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Umfrageergebnis anzeigen: Muss die Krankenschwester die Anordnung eines Arztes befolgen oder nicht?

Teilnehmer
37. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, immer und ausnahmslos.

    10 27,03%
  • Ja, aber nur wenn sie denkt, dass es richtig ist, was der Arzt sagt.

    1 2,70%
  • Ja, aber nur, nachdem der Arzt ihr erklärt hat, warum sie das tun soll.

    3 8,11%
  • Ja, aber nur, wenn sie den Arzt mag.

    0 0%
  • Nein, niemals. Die Krankenschwester muss nicht die Anordnungen eines Arztes ausführen.

    0 0%
  • Nein, wenn sie denkt, dass es falsch ist.

    5 13,51%
  • Nein, aber wenn der Arzt nett ist, kann sie es auch mal tun.

    1 2,70%
  • Alle Antworten sind richtig.

    2 5,41%
  • Nachts ist kälter als draußen.

    5 13,51%
  • Diese Umfrage ist ziemlicher Blödsinn.

    14 37,84%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 16 bis 20 von 299
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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Platin Mitglied
    Registriert seit
    15.08.2006
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    damals Münster, jetzt Grenze Pott - Münsterland
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    3. WBJ
    Beiträge
    917

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    Also bei uns ist meistens gar keine Schwester dabei. Wir haben jeden morgen Visite mit Chefin und Oberarzt bei allen Patienten und mein Job ist es seit je her, die Kurve zu führen, Anordnungen reinzuschreiben usw und die Schwestern arbeiten das dann aus.

    Bei uns ist es übrigens super. Ich kenn die meisten ja sogar noch aus dem PJ. Und im Wochenenddienst werde ich z.B. immer bekümmert: Ich werde angerufen, ob ich auch was gegessen habe und wenn nicht, werde ich "bekocht" *lacht*.
    Am Anfang meiner Arbeitszeit konnte ich mich auch immer auf die alten Hasen verlassen und mittlerweile vertrauen sie auch mir .

    Leider zieht meine Abteilung bald komplett in ein anderes Haus, und ich werde den ganzen Haufen echt vermissen...



  2. #17
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Registriert seit
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    Semester:
    Bauschamane
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    14.435
    Bei uns war´s damals auch so, dass der wo Visite gemacht hat, die Anordnungen auch selber aufgeschrieben hat und die SChwestern haben´s danach ausgearbeitet.
    Hat auch nicht immer geklappt. Vor allem das Röhrchenstellen für die Blutentnahmen haben die nciht hinbekommen. Die waren ja auch fest der Meinung ,dass es die Aufgabe von uns ÄRzten ist, das zu kontrollieren. Einerseits haben die ganz gerne mal so getan, als ob sie die besseren Ärzte wären, aber wenn´s um Verantwortung ging, waren wir ÄRzte immer in der Bütt, weil wir letztendlich für die Patienten verantwortlich waren.

    Das Verhältnis zur Pflege war in der Inneren fürchterlich, regelrechtes Mobbing. Kein Respekt uns Ärzten gegenüber. Arrogant ohne Ende. Bei denen stand wohl in der Dienstanweisung, dass sie zwei Rundgänge pro SChicht machen sollten, tja wenn man dann außer der Reihe noch Blut für´s Labor hatte (weil Notfall), hieß es dann- Wir haben schon unsere Rundgänge gemacht, wenn du´s Blut in´s LAbor haben willst, dann mach es gefälligst selber! Ansonsten haben die sich gerne mal extrem dämlich angestellt- wehe es gab mal ne Untersuchung, die nicht zum Standardprogramm gehört hat.
    Schon mal Hungerversuch mit Patienten gemacht? Sehr witzig, wenn jeder! LAborzettel falsch ausgefüllt ist und der BLutzucker statt mit dem BZ- Gerät zu machen in´s LAbor zur Auswertung am nächsten Tag gebracht wird. Tja der Abstand zur Folgeuntersuchung hängt ja auch nur vom BZ ab. Trotz detailliertem Plan, wo genau drin stand wann was gemacht werden sollte.

    Während den Visiten sind wir wegen jedem Pups gestört worden. Wenn jemand auf Station angerufen hatte und nach nem Arzt gekräht hat, hat die Pflege natürlich nicht gefragt was derjenige will. Merkwürdigerweise ist nach einem Anruf der Handapparat immer auf dem Visitenwagen geblieben. Auf Visite sind die natürlich auch nur mitgegangen wenn sie mal Bock hatten (also fast nie). Aber wehe es gab während den heiligen Übergaben mal was dringendes und wir mussten mal stören- Alaaarm. Überhaupt wurde um jede Tätigkeit ein riesen Bohai gemacht. Uaahhhh- Rundgang, Visite ausarbeiten, Übergabe. Ich hab mich immer gewundert was das für spanndende Sachen sein könnten. Bis ich mal bei ner ÜBergabe dabei saß: Die unwichtigen Infos wurden weitergegeben, aber die wirklich wichtigen Sachen (z.B. dass eine Untersuchung noch gaanz dringend angemeldet werden musst, weil die dringlich stattfinden sollte etc. oder wichtige Diagnosen) wurden nicht weitergegeben.

    Achso- dem Praktikanten (oder wer das war) wurde noch nciht mal zugetraut auszurichten, dass Patient x zur Untersuchung y abgerufen wurde. Begründung: Er wäre ja keine examinierte Kraft- ja ne is klar.

    Den gleichen Spass hab ich dann auch von Patientenseite mitgemacht- als Arzt hat man da echt verloren.

    Ah-bevor ich´s vergess: Zur Zeit ist das Verhältnis zum qualifizierten Assistenzpersonal echt super. Nur die ungelernten machen hin und wieder Probleme- aber nix wirklich unerwartetes.
    Wir haben so viel Spass. Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Verantwortungen werden respektiert. Wenn ich Zeit hab, mach ich auch mal ne Arbeit von den Arzthelferinnen mit, vor allem wenn´s schnell gehen muss und die auch zu tun haben, dafür arbeiten die mir echt super zu, wenn´s bei mir brennt (sonst natürlich auch)
    Dafür kotzt mich gerade die Zusammenarbeit mit einer meiner Kolleginnen extrem an.
    Geändert von WackenDoc (02.10.2009 um 20:14 Uhr)
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



  3. #18
    Herzschamane
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    28.02.2005
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    Deichschafland
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    6.WBJ Wunderheilung
    Beiträge
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    Bin seit 2 Jahren in der Inneren, im Großen und Ganzen kam ich bisher mit sehr vielen Schwestern gut aus. Klar war ich am Anfang genervt, wenn eine langjährige Schwester direkt morgens zu einem kommt und alle Probleme aufzählt -mittlerweile habe ich das zu schätzen gelernt, denn die hat ne gute Krankenbeobachtung und schaut die Kurven kritisch durch (aber entscheidet dann nicht über ihre Kompetenz eigenmächtig, sondern klärt das entsprechend mit uns ab).
    Das Gegenteil sind dann diejenigen, die alles auf den Doc abwälzen/ Dinge die sie nicht verstehen einfach nicht ausarbeiten und auch nix sagen oder fragen und eine Null-Bock-Mentalität zeigen. Wieso Apoplexüberwachung bei einem jungen Patienten - ist doch sooo aufwendig und bisher (die ersten 24 h) war der ja stabil. Blutröhrchen richtig richten ist auch ein Lottospiel bei einigen. Und die Krönung war dann die Schwester, die sonst alles auf den Doc abwälzt und nix macht, die dann in die Kurve schaut und versucht zu denken - sie hat dann mal dem Patienten Heparin gegeben, denn der hatte ja keine Thromboseprophylaxe. Blöd nur, dass das der Patient mit der ICB war...
    Zur Visite gehen die Schwestern eh nicht mit (keine Zeit - die mind. einstündige Frühstückspause ist wichtiger), meine Anordnungen schreibe ich alle selbst rein - kontrolliere aber auch, ob alles gemacht wurde, was eben viel Zeit kostet.
    Ich finde Teamwork sehr sehr wichtig und bespreche meine Pläne mit den Patienten auch mit der Pflege (die und die Untersuchung, dann Entlassung). Aber manche hören ja nicht hin und sagen einfach wie ein Papagei immer wieder "den kann man doch entlassen" - da kann ich 20 mal sagen, warum das noch nicht geht.



  4. #19
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Oche -> Kölle
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    28.319
    Ich habe Gott sei Dank noch keine Probleme mit der Pflege gehabt, da das Verhältnis zum Einen wirklich gut ist bei uns, zum Anderen das Niveau fast ausnahmlos sehr gut ist. Grenzen werden gut erkannt, andererseits auch sehr viel Hilfe gegeben, sowohl beratend als auch in Taten. Es gibt immer mal Dinge, die auch nicht so toll laufen, aber mein Gott, wo ist das nicht so. Nee, da kann ich mich absolut nicht beschweren. Anders sieht das mit unseren Arzthelferinnen in der Ambulanz aus. Das ist eine Katastrophe! Die haben größtenteils leider nicht verstanden, dass es ein Assitenzberuf ist.



  5. #20
    Platin Mitglied
    Registriert seit
    15.08.2006
    Ort
    damals Münster, jetzt Grenze Pott - Münsterland
    Semester:
    3. WBJ
    Beiträge
    917
    Oh, "meine" Schwestern in der Ambulanz liebe ich größtenteils... am Anfang wäre ich ohne die echt aufgeschmissen gewesen in den ersten Diensten... und die ein oder andere frage ich bei manchen Röntgenbildern immer noch nach ihrer Meinung, wenn ich unsicher bin...

    Anscheinend habe ich echt Glück gehabt - wobei die auch richtige Ziegen sein können, wenn man ihnen komisch kommt, bin ich aber nie, von daher bin ich auch nur "das Goldkind" oder "oooooh, mein Schätzelein hat wieder Dienst"



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