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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von RS-USER-rettungshamster
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    12.376
    An alle diensthabende Pflegekräfte

    Eigentlich hat die Frage die ich hier gerne beantwortet haben möchte, in keinster Weise etwas mit RD oder Notfallmedizin zu tun.
    Und das Altenpflegeforum ist mir in diesem Punkt zu lahm

    Aber aus aktuellem Anlass auf meiner Station ist es gerade Diskussionspunkt Nummer 1 ;)

    Sollte Transpulminbalsam und ähnliche Präperate zur Pneumonieprophylaxe angewendet werden oder nicht ?

    Ich habe gelernt ( noch gar nicht so lange her ) das es nicht zur Anwendung kommen soll, zwecks Verklebung der Alveolen durch das einatmen der ätherischen Dämpfe.

    Wer kann mir diesbezüglich weiter helfen....? Ein Literatur -oder Studienhinweis wäre auch sehr angenehm.

    Danke ;)
    der Hamster
    Die einzige Gefahr im Leben besteht darin, niemals ein Risiko einzugehen.



  2. #2
    Mr. Miyagi's Schüler Avatar von RS-USER-gonzo
    Registriert seit
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    9.320
    allso mir sagte man das alle einreibungen nichts bringen außer wohlbefinden und daher nicht wirklich prophylaxe sind.

    das a&o sind physikalische maßnahmen, abklopfen, vibrax und inhalationen so wie totraum erhöhung.

    nach links werde ich mich gleich mal auf die suche machen.

    negative wirkungen von transpulmin o.ä. ist mir nicht zu ohr gekommen.
    Geht der Strom Dir einmal aus, Petromax bringt Licht ins Haus!

    Ich habe die Arbeitskleidung nicht rausgegeben damit sie sauber bleibt!!!

    Sorge vor und lerne helfen: Selbstschutz-Dein Beitrag zum Zivilschutz



  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von RS-USER-rettungshamster
    Registriert seit
    19.04.2003
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    12.376
    Als ich ´96 die KPH gemacht habe, war das in unserer Klinik als Standard ;)
    Hat mich auch gewundert, weil eine prophylaktische Wirkung mir nicht erklärlich ist.
    Die anderen gängigen Methoden die du genannt hast, sind mir geläufig, finden aber in meiner Einrichtung keinerlei Gehör.
    Nachteil, wenn man mit anderen Berufsgruppen zusammen arbeitet, die von der Pflege keine Ahnung haben.

    Hab wegen dieser "speziellen" Frage auch schon im Netz geschaut und leider nichts gefunden.

    Aber danke für´s nachschauen ;)
    Die einzige Gefahr im Leben besteht darin, niemals ein Risiko einzugehen.



  4. #4
    Motivation in Person Avatar von RS-USER-Claudi
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    6.382
    Das wird z. Zt. wohl in verschiedenen Häusern diskutiert.
    Hauptsächlich wird angeführt, dass ein zuviel an Menthol (das ggf. eingeatmet wird) atemdepressiv wirken kann. Zweifelhafte Pflegetechniken lasse ich grundsätzlich erst mal bleiben, wenn es gute Alternativen gibt. Zur Pneumonieprophylaxe hab ich sowieso lieber eine schöne atemstimulierende Rückeneinreibung mit einer W/O-Lotion gemacht. Sie vertieft die Atmung und entspannt den Patienten ungemein (was als Nebeneffekt eine gute Nachtruhe einläuten kann ;))
    Menthol (bzw. Transpulmin) sollte eine atemstimmulierende Wirkung haben - daher die Einreibungen.
    Kurz zum Thema alteingefahrene Pflegetechniken:
    Da meine Ausbildung lange lange lange her ist - kenne ich noch Eisen und Föhnen zur Dekubitusprophylaxe - auch bei bereits bestehenden Ulcera dritten Grades ...
    Es hat Jahre gedauert, bis man das nicht mehr gemacht hat, obwohl es Studien über die Schwachsinnigkeit dieser Maßnahme gab. Und ich wette es gibt auch heute noch Häuser, die das praktizieren.
    Ein Dementi ist der verzweifelte Versuch, die Zahnpasta wieder in die Tube hineinzubekommen



  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von RS-USER-rettungshamster
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    12.376
    Und ich wette es gibt auch heute noch Häuser, die das praktizieren
    Wette gewonnen
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