchtest, für das du alles geben würdest, an dem dein ganzen Herz liegt - dann wirst du auch diese Hürden irgendwie meistern!


    Zitat Zitat von Pyrotes
    Ich würd ja nach Österreich gehen und den Test machen, aber die neue Studienordnung scheint ja sehr inkompatibel zu sein .
    Achja, so nen Test in D, das wärs.
    Davon habe ich auch schon was gehört. Was ist denn mit der Studienordnung da? Ich weiß nur, dass nach dem ersten Jahr gut ausgesiebt wird und selbst von denen, die durchkommen, viele 1 bis 2 Semester warten müssen. TMS gibt es in Deutschland, allerdinds nur in manchen Bundesländern und auch nur als mögliche Verbesserung deines Abi-Schnitts.



    Grüße,

    mercany



  5. #20
    Registrierter Benutzer
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    17.01.2008
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    Zitat Zitat von mercany
    Geht mir im Grunde genauso. Vorallem muss man bedenken, dass es alleine mit den Gebühren für das Studium nicht getan sind. Geh mal von 400€ (knapp berechnet) im Monat an Lebensunterhaltskosten aus - im Jahr macht das dann 4800€. 1800€ kannst du durch Kindergeld finanzieren, bleiben noch 3000€ im Jahr über.
    Jo klar, dass das dazu kommt ist kalkuliert. Verhandlungssache mit meinen Eltern. Das Problem ist, ich bin im 5. Semester eines anderen Studiums - welches sich wohl mittlerweile als Fehler herausgestellt hat. Hab zwar gute Noten, aber naja... so wirklich identifizieren kann ich mich damit nicht.

    Zitat Zitat von mercany
    In der Tat geht 22 oder 23 noch als Einstiegsalter - aber viel älter sollte man wohl angesichts der langen Studien- und Ausbildungszeit nicht sein. Und der der Prozess in Deutschland dauert für die meisten sicherlich viele Jahre - ich weiß jetzt nicht welchen Schnitt du hast, aber bei mir wäre es so.
    Ich hab 0 Wartesemester, einklagen ist wohl zu teuer und auch zu unsicher, ich hab ne Bekannte, die das seit längerem versucht - ohne Erfolg. Nein, da gibt es auch andere Wege. Mein Schnitt ist 2.0. Das wird hier nicht reichen. Vielleicht werde ich ja gelost ^^.
    Vor allem sollte ich mit Ende 20 in der Lage sein, eine Familie annähernd ernähren zu können. Ich hab schon genug Zeit verballert, jetzt heißt es, keine Zeit mehr zu verlieren.

    Zitat Zitat von mercany
    In Ungarn mag die Ausbildung recht gut sein, Verbrecher sind das trotzdem alle. Du wirst doch sicherlich in erster Linie als Kunde betrachtet und dementsprechend natürlich auch besser als Innländische behandelt.
    Klar, das ist ja schon reine Abzocke. Das mache ich nicht mit.

    Zitat Zitat von mercany
    Kredit stellt allerdings ein Problem dar. Studienkredite und Auslands-BaFöG kannst du vergessen - die gelten für ein Vollzeitstudium im Ausland nicht. Die einzige Möglichkeit sind da direkte Kredite bei den Banken und auch das ist durch meist fehlende Bonitäten nicht gerade einfach zu bewerkstelligen. Andereseits sage ich mir immer: Wenn Medizin wirklich das Gebiet ist, was du studieren möchtest, für das du alles geben würdest, an dem dein ganzen Herz liegt - dann wirst du auch diese Hürden irgendwie meistern!
    Tja, hängt mein Herz dran? Als Kind hatte ich nie solche Pläne wie viele andere, was ich später mal werden wolle.
    Als ich dann von der Schule abging wollte ich eigentlich Humanbiologie studieren, da wurde ich nicht angenommen, also habe ich meine zweite Wahl angefangen (die nichts damit zu tun hat). An Medizin habe ich garnicht gedacht. Ich dachte, mein Schnitt ist eh zu schlecht, und 10 Jahre warten, das will ich nicht. Ich habe damals garnicht die anderen Wege gesehen, die es gibt.
    Jedenfalls sind die Zweifel an meinem Studium gekommen - und ich bisher nicht weggegangen. Ich weis garnicht, wie genau ich auf Medizin gekommen bin, aber in den letzten Wochen denke ich sehr häufig dran das zu studieren. Warum? Weil es ein Beruf ist, mit dem ich mich identifizieren kann. Den kann ich guten Gewissens ausführen, in dem Wissen, dass ich wirklich was sinnvolles und nützliches tue. Ich saß auch mal in einer Mikrobiologievorlesung, Biologie war in der Schule eh mein Lieblingsfach, ich passe da glaube ich sehr gut rein. Nur das Menschen aufschneiden muss ich jetzt nicht haben, aber naja, wird schon einen Sinn haben ;)
    Ich werde nach meinen Klausuren im Februar erstmal ins Krankenhaus gehen (Praktikum) - ich denke, danach werde ich entweder mit dem ganzen Herzen hinter Medizin stehen, oder nicht. Ich scheue mich jetzt vor voreiligen Entscheidungen. Erstens sollte ich mir jetzt in meinem Alter keinen Fehler erlauben, und zweitens sollte man als Mediziner schon ein Idealist sein, und vollends vom Studium überzeugt. Die letzten Schritte fehlen bei mir derzeit - aber ich kann sowieso schwer Entscheidungen treffen. Vielleicht liegt es daran.
    Sollte ich mich aber definitiv dafür entscheiden, so werde ich schon einen Weg finden, das Studium noch in diesem Jahr zu beginnen. Ich muss dieses Ziel nur Konsequent genug verfolgen, da finden sich schon Möglichkeiten.


    Zitat Zitat von mercany
    Davon habe ich auch schon was gehört. Was ist denn mit der Studienordnung da? Ich weiß nur, dass nach dem ersten Jahr gut ausgesiebt wird und selbst von denen, die durchkommen, viele 1 bis 2 Semester warten müssen. TMS gibt es in Deutschland, allerdinds nur in manchen Bundesländern und auch nur als mögliche Verbesserung deines Abi-Schnitts.
    Die haben anscheinend ein Modell übernommen, das in Amerika häufig gelehrt wird. Da gibt es die klassischen Fächer wie "Anatomie" oder "Histologie" nicht, sondern so Blöcke wie z.B. "Kreislauf" oder "Verdauungssystem". Zumindest habe ich das so gelesen. Es gibt also keine direkten Entsprechungen der deutschen Prüfungsleistungen - und deshalb kann man im Studium wohl nicht wechseln. Auch soll der Abschluss aus Österreich hier nicht mit der Approbationsordnung übereinstimmen und also nicht anerkannt werden - und dieses Risiko ist mir zu heikel. Ich möchte schon gerne in Deutschland bleiben.



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