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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Zitat Zitat von Schorsche Beitrag anzeigen
    (...)Sobald ich aber denke, dass der Patient ein ernsthaftes Problem hat - zum Beispiel Thrombose, Lungenembolie oder Verbrauch - halten mich aber auch negative D-Dimere nicht davon ab, diesem Problem auf den Grund zu gehen.
    Die Lungenembolie mit negativen D-Dimeren möchte ich gerne mal sehen.



  2. #7
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Gerinnungstechnisch unmöglich, aber Laborenten gibts häufig genug



  3. #8
    ECHOnaut
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    Zitat Zitat von Valentina12 Beitrag anzeigen
    Wie ist eure Erfahrung mit minimal erhöhten D-Dimeren? Grenzwert 0,5 Pat. hat einen Wert von 0,54 ? Freue mich auf eure Berichte!
    Naja es gibt ja auch so eine grobe Alterskorrelation dafür, also 0,1 x Lebensdekade....und für minimale Erhöhungen gibt es tausend Ursachen...



  4. #9
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    Bei uns in der Radio werden ständig Patienten mit D-Dimer 0,5X von verängstigten Internisten zur LAE-CT angemeldet. Gehabt hat von denen bei mir noch nie einer eine...



  5. #10
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    Wenn man sich entlang der Leitlinie bewegt, steht zu Beginn die Risikostratifizierung, beispielsweise mittels Wells-Score. Bei geringer klinischer Wahrscheinlichkeit stehen eben die D-Dimere als nächstes Instrument. Und positive D-Dimere ziehen in jedem Fall eine weitere Bildgebung nach sich. Da gibt es dann auch wenig wegzudiskutieren, so ärgerlich wie lediglich minimal erhöhte D-Dimere in dem Fall dann sind. Und wenn es im Rahmen des Gesamtkontextes extrem wichtig ist, eine LAE sicher ausgeschlossen zu haben (beispielsweise bei extrem hohem Risiko für GI-Blutung unter der dann erforderlichen Antikoagulation), dann ist bei D-Dimer 0.54 (bei Normwert 0.5 [kann mir die Einheiten immer schlecht merken] die CTA extrem hilfreich und hat wenig mit verängstigten Internisten zu tun.

    Und wenn dem verängstigten Internisten im Dienst ein chirurgischer Patient vorgestellt wird, bei dem "zur Sicherheit schonmal D-Dimer abgenommen wurde", den man "aber bitte nicht antikoagulieren soll wegen Blutungsrisiko" und man um internistische Bewertung bittet, dann zieht dies in 90% der Fälle eben auch eine Bildgebung nach sich... (In den meisten Fällen sind nebenbei dann D-Dimere kontraindiziert, siehe Risikostratifizierung).

    In den USA gab es aus forensichen Gründen die Entwicklung, dass LAEs im LAE-CT irrsinnig selten nachgewiesen wurden. CT ist nahezu überall verfügbar und bei extremen Folgen bei übersehener LAE wurden die noch großzügiger durchgeschoben als bei uns, was zur Entwicklung der PERC-Kriterien geführt hat (Pulmonary embolism rule-out criteria), nachzulesen beispielsweise hier
    https://www.mdcalc.com/perc-rule-pulmonary-embolism

    Ebenfalls Instrument zur Risikostratifizierung, die D-Dimere stünden ggf. erst im Anschluss! (Oder bei hoher klinischer Wahrscheinlichkeit auch nicht, sondern gleich eine Bildgebung).



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