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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #166
    Sinn im Unsinn suchen... Avatar von LieberInvasiv
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    Zitat Zitat von JJ* Beitrag anzeigen
    Peripheres Haus mit CT-Möglichkeit in angeschlossener radiologischer Praxis (~30 Minuten Vorlauf nach Anforderung durch die Klinik) oder knappe 20 Minuten weiter fahren in ein überregionales Traumazentrum? Sorgte für einige Diskussion im Team und am Krankenhaus, bin auf eure Meinung gespannt.
    Bin zwar (noch) kein NA, aber in Sachen Trauma unterwegs und sage daher:
    Per definitionem ist der Patient eine Polytraumapatient und daher einem entsprechenden Traumazentrum zuzuführen. Sollte er nichts (gravierendes) haben schadet es nicht, aber falls er etwas hat geht im peripheren Haus ohne Interventionsmöglichkeiten + Verlegung wertvolle Zeit verloren.
    Die Leitlinien S3 Polytrauma und PHTLS/ITLS sind sich da sehr einig.
    Leider ist diese "erst Mal gucken und dann ggf. weiterverlegen Stragegie" immer noch sehr beliebt, nachweislich aber ebenso schädlich für den Patienten.
    im notfall fahrt ihr zurück ins krankenhaus und sagt
    ihr hättet ne reklamation und wollt gerne nen neuen patienten,
    der hier wäre kaputt gegangen..



  2. #167
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Zitat Zitat von LieberInvasiv Beitrag anzeigen
    Sollte er nichts (gravierendes) haben schadet es nicht, aber falls er etwas hat geht im peripheren Haus ohne Interventionsmöglichkeiten + Verlegung wertvolle Zeit verloren.
    Leitlinien hin oder her, so einfach ist das nicht. Je nachdem, wo Du fährst, verläßt Du damit für mindestens ein halbe Stunde Dein Einsatzgebiet. Mag sein, daß dem Patienten damit Zeit erkauft wird, im Falle eines Folgeeinsatz geht diese dafür aber dem nächsten Patienten verloren.

    Daher würde ich niemals eine Pauschalantwort geben, sondern immer im Einzelfall entscheiden.
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



  3. #168
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    Zitat Zitat von Evil Beitrag anzeigen
    Leitlinien hin oder her, so einfach ist das nicht. Je nachdem, wo Du fährst, verläßt Du damit für mindestens ein halbe Stunde Dein Einsatzgebiet. Mag sein, daß dem Patienten damit Zeit erkauft wird, im Falle eines Folgeeinsatz geht diese dafür aber dem nächsten Patienten verloren.

    Daher würde ich niemals eine Pauschalantwort geben, sondern immer im Einzelfall entscheiden.
    Es ist nicht unsere Aufgabe als Rettungsmittel den Bedarf der Leitstelle zu kompensieren. (Hierfür gibt es Hintergrunddienste etc.)

    Unsere Aufgabe als Rettungsmittel ist die sachgerechte Versorgung des Patienten bis zur Übergabe in ein geeignetes Krankenhaus.




  4. #169
    Sinn im Unsinn suchen... Avatar von LieberInvasiv
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    Zitat Zitat von Elite RDH Beitrag anzeigen
    Es ist nicht unsere Aufgabe als Rettungsmittel den Bedarf der Leitstelle zu kompensieren. (Hierfür gibt es Hintergrunddienste etc.)

    Unsere Aufgabe als Rettungsmittel ist die sachgerechte Versorgung des Patienten bis zur Übergabe in ein geeignetes Krankenhaus.

    auch
    im notfall fahrt ihr zurück ins krankenhaus und sagt
    ihr hättet ne reklamation und wollt gerne nen neuen patienten,
    der hier wäre kaputt gegangen..



  5. #170
    Kognitive Sollbruchstelle Avatar von Sebastian1
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    Zitat Zitat von Evil Beitrag anzeigen
    Leitlinien hin oder her, so einfach ist das nicht. Je nachdem, wo Du fährst, verläßt Du damit für mindestens ein halbe Stunde Dein Einsatzgebiet. Mag sein, daß dem Patienten damit Zeit erkauft wird, im Falle eines Folgeeinsatz geht diese dafür aber dem nächsten Patienten verloren.
    Im Falle einer Sekundärverlegung wäre wieder ein NA gebunden... hier im Kölner Raum ist's leicht mit x Häusern jeder Größe rund umzu, auf dem platten Land dagegen...
    Bei so einem Patienten kann ich jedenfalls präklinisch nicht ausschliessen, dass mehr als eine Commotio dahintersteckt, ich ein WS-Trauma nicht adäquat erkenne etc... und bei dem Unfallmechanismus würde ich sehr dringend wollen, dass der Patient in ein Haus kommt, das sowas auch entsprechend versorgen kann.



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