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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #591
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
    Mitglied seit
    26.10.2003
    Ort
    Mainz und Jena
    Semester:
    Sesshaft geworden in der Pädiatrie
    Beiträge
    2.810

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    Wie geht es euch mit dem TSVG? Ich bin total genervt. Wir sind dermaßen voll und haben unsere Aufnahmeregeln, damit es nicht mehr wird. Damit hält es sich soweit und die Folgetermine sind einkalkuliert.

    Ich finde es völlig sinnlos, U-Untersuchungen bei Kindern zu machen, deren Verlauf ich nicht kenne und die ich nicht weiter betreue. Wir haben eh schon lange U-Termine für die eigenen Kinder, weil man einfach viel Zeit dafür braucht, wenn sie mitmachen sollen und man sie beobachten möchte. Aber wenn ich die Hälfte der Zeit nun mit Anamnese verbringe und keine Vorbefunde habe, ist das kaum zu schaffen.
    Und wenn dann genau die Familien kommen, die immer wieder Wechselanfragen stellen, dann wird es wieder am Ende unangenehm, wenn sie wieder fragen, ob sie nicht jetzt wechseln können.

    Ich frage mich, ob ich dann unsere Patienten zur KV vermitteln muss, weil ich Termine geblockt habe, die ihnen dann nicht zur Verfügung stehen.

    Vielleicht versperr ich mich auch nur, weil es neu ist? Ich finde es im Hausarztbereich einfach sinnlos. Einerseits werden wir als Hausarztbereich berechnet, aber hier sollen wir nun Facharzttermine frei halten. Für wen denn? Für Kinder, die vom Allgemeinmediziner betreut werden?
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



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  2. #592
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    06.11.2009
    Ort
    Mülheim an der Schnur
    Semester:
    FÄ für Neurologie/Psychiatrie und Psychotherapie
    Beiträge
    2.055
    In einer psychiatrischen- psychotherapeutischen Praxis ist es genauso sinnfrei. Wir sind konzeptionell eine reine Terminpraxis und bieten jeden Tag ca 2h Akutsprechstunde für Stammpatienten für Krisen an. Neupatienten warten ca 8 Wochen auf einen Termin. Das ist mMn ok. Für einen Neupatienten brauche ich für ne vernünftige psychosoziale Exploration und Beratung Minimum 1/2h, bei schwierigen Patienten auch mal 3/4h. Wenn ich den Medikamente verschreibe, sollte der nach spätestens 4 Wochen erneut ärztlich gesehen werden. Wie soll man denn das in einer offenen Sprechstunde planen? Davon bekommen die Patienten auch nicht schneller eine PT, weil unsere Kapazitäten auch nun einmal begrenzt sind. Obwohl wir durch Kurzinterventions- und D Gruppen niederschwellige Angebote anbieten. Eine gute Behandlung lebt auch von einer Beziehung. Für das braucht man Struktur und Zeit und regelmäßige verbindliche Kontakte auf beiden Seiten.



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  3. #593
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
    Beiträge
    15.822
    Das BMG hat eine eigene Seite auf FB. Da kann man sowas ruhig mal als Erfahrung schreiben. Oder Leserbrief im Ärzteblatt (auch wenn es da kaum jemand liest).
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #594
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
    Mitglied seit
    04.04.2003
    Ort
    Oche -> Kölle
    Beiträge
    29.433
    Wir bieten in unseren zwei Praxen seit Jahren schon freie/offene Sprechstunden an. Am einen Standort sieben Stunden pro Woche, was bei drei gleichzeitig tätigen Kollegen dann quasi 21 "Arztstunden" sind, am anderen Standort sind es zwölf. Damit ist an vier Tagen die Woche die Möglichkeit da ohne Termin behandelt zu werden. Aber auch da können wir ja nicht unbegrenzt annehmen, was wiederum zu Unmut führt, wenn wir dann halt irgendwann wegschicken müssen. Man macht es ja eh immer falsch. Durch die freien Sprechstunden fallen ja entsprechend fest zu vergebende Termine weg, letztendlich behandelt man ja dadurch nicht mehr.
    Was ist auch nicht ganz verstanden habe, ist die Tatsache mit den ominösen 25 Wochenstunden. Für einen Sitz braucht es doch jetzt schon 31h. Lediglich ein halber Sitz ist mit 20 Wochenstunden zu führen. Sehr schön auch: mindestens 20 Wochenstunden, um diesen Sitz haben zu dürfen, aber auch maximal 20h, damit man als halber Sitz bei den Notdiensten zählt.



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  5. #595
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    17.03.2006
    Beiträge
    1.824
    @annekii: ich kann von unserem Kinderarzt berichten, dass die feste Termine für U-Untersuchungen und Impf-Termine vergeben und dann zu bestimmten Zeiten eine Notfallsprechstunde haben in denen man sein Kind (zwar nach telefonischer Voranmeldung aber am selben Tag!) bei einer akuten Krankheit bringen kann. Damit kommen wir perfekt zurecht. Soweit mal aus Sicht eines Elternteils...



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