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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #41
    Premium Mitglied Deluxe Avatar von Rugger
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    Zitat Zitat von Dr. Pschy
    Nette Diskussion, nur wird die das Problem nicht loesen koennen. Ich wuerd bei der Patientin in Zukunft einfach kein Propofol mehr zur Anwendung bringen, dann sollten die Probleme aufhoeren, wenns wirklich daran lag. Andernfalls wars die gute Sojamilch halt nicht.
    Ja, da hast Du in beiden Punkten zu 100% Recht.
    Ich wollte auch nur verdeutlichen, daß mir die beiden genannten Erkärungsansätze (PRIS und Anaphylaxie) nicht plausibel erscheinten.

    R.



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  2. #42
    Registrierter Benutzer
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    Beiträge
    36
    ...und ich will darauf hinaus, dass schlüssige Erklärungen gerade in noch weitgehend unerforschten Bereichen wohl kaum zu leisten sind und dennoch unser "Denken" sich auf die schlüssigen Fälle begrenzen:

    eine kleine Auswahl ......:
    1. Asthmaanfall ohne hörbare Lungengeräusche
    2. Bronchopneumonie ohne Auskultationsbefund
    3. Allergien - Prick-Test o.B. - wird ja in der Regel auch erwartet, wenn inhalative Glucocorticoide verwendet werden....
    4. "Harnverhalt" welcher beim Psychotherapeuten landete, weil Medikamentennebenwirkung außer Acht gelassen worden war...
    5. Odysee eines Patienten bis zur Feststellung, dass seine Neuropathien durch jahrelange - beruflich bedingte - Lösungsmittelexpositionen ausgelöst worden sind.....

    Ich wills aber dabei belassen, denn hier heißt es ja Midazolam vs. Propofol und da ist mein FAZIT, dass auch hundertfacher problemloser Einsatz nicht dazu verleiten sollte, Propofol zu verharmlosen....und die doch recht "unschlüssigen" AkdÄ-Berichte außer Acht zu lassen......

    Eure Frage...das ist ja das Schöne an diesem Forum, dass sich jeder aussuchen kann, wieviel er von sich preisgeben möchte......

    Wie wäre es mit Advocatus Diaboli ? Wäre das passend? Bin - angesichts meiner bisherigen Erfahrungen - ein Skeptiker linearer Schlussfolgerungen bei unklaren Verhältnissen und die haben wir in der Medizin zuhauf......Mein Interesse gilt jenen, welche nicht in unsere Leitlinienraster, unsere diagnostischen Denkschemata passen....eine spannende Materie. Und wer sucht der findet Fälle, Fälle, Fälle....



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  3. #43
    Zackeninterpret
    Mitglied seit
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    München
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    as horsemen pass by
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    Muß mich hier mal Evil anschließen, wieso entweder oder, am besten geht so ne nette kleine Kurznarkose mit Propofol und Dormicum, ist gut steuerbar, der anxiolytische Effekt vom Dodo kommt zum Tragen und nach 10-15 Minuten ist der Spuk vorbei. Mach fast alle Kardioversionen und ICD Testungen so ( natürlich dann noch etwas Fenta dazu ), außer die Jungs sind echt niedrig mit dem Blutdruck, da wär ich mit Propofol vorsichtig ( hab da schonmal jemand fast druklos gekriegt ).
    "Ich habe mein halbes Vermögen für Frauen, Autos und Alkohol ausgegeben, die andere Hälfte habe ich verprasst." ( George Best )



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  4. #44
    Platin Mitglied
    Mitglied seit
    19.02.2008
    Beiträge
    990
    Zitat: Buddleia: Bin - angesichts meiner bisherigen Erfahrungen - ein Skeptiker linearer Schlussfolgerungen bei unklaren Verhältnissen und die haben wir in der Medizin zuhauf......Mein Interesse gilt jenen, welche nicht in unsere Leitlinienraster, unsere diagnostischen Denkschemata passen....eine spannende Materie. Und wer sucht der findet Fälle, Fälle, Fälle Zitat Ende

    Hi Buddleia,

    das wäre eigentlich einen neuen Tread wert ....

    Je länger man im Job ist, desto unklarer werden die (scheinbar) klaren Fälle ..
    Aber mit dieser Art den Dingen auf den Grund gehen zu wollen resp. nicht alles so linear sehen zu wollen stößt man - meiner Erfahrung nach - nicht häufig auf "Gegenliebe" ....

    Gruß pieks
    Geändert von pieks (24.07.2008 um 19:15 Uhr)



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  5. #45
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
    Mitglied seit
    31.05.2004
    Ort
    Westfalenpott
    Beiträge
    14.590
    Zitat Zitat von Buddleia
    Mein Interesse gilt jenen, welche nicht in unsere Leitlinienraster, unsere diagnostischen Denkschemata passen....eine spannende Materie. Und wer sucht der findet Fälle, Fälle, Fälle....
    Prinzipiell guter Ansatz, allerdings nur für Einzelfälle.
    Bei massenhafter Anwendung bleibt gar nichts anderes übrig, als für den Regelfall von Wahrscheinlichkeitsverteilungen nach Gauss auszugehen und dementsprechend Medikamente statistik- und studienorientiert anzuwenden.
    Und danach ist Propofol halt genau wie Dormicum ein gut steuerbares Medikament mit vergleichsweise wenig unerwünschten Wirkungen.

    Daß im Einzelfall unerwartete und teilweise sogar nicht schlüssig erklärbare Effekte auftreten, ist keine Frage, aber deswegen sind ja auch Ärzte dabei und keine Schimpansen
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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