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Thema: Tranxillium

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Tjones
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    Servus, habe da mal eine Frage zum Standard-Prämedikationsmedikament Tranxillium 20.

    Wir haben auf unserer Station einen Patienten, knapp 40 Jahre, 60 kg, Problempatient da alle 2 Tage grossflächiger Vacusealverbandswechsel im OP. Daraus ergibt sich an nicht Op Tagen die Prämedikation mit T20 am Abend un die gleiche Gabe des Medikamentes (manchemal auch 2xT20) am OP-Tag.

    Der Patient bekommt dieses Med. inzwischen seit dem 20.12.2002.

    Das man das nun nicht einfach absetzen kann ist klar, aber ist dieses Med. überhaupt noch notwendig? Gibts da Dauerstudien, die etwas über die Langzeitgabe aussagen? Ich meine so hinsichlich der Psychischen Entwicklung etc...?

    Mfg Tjones



  2. #2
    DerBlinde
    Guest
    Da Tranxillium (R) zu den Benzos gehört, ist ein Langzeittherapie aufgrund des hohen Suchtpotentials immer schwierig. Allerdings ist es genauso schwierig über das inet und Foren konkrete Ratschläge in diesem Fall zu geben, die u.U. auch verbindlich genutzt werden.
    Original geschrieben von Tjones ...grossflächiger Vacusealverbandswechsel im OP. ...Der Patient bekommt dieses Med. inzwischen seit dem 20.12.2002.
    Verstehe ich das richtig, daß der Patient seit 3 Monaten jeden zweiten Tag einen großflächigen Verbandswechsel im OP bekommt?
    Das finde ich als Chirurg vorerst viel bedenklicher und bin der Ansicht, daß bei dem Wundmanagement sicher Einiges verbessert werden kann/muß.



  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von jb
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    2
    Ich kann dem Blinden nur zustimmen, leider versteh ich nicht viel von der Langzeitanwendung von Tranx, aber in meiner Klinikzeit habe ich es nur so kennengelernt, das man es nicht allzulang geben soll!
    Sorry, das ich nicht mehr dazu sagen kann....aber im RettAss lernt man nicht so viel über Medikamente.



  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Tjones
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    Ich danke euch. Nur, bekommt der Pat. neben Tranx. auch noch regelm. Morphium. Die entwöhnung wird also auch noch ein Problem werden.

    Die OPs sind allerdings notwendig und aufgrund des KH-Bildes nicht anders möglich.

    Gibt es noch spez. Internetseiten, wo diese Thema behandelt wird? Habe es mal via Copernic (Suchmaschiene) versucht, aber da bekomme ich nur Foren von Medizinstudenten und anderen Süchtigen (bitte bitte nicht falsch verstehen, aber das kommt dabei echt raus - ehrlich), die das Zeug (T20) vor Prüfungen oder nur just for fun einsetzen.

    Mfg



  5. #5
    DerBlinde
    Guest
    Mo kann man grundsätzlich schon als Langzeittherapeutikum einsetzten. Gerade bei Schmerzpatienten, bei denen Mo ja zur Analgesie verwendet wird und nicht um ihnen einen "Kick" zu verpassen, kommt es erstaunlicherweise nicht zu einer psychischen Abhängigkeit, sondern 'nur' zu einer physischen, die ganz regulär durch Downregulation der Rezeptoren erklärt werden kann. Insofern ist eine Entwöhnung auch nicht das Problem, da man das Medikament einfach ausschleichen kann.

    Was ist denn bitte seine Grunderkrankung, die operative Verbandswechsel seit 3 Monaten nötig macht?
    Allein schon weil eine grosse Wundfläche auch ein erhebliches Infektionsrisiko darstellt, sollte ein optimales WUndmanagement im Interesse aler Beteiligten sein. Sonst kommt die Sepsis schneller, als einem lieb ist. Und über drei Monate Wundversorgung sind sicherlich keine therapieoptimierte Behandlung.



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