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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
    Diamanten Mitglied Avatar von Skalpella
    Mitglied seit
    21.08.2006
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    EmmaH
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    Ach was Wieviele Wunden hast Du denn schon so beurteilen dürfen? Oder gar versorgt?
    Sehr, sehr viele
    Zitat Zitat von Bille11
    als intensivkrankenschwester hat sie sicher die ein oder andere im verlauf mitbeurteilen und versorgen müssen/dürfen und versorgt..
    Thx Bille
    Genauso. Gerade bei Verbandwechseln habe ich einiges selbst gemacht, in vier Jahren Intensivstation. Verbandwechsel war bei mir sowohl in der Ausbildung, als auch in der Weiterbildung eine ausführlich unterrichtete Tätigkeit, sowohl praktisch, wie auch theoretisch. Im Blockpraktikum Chirurgie bei den Plastikern, die sich sehr gut mit Verbänden auskennen, hab ich auch noch viel gelernt. Also mit Verbänden kenn ich mich schon aus. Praktisch, wie auch theoretisch
    Zur Sache nochmal: Ich finds halt relativ unpraktisch, wenn man von einer eigentlich sauberen Wundnaht beim Verbandwechsel Salbe wischen muss, weils halt net sein muss. Die von Dir geschilderte Geschichten mit den unsauberen Wundrändern klingt ja auch plausibel und darum ging es ja in der Frage primär Also net streiten
    Geändert von Skalpella (13.02.2009 um 23:57 Uhr)
    "Well, I sort of don’t trust anybody who doesn’t like Led Zeppelin."— Jack White.



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  2. #27
    Sandmännchen Avatar von Miss
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    21.07.2002
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    Ups, schon FÄ
    Semester:
    Zertifizierter Schlafschlumpf
    Beiträge
    11.596
    Davon mal abgesehen, daß diese Kompetenzanfeindung ein bißchen überflüssig ist

    Ich hab im meinem Leben noch keine Kopfplatzwunde genäht (war im PJ leider nicht in der UCh, ich kann nur tackern und Intracutannähte, da macht man wahrscheinlich ne Einzelkopfnaht????? das würde ich mir zumindest einmal zeigen lassen, bevor der Patient dann eine Riesennarbengeschwulst am Kopf hat - aber da kann man schon mal ein bißchen Hilfe in Anspruch nehmen, die meisten Chirurgen können ja wirklich keine EKGs lesen und schicken die dann gleich weiter und wollen da auch Hilfe im Gegenzug) ich müßte in jedem Fall nen Chirurgen rufen, vorher würd ich den Patienten dann schon mal betäuben jeder, was er kann...

    Bottle up your smile and pour it in a cup


    Das Leben ist schön.





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  3. #28
    Kramtante
    Mitglied seit
    11.09.2003
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    Berlin
    Beiträge
    424
    Zitat Zitat von pampers
    Huhu!

    Eieiei, da ich in meinem tollen Chirurgie-PJ zwar tausende Hüften, Knies und ä. mit operiert (gehalten habe , erfahren bin in Schräubchen entfernen und Drainagen ziehen, ach zu vergessen die E-Briefe, aber keinerlei Ahnung in der Wundversorgung habe, nun meine bescheidene Frage an die Chirurgen unter euch:

    Wie versorge ich eine stinknormale RQW? Folgendes: Nachtdienstseznario, drei Uhr, Patient aus dem Bett gefallen, frontale Stirn leicht blutende Wunde mit Hämatom darum, CCT Ausschluss Blutung, Fraktur. Sieht aus, als reichten Steri Strips. Wollte ich als fingerfertiges auch gleich anlegen, aaaaaber - wie zum Teufel reinige ich die Wunde? Mit NaCL? H2O2? (gar nicht?) (Zur Information - bin seit sieben Monaten in der Inneren) Teufel nochmal.
    Habe also den AVD Chirurgie gerufen, der absolut übellaunig war wegen dieser Kleinigkeit und nichts von sich gegeben hat, worauf ich auch ziemlich schnell das Weite gesucht habe.

    Aber das nächste Mal kommt bestimmt. Also???
    In unserem Haus wär Dir als niemand krum gekommen, sowas als Chirurg zu nähen. Ich kennen keinen Internisten bei uns, der selbst genäht hätte. Als Chirurg wär ich Dir mit Sicherheit nicht böse gewesen, Dir das abzunehmen. Dafür hätt ich Dich aber auch angerufen, wenn mein Patient im EKG wegrockt mit thorakalen Schmerzen. Eine Hand wäscht die anderere...

    Mit Octenisept sollte man im übrigen vorsichtig sein. Zum Spülen von tiefen Wunden taugt's nichts, ist dafür auch nicht mehr zugelassen. Gab da hässliche periphere Nekrosen, z.T. bis zur Handamputation bei im OP mit Octi gespülten Wunden an der Hand und Unterarm.
    Mit NaCl macht man nix verkehrt in meinen Augen...
    "If you're gonna be dumb, you'd better be tough."-Johnny Knoxville



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  4. #29
    unsensibel Avatar von Lava
    Mitglied seit
    20.11.2001
    Ort
    schon wieder woanders
    Semester:
    FA
    Beiträge
    28.458
    Ok, das mit dem Octenisept merke ich mir mal. Bei uns verwenden die das immer, aber ich kann's ja ruhig anders machen.

    Jetzt hab ich doch mal ne praktische Frage zu Kopfplatzwunden. Was sagt ihr den Patienten, wie lange sie sich nicht ihre Haare waschen sollen? In der Neurochirurgie durften die das tatsächlich nicht bis 1-2 Tage nach Entfernen der Klammern. Aber im normalen Leben ist das unpraktisch, 2 Wochen mit Fettkopf rumzulaufen... reichen 2, 3 Tage? Oder gar nur einer?
    "tja" - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack or no bread in the house Moami



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  5. #30
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
    Beiträge
    15.101
    Also ich lass die immer 6-12h nach der Fadenentfernen waschen.Ich mein es war aber letztes Jahr ein Artikel im Ärzteblatt wo drinstand dass das auch schon viel früher geht. (Mal schauen ob ich den noch finde.)
    Ich mach gerne Sprühpflaster drüber, weil Pflaster nicht so gut hält und dann ist es doch eigentlich eh dicht?

    So,hab´s gefunden:Ärzteblatt vom 28.03.08: "Primär heilende Wunden könnnen nach 24 Stunden geduscht werden, um diese von Wundschorf und resten des Desinfektionsmittels von der Operation zu säubern. Die Desinfektion der Wunde sollte mit einem Wundantiseptikum, wie Octenidin-2-HCL 0,1%/Phenoxyethanol2%, Polyhexanid 0,04% oder PVP-Jod-PRäparat vorgenommen werden...."
    (Im Artikel stehen auch dass man diese für sekundär heilende Wunden auch nehmen kann. Zum Säubern der Wunde soll man mit Trinkwasser ausduschen)

    Geändert von WackenDoc (15.02.2009 um 18:40 Uhr)
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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