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Thema: Pflegeplanung

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Krankenpflegel im Dienst Avatar von Guedeltubus
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    ich werds auch mal amchen. Hatten grade in der shcule und muss noch übern ;)

    Sein Hautzustand ist normal, die Hände sind etwas trocken.
    Heinzin, dann stimmt bei dir die Nr. 6 nur im Bezug auf die Hände....



  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von RS-USER-rettungshamster
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    12.376
    Korrekt ;)
    Die einzige Gefahr im Leben besteht darin, niemals ein Risiko einzugehen.



  3. #13
    komm' se ma her Avatar von RS-USER-Frollein
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    272
    mir ist die Pflegeanamnese zu unvollständig. Thema kommunizieren: Er hat zwar eine intakte Familie und soziale Kontakte, aber wie ist er im Umgang mit dem Pflegepersonal? Überläßt er beispielsweise seiner Frau alle Entscheidungen?
    Ist er selbständig in seiner Denk- und Handlungsweise? Hat er Vertrauen in Ärzte und Pflegepersonal oder ist er eher skeptisch? Ist er "mit allem einverstanden" oder ist seine Haltung eher ablehnend?
    Wie sieht es mit der Atmung aus, da er nicht unerheblich raucht. Gibt es jetzt schon Probleme, so dass präoperativ bereits verstärktes Atemtraining stattfinden muß? Hat er möglicherweise eine chronische Bronchitis?
    Im Grunde genommen kann man erst die Planung für die präoperative Pflege machen, da der Eingriff noch nicht statt gefunden hat. ;) Gefahr der Pneumonie, Thrombose und wahrscheinlich auch Dekubitusgefahr sehe ich erst postop.

    als Ressource würde ich noch "Patient ist aufgeklärt" dazu nehmen und als Problem der näheren Zukunft, dass mit reichlich Kaffee und deftigem Frühstück erst mal Essig ist.

    Ich denke aber noch einmal drüber nach... Peinlich - eigentlich sollte eine gute Pflegeplanung in 20-30 Minuten fertig sein. ;)
    und was jetzt ?



  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von RS-USER-rettungshamster
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    19.04.2003
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    Sicherlich ist Herr Schule in seiner Denk -und Handlungsweise selbstständig, aber aufgrund der bevorstehenden Operation, ist er schon dahingehend dankbar, dass seine Ehefrau kleinere Dinge für ihn besorgt und erledigt.
    Im Umgang mit dem Pflegepersonal zeigt er sich zwar freundlich aber dennoch zurückhaltend. Angst (was man verstehen kann) begleitet ihn, aber er erkennt auch die Dringlichkeit dieses Eingriffes.
    Was die Sache mit dem rauchen betrifft, so kann man davon ausgehen, dass eine Schachtel Zigaretten täglich, mit Sicherheit ihre Wirkung nicht verfehlt ( Chron. Bronchitis / COLD);)
    Die einzige Gefahr im Leben besteht darin, niemals ein Risiko einzugehen.



  5. #15
    die Liesl der Pflege Avatar von Pflegeliesl
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    01.12.2003
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    17
    Hm. Ich würde auch erst die reine präoperative PP machen. Wenn man zu weit im voraus plant, ist die Arbeit meist umsonst. ;)

    Also ich mach mal

    Ressourcen:
    - gute psychosoziale Situation
    - Pat. hat Hobbies
    - Pat. geht einem Beruf nach
    - Pat. ist über Diagnose und Op aufgeklärt
    - Pat. ist gläubig ;)
    - Pat. ist z. Zt. mobil und versorgt sich selbst

    akute Probleme:
    - Pat. hat Angst vor der Op und vor der Anlage eines Anus praeter. Er ist das erste Mal im Krankenhaus
    (Maßnahme: Gesprächsbereitschaft signalisieren, Ängste ansprechen und auf den Pat. eingehen. Informationen über die zukünftigen Pflegemaßnahmen bzw. Ablauf der nächsten Tage schon im Vorfeld.)

    - Pat. hat Einschlafstörungen
    (am Abend vor der Op würde ich ein Lavendelbad empfehlen. Gute Prämedikation! Entsprechende Info an die Anästhesie)

    - Pat. hat trockene Hände
    (nun - eine gute Fettcreme zur Verfügung stellen. ;) )

    - Pat. hat unregelmäßigen Stuhl
    (Maßnahmen auf die postop. Phase verschieben)

    - Pat. muss nachts 2 x zum Wasserlassen raus. Dadurch gestörte Nachtruhe
    (Ursachenforschung! Trinkt er kurz vor dem Schlafengehen einfach zu viel?)

    - Pat. ernährt sich ungesund
    (Ernährungsberatung postoperativ veranlassen)

    potentielle postoperative Probleme:
    - Entwicklung von Sekundärerkrankungen: Thrombose oder Pneumonie.
    Probleme bei der Atmung? Pat. ist Raucher!
    = ob er allerdings schon Atemwegserkrankungen hat, würde ich nicht beurteilen, da wir nicht wissen, wie lange er schon stark raucht. Vielleicht erst seit kurzem. Wir wissen es nicht. Präoperativ sollte zumindest einmalig etwas Atemtraining statt finden.

    - Kreislaufprobleme (engmaschige Überwachung von PF, RR und Atmung)

    - Pat. ekelt sich vor seinem Beutel (natürlichen Umgang vermitteln, ihn an der Versorgung von Anfang an beteiligen!)

    - Pat. isoliert sich, wird evt. depressiv (Verhaltensauffälligkeiten beobachten! Familie mit einbeziehen!)

    - Haut entzündet sich um den Anus praeter (Hautpflege, Kontrolle)

    - Ausscheidungsstörungen (Ernährungsberatung, für normale Ausscheidung sorgen)

    - Pat. lehnt weitere Therapie ab.

    naja - wie schon gesagt, es sind potentielle Probleme. Die postop. PP sollte auch erst postop. gemacht werden. Sonst müßte man x Eventualitäten einkalkulieren ;) - oder Standards machen. ;)

    so - dann zerpflückt mal.



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