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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
    ist ach so unsensibel
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    Man sollte die Anforderungen, die in einer Stellenausschreibung stehen, filtern. Klar schreibt ein Chef, er hätte gerne Bewerber mit Erfahrung. Die kann man schon ganz anders einsetzen, als blutige Anfänger. Doch wenn alle nur Leute mit Erfahrung einstellen, und niemand die Anfänger nimmt, woher kommen dann die Leute mit Erfahrung? Also kann man sich ruhig bewerben. Ärzte mit Erfahrung sind heutzutage in den meisten Fachrichtungen ziemliche Mangelware, auch in der Radiologie. Die große Masse der Bewerber in den meisten Fächern besteht aus Anfängern und Ausländern. Leute mit Erfahrung gibt es nicht mal ansatzweise genug, um alle offenen Stellen zu besetzen.
    "Du willst etwas verbessern? Wieso? Das haben wir schon immer so gemacht!"



  2. #27
    OA
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    Zitat Zitat von Radiofreak Beitrag anzeigen
    Ach ja und ich würde als Radiologie nie meine Ausbildung an einem kleinen Haus machen (auch wenn ich später in eine Praxis will). Dort steht häufig nur ein MRT zur Verfügung, so dass man in seiner Ausbildung nur wenig Erfahrung sammeln kann (mal davon abgesehen, dass die interessanteren Fälle an den UK sind).
    wieviele Betten zählt als "klein", wieviele als "groß"?
    wie ist es mit den kleineren Häusern (ca. 550 Betten), wo der Chef volle Weiterbildungsberechtigung hat und vom Leistungsspektrum her alles, incl. Mammographie und Nuklearmedizin angeboten wird? Haben solche Häuser eine schlechtere Weiterbildung, als z.B. Maximalversorger?
    Never wrestle with a pig, because you both get dirty, but the pig likes it!



  3. #28
    ist ach so unsensibel
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    Weiterbildung ist in erster Linie eine Sache des Engagements der Oberärzte und des Chefs. Wenn die sich Mühe geben, kann man problemlos auch in einem mittelgroßen Haus exzellent ausgebildet werden; und wenn die so sind, wie häufig insbesondere an den ach so interessanten Unikliniken, dann kann es schnell passieren, dass man an einer Klinik mit enormem Spektrum und großen Möglichkeiten arbeitet, und trotzdem nicht besonders gut ausgebildet wird. Spektrum ist nicht alles.
    "Du willst etwas verbessern? Wieso? Das haben wir schon immer so gemacht!"



  4. #29
    im Süden Avatar von blond
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    Zitat Zitat von flopipop Beitrag anzeigen
    wieviele Betten zählt als "klein", wieviele als "groß"?
    wie ist es mit den kleineren Häusern (ca. 550 Betten), wo der Chef volle Weiterbildungsberechtigung hat und vom Leistungsspektrum her alles, incl. Mammographie und Nuklearmedizin angeboten wird? Haben solche Häuser eine schlechtere Weiterbildung, als z.B. Maximalversorger?
    Warum sollten "kleinere" Häuser eine schlechtere Weiterbildung anbieten?
    Ich arbeite an einem etwa 500 Betten Haus. Wunderbar. Es wird alles angeboten, wir dürfen "alles" machen, ohne unsere Ellenbogen einsetzen zu müssen. Ich würde nie an eine Uniklinik gehen, es sei denn, ich würde eine steile Karriere anstreben. Wer in Frieden arbeiten möchte, wird wohl in kleineren Häusern gut aufgehoben sein. Nicht zuletzt zählt das Arbeitsklima und die Betreuung durch Oberärzte/Fachärzte.
    lg
    blond



  5. #30
    im Süden Avatar von blond
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    Zitat Zitat von Hartie Beitrag anzeigen
    Ich grabe den Thread mal aus, da ich mich auch für die Radiologie interessiere. Was mir beim Sichten der Stellenanzeigen aufgefallen ist, ist dass so gut wie immer Bewerber mit Erfahrungen in der Radiologie gesucht werden. Das scheint wohl daran zu liegen, dass man sonst keine Dienste machen kann. Aber wie stellt sich denn dann die Situation für Bewerber ohne Radio-Kenntniss dar (am Ende vielleicht sogar ohne PJ/Famulatur)?
    Natürlich möchte man Ärzte einstellen, die schon Dienste machen können. Doch die wachsen nicht am Baum. Darum heisst es bewerben und probieren. Durchaus auch vorher im Sekretariat anrufen und sich eventuell mit dem Chef verbinden lassen, ob eine Bewerbung sinnvoll ist.
    lg
    blond



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