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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Toastbrot im Regen
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    danke für die gute erläuterung.
    wie schauts mit der Sexualität aus? Wechselnde/neuer Geschlechtspartner? Gabs eine gynäkologische Untersuchung?

    Gut okay, Doxy hat gar keinen Erfolg gebracht, also eher nicht Gonorrhoe, Chlamydien oder Treponemen...
    Geändert von ninakatharina (27.06.2011 um 16:57 Uhr)



  2. #17
    Platin Mitglied
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    ist/wäre nicht der 1. Patient, bei dem ein Rheumatologe eine rheumatologische /Auto-Immunerkrankung erst einmal glaubt ausschließen zu können .... (gibts auch ohne erhöhtes CRP und ohne beschleunigte BKS)

    könnte z.B. ein Schmidt-Syndrom sein .. .. und die HWS-Distorsion nur zufällig zeitlich mit Beginn der Symptome zusammengefallen sein

    die Hämaturie könnte als Teil der Autoimmunerkrankung eine Nephritis anzeigen .. ..

    ( könnte allerdings auch eine harmlose familiäre Hämaturie sein)

    Wie hoch sind denn die ANA und wurden sie weiter differenziert?
    Zitat Zitat von Frank-Walter Beitrag anzeigen
    Hi,

    leichte sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz aufgrund teilweiser Hypophysenvorderlappeninsuffizienz. D.h. bei dem Verkehrsunfall wurde die Hypophyse geschädigt und produziert nicht genug ACTH, so dass die Nebennierenrinden nicht genügend stimuliert werden, Cortisol zu produzieren.
    Deshalb Substitution mit 10mg Hydrocortison morgens.
    Das ist eine recht geringe Menge Hydrocortison. Üblich sind bis 15-10-5 mg morgens-mittags-nachmittags. Die Eigenproduktion scheint aber nicht total zu fehlen.

    Das Gewicht schwankte die letzten Jahre immer um ein paar kg, aber wohl hauptsächlich ernährungsbedingt. Im Durchschnitt passt es, auch wenn der Grundumsatz recht niedrig zu sein scheint.
    Es ist zumindest kein Abmagern aufgrund des akuten Zustandes zu erkennen.

    Der Hämaturie wurde nicht weiter nachgegangen.

    Sie ist Studentin.

    Wie gesagt, der Rheumatologe ist der Meinung: Keine Autoimmungeschichte.
    Wobei von dem noch nichts detailliertes (Laborbefunde etc.) ankam, nur Info "Es ist nichts".

    So, Q-Fieber-Serologie ist jetzt auch negativ, genau wie Blutkultur.

    BKS war 4mm/1h, also auch normal.

    Hmm... Rheumatisches Fieber könnte ja immer noch irgendwie passen.

    Wie sieht das denn mit dem Antistreptolysin aus, mittlerweile 14 Wochen nach Beginn des Fiebers, bzw. 15 Wochen nach Beginn der Rhinitis?
    Ist das denn dann noch aussagekräftig? Patientin hatte Scharlach vor ca. 15 Jahren, also zumindest schon entsprechenden Kontakt. Gibt es irgendwo einen typischen Verlauf des Antistreptolysin nach einer Infektion?

    Der Therapieversuch mit dem Doxycyclin war ja eine Sache. Ein Versuch mit einer Cortison-Stoßtherapie könnte evtl. den Verdacht in Richtung Autoimmun erhärten, aber falls doch eine noch aktive Infektion zugrunde liegt, wäre das wohl nicht die beste Methode, das herauszufinden, oder?

    Gruß
    Frank-Walter



  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    155
    Hi,

    keine wechselnden Geschlechtspartner.

    Das Doxy sollte recht viel ausschließen können, deshalb wurde der Antibioseversuch ja damit gemacht.
    Bis natürlich auf die üblichen chronischen Verdächtigen, deshalb Serologie Q-Fieber, Borrelien...

    Hmm... Hanta...

    Die Nephritis und die Blutungen fehlen eben, bis auf die paar Eros im Urin.

    Gibts eigentlich kein Labor, das eine Art Check auf "seltene" Infektionskrankheiten bei Fieber unklarer Genese anbietet?
    Wenn man die alle einzeln macht braucht man sin ganzes Budget für einen Patienten und nachher kommt bei allem negativ raus.
    Wäre doch geschickt, mit einem Mix an Reagenzien auf Antikörper gegen 20-30 Erreger zu testen, und falls der positiv ausfällt, rentiert es sich wenigstens alle nochmal einzeln zu machen...

    Gruß
    Frank-Walter



  4. #19
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Sicher, daß die Hypophyseninsuffizienz traumatischer Genese ist?
    Ich tät ja mal eine Bildgebung vom Kopf machen, vorzugsweise ein MR, um auszuschließen, daß da an der Sella nicht noch etwas anderes ist.

    Und wurde mal der Liquor untersucht? Atypische Herpesenzephalitis?
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



  5. #20
    Platin Mitglied
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    19.02.2008
    Beiträge
    990
    nicht dass ich wüßte ... aber schau mal unter google unter "Fieber unklarer Genese" : ist halt ein weites Feld.....es gibt ganze Bücher, die sich nur mit diesem Thema befassen ..

    aber auch hier gilt "häufig ist häufig" und "selten ist selten" ....

    und sooo selten sind Autoimmunerkrankungen/Kollagenosen nicht : Stichwort "undifferenzierte Koillagenosen"
    Zitat Zitat von Frank-Walter Beitrag anzeigen
    .....

    Gibts eigentlich kein Labor, das eine Art Check auf "seltene" Infektionskrankheiten bei Fieber unklarer Genese anbietet?
    Wenn man die alle einzeln macht braucht man sin ganzes Budget für einen Patienten und nachher kommt bei allem negativ raus.
    Wäre doch geschickt, mit einem Mix an Reagenzien auf Antikörper gegen 20-30 Erreger zu testen, und falls der positiv ausfällt, rentiert es sich wenigstens alle nochmal einzeln zu machen...

    Gruß
    Frank-Walter



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