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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Administrator Avatar von Brutus
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    Hmm. Also prinzipiell begrüße ich das Urteil schon. Wenn man sieht, dass da kleine Jungs einfach ins KH gebracht werden, ohne dass sie wissen, was da gleich mit ihnen passieren soll, dann finde ich persönlich das einfach nur noch wiederlich! Ich kann mich an einen jungen Türken erinnern, der zwar ziemlich stolz in seinem Feieranzug in den Aufwachraum kam, aber überhaupt nicht wusste, was mit ihm geschieht. Und nach der Allgemeinanäthesie lag er in seinem Bett, hatte trotz Peniswurzelblock ziemliche Schmerzen und verstand immer noch nicht, warum die ganze Verwandtschaft jetzt so ein Heckmeck veranstaltete. Ein Anästhesiepfleger, dem das alles ziemlich auf den Senkel ging, meinte dann irgendwann zu ihm: Jaaaa, ist schon Schei$$e mit der Religion, ne?!?! Hat er zwar nicht verstanden, hat bei uns aber für ein wenig Erheiterung gesorgt...

    Nur, ich kann auch die Bedenken verstehen. Unsere Urologen haben häufig die Probleme der "Hinterzimmer-Cicis" gesehen. Schniedel, die völlig entstellt waren, deren Träger nur noch unter Schmerzen eine Erektion bekommen können und dann natürlich die ganzen unsauberen OP, mit Entzündungen. etc...
    Und bevor demnächst wieder Cicis in der Moschee / der Synagoge mit dem Zigarrencutter / Teppichmesser und Asche zur Blutstillung vorgenommen werden, sollte dies meiner Meinung nach schon weiterhin in Kliniken gemacht werden, die sich damit auskennen. Was für mich ein Unding ist: dass die Allgemeinheit dafür bezahlen soll. Wenn da jemand aus religiösen Gründen mit so einem Ansinnen kommt, dann soll der auch anständig dafür in die Tasche greifen. Bei uns war es meistens so, dass da großzügig von Phimosen gesprochen wurde und das alles schön auf Kassenrechnung lief. Und DAS geht gar nicht!
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  2. #17
    Gast26092018
    Guest
    Jooo, ihr kennt ja anscheinend nur Horrorszenarien
    Aber die Beschneidung bei Männern hat aus medizinischer Sicht nur Vorteile und das ist eine ganze Latte von Vorteilen.

    Das wird ja nicht nur im Islam und Judentum gemacht, in Amerika wird etwa jedes zweite männliche Kind beschnitten. Das ist keine rein religiöse Maßnahme.

    Es ist aber extrem wichtig dass eine Beschneidung von Erfahrenen, sauber durchgeführt wird, deswegen verurteile ich dieses Gesetz...ohne es jetzt gelesen zu haben^^
    Geändert von Gast26092018 (29.06.2012 um 18:26 Uhr)



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  3. #18
    Jodelschnepfe Avatar von Hoppla-Daisy
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  4. #19
    Administrator Avatar von Brutus
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    Zitat Zitat von Maximus007 Beitrag anzeigen
    Aber die Beschneidung bei Männern hat aus medizinischer Sicht nur Vorteile und das ist eine ganze Latte von Vorteilen.
    Das wird ja nicht nur im Islam und Judentum gemacht, in Amerika wird etwa jedes zweite männliche Kind beschnitten. Das ist keine rein religiöse Maßnahme.
    Solange eine Maßnahme nur Vorteile bringt und präventive Vorteile hat, ist es unsere Pflicht als Eltern diese Durführen zu lassen
    Wieder einmal zeigt sich, dass die Beschneidung eines Jungen auch ohne medizinische Notwendigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung als „normal“ empfunden wird, obwohl dieser Eingriff zu bleibenden physischen und psychischen Schäden und einer mitunter erheblichen Einschränkung der normalen männlichen Sexualität führen kann.
    Nicht zuletzt geht es in diesem auf den ersten Blick bizarr anmutenden Prozess um die Frage, was schwerer wiegt: das Menschenrecht eines Kindes auf einen gesunden, vollständigen, unversehrten Körper – oder der Jahrtausende alte „Befehl“ eines Gottes, der sich selbst als Gott der Nächstenliebe feiern lässt, aber verlangt, dass Jungen ohne vernünftigen Grund ein Teil ihrer Geschlechtsorgane entfernt wird.
    Siehe auch hier!

    So, und nun mal zu den USA: Klick mich! Lesenswert!
    Außerhalb der Jüdischen Gemeinde, wo die Beschneidung ein religiöser Ritus ist, war die Beschneidung bis 1870 in Amerika praktisch unbekannt, als Dr. Lewis Sayre behauptete einen 5 Jahre alten Jungen von der Lähmung geheilt zu haben, indem er seine Vorhaut in die Länge zog und abschnitt. Die folgenden zwei Jahrzehnte lang, machten sich Dr. Sayre und seine Verbündeten auf einen Kreuzzug für die Beschneidung, und behaupteten die Beschneidung heile unter anderem Hüftgelenkserkrankungen, Epilepsie, Hernien, Krämpfe Elephantiasis, schlechte Sehkraft, Tuberkulose, Rektalprolaps. Das wurde natürlich alles widerlegt und die Beschneidung wäre wahrscheinlich längst aus der Amerikanischen Ärzteszene verschwunden, hätten ihre Verfechter keine neue Verkaufsmasche gefunden: Eine Heilung der Masturbation.

    Für die öffentlich puritanischen aber privat lüsternen Viktorianer war die Masturbation die Wurzel zahlreicher gesellschaftlicher Übel und körperlicher Krankheiten, einschließlich Blindheit und sogar Wahnsinn. Natürlich glaubten sie, dass wenn die Beschneidung der Masturbation vorbeugen könne, sie die anderen Krankheiten genauso verhindern könne.

    Ärzte aus dieser Zeit berichteten, dass "die Entfernung der schützenden Hülle der Eichel dazu neigt die Empfindsamkeit des Penis abzustumpfen” und “dadurch die sexuellen Lust zu verringert." 1888, fasste John Harvey Kellogg, M.D., der berühmte Zerealientycoon, die Meinung der Ärzteschaft zusammen und gab damit die Rechtfertigung für die nächsten 60 Jahre Vorhautentfernung. “Ein Mittel gegen die Masturbation, die bei kleinen Jungs fast immer erfolgreich ist, ist die Beschneidung. Die Operation sollte von einem Chirurg ohne die Verwendung eines Narkosemittels durchgeführt werden, da der mit der Operation verbundene Schmerz eine heilsame Wirkung auf den Geist haben wird.”
    Also ich weiß ja nicht, aber Du willst nicht wirklich die USA als den Maßstab ansetzen, oder?
    Lies Dir den oben verlinkten Artikel mal mit Sinn und Verstand durch. Vor allem, WIE die in den USA die Cici handhaben und durchführen. Und vor allem vor dem Hintergrund, dass man für einen verschütteten Kaffee in die Insolvenz getrieben wird. Da kann ich DAS wahrlich nicht verstehen. Ohne Einwilligung, ohne Narkose, ohne Verstand!
    Und noch was: Sehr interessant fand ich die Aussagen der Männer, die erst im Erwachsenenalter, nach ausführlichen sexuellen Erfahrungen aus medizinischen Gründen beschnitten wurden, und sowohl MIT als auch OHNE kennen!!! Die Aussagen sind wohl MEHR als eindeutig!

    Zitat Zitat von Hoppla-Daisy Beitrag anzeigen
    Rituelle Beschneidungen sind bei uns ne Privatleistung!
    Jaja. Aber der hat doch eh eine Phimose... Wo ich bei jdem PWB gedacht habe: Ja nee, is klar!
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  5. #20
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Westfalenpott
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    Ahem, die Seite "PhimoseInfo" halte ich nun nicht für eine seriöse Quelle, die Formulierungenscheinen mir doch etwas subjektiv und tendentiös.

    @Relaxo: Du bist eindeutig KEIN Agnostiker, sondern Atheist. Der Furor, mit dem Du Deine Anschauung verteidigst, würde jeden Dominikaner begeistern
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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