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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #27791
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
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    Zum SIDS fand ich sehr interessant folgenden Artikel: Anleitung und Beratung zur Prävention des plötzlichen Kindstodes. Interessant fand ich vor allem den Vergleich DDR/BRD und dass in China geringe Raten an SIDS aufgefallen sind, wo die Kinder auf eine harte Unterlage gelegt werden, damit sich der Kopf abflacht.

    Beruflich: Ich berate ausschließlich Richtung Rückenlage, insbesondere im unbeobachteten Schlaf. Die Statistik gibt nicht her, dass ich als Kinderärztin es abnicke, wenn die Eltern es anders machen. Den Punkt Schlafen im Elternbett halte ich für echt problematisch, denn welches Kind landet nicht auch im Elternbett? Spätestens wenn man 10x nachts stillt, passiert es irgendwann. Da berate ich, dass man die Kinder hoch zwischen die Köpfe schiebt, um sie nicht versehentlich zuzudecken. Aber ich sage auch dazu, dass nicht alle Ursachen bekannt sind und man daher sich nur nach den aktuellen Empfehlungen und Statistiken richten kann.

    Privat: L. ist fast sofort in unserem Bett gelandet, weil sie ja nur mit Unruhe, Reflux, Bewegungsstörung und sowas gekämpft hat. Aber sie hatte einen Monitor. Das ungenutzte Babybett haben wir bei A. erst gar nicht aufgebaut und sie sofort mit ins Bett genommen, allerdings ist das mit 2x2 m groß genug und sie schlief im Schlafsack oben zwischen unseren Köpfen, auf dem Rücken. Es gab Zeiten, da brauchte sie Einschlafen auf dem Bauch, obwohl sie sich noch nicht drehen konnte. Da habe ich sie auf den Rücken gedreht, als ich selbst schlafen gegangen bin.
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



  2. #27792
    Diamanten Mitglied Avatar von Fr.Pelz
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    Die ausführliche Anamnese des Patienten bitten wir freundlicherweise als bekannt voraussetzen zu dürfen.
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    Ich hatte ziemliche Angst vor SIDS, auch weil unsere ja diverse Risikofaktoren hatten. Hatte deswegen diese Alarmmatten und konnte damit dann auch tolerieren, wenn sie mal auf dem Bauch lagen. Im Elternbett geht das natürlich nicht, aber wir haben auch immer angestrebt, sie nicht dort schlafen zu lassen. Nicht wegen dem blöden Prinzip „ein Kind gehört ins eigene Bett“- sondern weil es eben auch immer sehr unruhig war. B. Schlief sogar zeitweise allein im unteren Stockwerk weil wir das Gefühl hatten, er würde so besser schlafen. (Aber eben auch auf der Alarmmatte).



  3. #27793
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    Ich hatte K3 nach den ersten zwei nächten zuhause bei uns im Bett ausquartiert, weil ich vor lauter Panik, ihn platt zu machen, gar nicht wirklich schlafen konnte



  4. #27794
    PalimPalim! Avatar von epeline
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    @annekii:
    In der Schweiz (oder wars Ö?) ist ja die Empfehlung zum eigenen Bett schon wieder raus geflogen. Ich habe auch gelesen, dass die Empfehlung, nicht im Elternbett zu schlafen, aus einer US Statistik stammt. Dort ist CoSleeping aber wohl eher in niedrigen sozialen Schichten etabliert, die wohl auch andere "Probleme" haben, die für sich wieder Risikofaktoren sarstellen. Auch, dass bei geplantem CoSleeping (Familienbett) mehr Sicherheit besteht, als bei ungeplantem. Also, die Mutter, die auf mehreren Kissen schläft und eine übergroße Daunendecke hat und versehentlich beim Stillen eingeschlafen ist. Oder das fiebernde kranke Kind, dass nur ausnahmsweise bei Mama schläft.

    Rückenlage empfehle ich auch weiterhin, würde aber ein Kind, dass sich selbst auf den Bauch dreht, nachts nicht xmal wenden. Manche binden ja den Schlafsack am Bettchen fest. Kann das Kind sich selbst drehen, ist es ja meistens aus dem.Hochrisikoalter entwachsen.



  5. #27795
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
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    Ja, wenn sie sich selbst drehen, lass ich sie auch nicht mehr umdrehen. Da könnte ja niemand schlafen. Die ganz ängstlichen Mütter sitzen dann immer daneben, um umzudrehen (hatte ich alles schon in der Praxis!).
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



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