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  1. #1211
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    Aber vielleicht eine neue Frage, wie handhabt ihr die EBM-OCTs? Die Formulierung ist schwammig, geht das nur bei zuvor diagnostizierten Ödemen im Verlauf, oder auch bei Verdacht zur Erstdiagnose? Oder was passiert wenn es im OCT dann doch trocken ist?



  2. #1212
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Optische Kohärenztomographie (OCT) zur Diagnostik und Therapiesteuerung der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) und des Makulaödems im Rahmen der diabetischen Retinopathie (DMÖ)
    Ich finde das ja gar nicht so schwammig. Wenn du den konkreten Verdacht auf nAMD oder DMÖ hast, kannst du die OCT abrechnen. Du kannst sie nicht abrechnen als Routineuntersuchung bei jedem, der ein paar Drusen oder ein paar diabetische Veränderungen hat.

    EDIT: Der BVA schrieb:
    Darf man die OCT-Diagnostik-Ziffern 06336 und 06337 bei allen Diabetikern mit Fundusveränderungen in der Makula und allen Patienten mit trockener AMD abrechnen?

    Nein! Die Ziffern 06336 und 06337 wurden nur für die OCT-Diagnostik bei Patienten mit AMD bzw. bei Diabetikern mit Fundusveränderungen in der Makula eingeführt, bei denen aufgrund der Fundusbeurteilung und anderer Hinweise ein begründeter Verdacht besteht, dass eventuell mit IVOM behandelt werden muss. Deswegen muss z.B. bei Diabetikern ein Fundusbefund mit diabetischen Veränderungen in der Makula vorliegen, aus denen sich potenziell eine IVOM-Indikation bei DMÖ ergeben kann. So besteht keine Indikation z.B. bei einem Diabetiker mit nur wenigen Blutungen und Mikroaneurysmen in der Makula außerhalb der Fovea, normalem Visus und fehlenden Metamorphopsien, oder bei einem Patienten mit zwei weichen Drusen, zwei Atrophiearealen, keiner Prominenz, keiner Blutung, gleichem Visus und keinen Metamorphopsien. Umgekehrt liegt eine klare Indikation vor bei AMD mit weichen Drusen und neu aufgetretenen Metamorphopsien oder einer neuen Blutung in der Makula oder bei Diabetes mit ophthalmoskopisch sichtbarem Ödem und parafovealen Mikroaneurysmen. Letztlich muss der Augenarzt entscheiden, ob entsprechend den WANZ-Kriterien ein relevantes Risiko für das Vorliegen einer IVOM-Indikation vorliegt. Wenn ein Augenarzt dies zu großzügig auslegt, droht eine Prüfung im Rahmen der Plausibilitätsprüfungen durch die Krankenkassen. Da mit derartigen Prüfungen zu rechnen ist, empfiehlt der BVA sehr:
    • alle Patienten mit AMD mit H35.3G zu verschlüsseln (egal ob mit oder ohne IVOM-Indikation
    oder OCT-Indikation)
    • bei allen Diabetikern den Diabetes zu verschlüsseln (ohne Retinopathie E10.90G, E10.91G,
    E11.90G oder E11.91G; mit Retinopathie E10.30G, E10.31G, E11.30G oder E11.31G) (egal ob mit oder ohne IVOM-Indikation oder OCT-Indikation)
    • bei Vorliegen einer diabetischen Retinopathie und/oder Makulopathie die H35.3G zu verschlüsseln (egal ob mit oder ohne IVOM-Indikation oder OCT-Indikation)

    Insbesondere ist damit zu rechnen, dass ohne entsprechende ICD-Codierung bei der Abrechnung die OCT-Ziffern gestrichen werden.
    Ab 1.1.2020 wird es neue ICD-Codes für die bisherige H35.3 geben, mit denen dann die neovaskuläre AMD, die anderen Formen der AMD und andere Degenerationen am hinteren Augenpol differenzierter verschlüsselt werden müssen. Der BVA wird Sie darüber separat rechtzeitig informieren.
    Geändert von Feuerblick (10.11.2019 um 09:48 Uhr)
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



  3. #1213
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    Liebe Augenärzte,

    kurze Frage: Wie weist man denn eigentlich nach, dass mann qualifiziert ist Operationen durchzuführen?
    Laut der Literatur können nur 20% operieren, aber eigentlich wollen es fast alle lernen. Muss man die durchgeführten OPs dokumentieren? Ist es auch möglich OP-Erfahrung im Ausland zu sammeln?
    Hoffe die Frage klingt nicht allzu dumm. Spiele mit dem Gedanken meine Ausbildung in der Augenheilkunde zu machen, aber wäre schön, wenn man dieses Nadelöhr der OPs überwinden könnte.



  4. #1214
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    Hallo,

    hier ist ein Chalazion in Anmarsch. Ich als Chirurg würde ja aufschneiden aber die Patientin meint, ich solle mal lieber einen Augenarzt fragen. Geht wahrscheinlich selbst weg.

    Kann man da aber mit bestimmten Tropfen oder ner Salbe was machen? Symptome gibt es keine bis auf "Druck" am Unterrand des Lides.

    IMG_3307.jpg
    Geändert von ][truba][ (09.12.2019 um 18:26 Uhr)
    Doubt kills more dreams than failure ever will.



  5. #1215
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Schwarzer Tee, Wärme und abwarten. Dicker gelber Pfropf kann inzidiert werden (einfach mit einer dünnen Kanüle rein), aber so hier nicht. Oder auch einfach gar nix machen



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