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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #86
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Die Unterscheidung ist sehr relevant, Du hast nämlich mit dem Mitgliedsantrag die Verantwortung für Deine (!) Gesundheit nämlich an die Kasse delegiert und eigentlich nichts mehr zu entscheiden. Auch das ist sehr leicht nachzulesen. Wenn man denn wollte.
    Zitat Zitat von Lotf Beitrag anzeigen
    Die Unterscheidung, ob Versicherung/Kasse oder Buchclub ist für meine originäre Frage völlig irrelevant.
    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 2: die diskutierte Ausgangslage war, daß bei der Kasse eine Kopie des Arztausweises und/oder Eigenrezept eingereicht wird. Soweit mir bekannt ist, werden in Deutschland Arztausweise nur an Ärzte ausgegeben. Daher kennt der Sachbearbeiter (*gn) selbstverständlich Deinen Beruf, sofern er ihn nicht sowieso aus den Personendaten weiß.
    Die Kasse weiß anhand des Arztausweises lediglich, dass man Arzt ist. Sie und Du wissen weder, ob man im Medizincontrolling sitzt, ärztlicher Direktor ist, jahrelang in einer Unternehmensberatung gearbeitet hat oder einen Master im Krankenhausmanagement besitzt. Alles so etwas, wo man dann doch mal mit betriebs- und volkswirtwirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert wird...

    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Selbst unter der Annahme, daß die 500.000 Ärzte (bei denen vermutlich >100.000 Karteileichen dabei sind) dann alle bei der GKV wären und akuten Medikationsbedarf hätten- das deutsche Gesundheitswesen verbraucht deutlich mehr als 1 Mrd. pro Tag (!), so daß man mit dem fiktiv eingesparten Betrag so richtig was reißen kann...alleine die Negativzinsen, die die Kassen derzeit für ihre Rücklagen zahlen, sind schon mehr.
    Zitat Zitat von LotF Beitrag anzeigen
    [...] Ja klar ist das im Verhältnis zu den Gesamtgesundheitsausgaben prozentual keine riesen Summe, aber ich denke mir immer, wenn man an allen Ecken solche Summen einspart, kann man sich im Endeffekt woanders mehr leisten und das würde unserem Gesundheitssystem auch nicht gerade schlecht tun...
    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Ganz konkret haben im Jahr 2017 mehr als 20.000 Menschen, vielleicht auch mehr als 100.000, das Sachleistungssystem mit ihrem Leben bezahlt. Ich rede von der Übersterblichkeit im Rahmen der damaligen Grippewelle. Verursacht durch die Entscheidung, den "Mitgliedern" nur den billigen, trivalenten Impfstoff zukommen zu lassen, während BG- und Betriebsärzte, PKV-Versicherte sowie Bewohner der Nachbarländer ohne weiteres Zugriff auf den tetravalenten Impfstoff hatten. Die Preisdifferenz wäre ca 1-2 EUR gewesen, die die allermeisten "Mitglieder" sicherlich gerne zu zahlen bereit gewesen wären. Aber die Möglichkeit der Aufzahlung gibt es halt eben nicht- Vogel friß oder stirb. Eben Sachleistungssystem.
    Die Entscheidung hat man damals natürlich "wissenschaftlich" bemäntelt- nachdem in 2018 dann doch für die "Mitglieder" der tetravalente Impfstoff übernommen wurde, wird da aber nicht allzuviel Substanz dahinter gewesen sein. Leider zu spät für die Toten.

    Man kann mich jetzt wieder gerne für eine "politische" Meinungsäußerung kritisieren: ein System, in dem für 2 EUR/Kopf Ersparnis Tote und milliardenschwere volkwirtschaftliche Verluste riskiert werden, ist für mich einfach nur pervers und dementsprechend zu kritisieren. Erst recht in einem Ärzteforum.
    Du redest ganz schön viel mit sehr wenig Inhalt und das auch noch vollkommen am Thema vorbei. Schonmal überlegt in die Politik zu gehen?

    Zitat Zitat von roxolana Beitrag anzeigen
    Ich rechne mir die Fahrzeit zur Arztpraxis und zurück + voraussichtliche Wartezeit in der Praxis in meinen Stundenlohn um und entscheide dann, ob es sich lohnt, oder ob ich mir das Zeug einfach selbst in der Apotheke kaufe. Bei vielen Medikamenten, v.a. Generika, lohnt es sich einfach nicht, dafür nur des Rezeptes willen zum Arzt zu gehen.
    Ein praktikabler Ansatz, wenn die Kasse sich da quer stellt.



  2. #87
    Diamanten Mitglied
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    don't feed the troll!



  3. #88
    Registrierter Benutzer Avatar von freak1
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    Zitat Zitat von LotF Beitrag anzeigen
    Ein praktikabler Ansatz, wenn die Kasse sich da quer stellt.
    Wenn man in der Klinik arbeitet bekommt man vieles (das häufigste) im Privatverkauf über die Apotheke zu Großhandelspreisen. Da lohnt es sich z.B. für Schilddrüsentabletten gar nicht erst in die "normale" Apotheke oder gar zum Niedergelassenen zu gehen.



  4. #89
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Abschließend dazu:
    - haben wir in Deutschland nicht 500.000 Ärzte, sondern ca. 385.000 (in der Patientenversorgung tätig knapp 300.000)- Zahlen von 2017- destatis. Aber die offerierte Rechnung war ohnehin eine Milchmädchenrechung
    - ist eine gewisse Grundkenntnis über das Gesundheitswesen in Deutschland nicht nur sinnvoll, sondern wird, nebenbei gesagt, auch in diversen WB-Katalogen ausdrücklich verlangt. Da muß man nicht Controller oder sowas sein. Ich bleibe dabei: das Argument, von einem Arzt vorgebracht, wird Heiterkeit bei den KK auslösen
    - die Kenntnisse einzelner Mitforisten hier unterschreiten bisweilen auch schon das Wissen gut informierter Patienten, was ich persönlich schade finde.
    - mein Lösungsvorschlag, nämlich in einen Kostenerstattungstarif zu wechseln, damit man nicht auf den Gnadenakt von ins Werbebudget eingerechneten Medikamenten seitens der KK angewiesen ist, ist leider überhaupt nicht diskutiert worden. Übrigens würde ich selbstverständlich auch meine Zeit, Weg, Ansteckungsriskio für einen Arztbesuch usw. in eine Kosten-Nutzen-Rechung einbringen, was völlig legitim ist. Nur sollte man dann auch Verständnis mitbringen, wenn es mal nicht so funktioniert und die Erstattung verweigert wird.
    Anruf bei der Hotline
    Kunde: "Ich benutze Windows... "
    Hotline: "Ja... "
    Kunde: "...mein Computer funktioniert nicht richtig."
    Hotline: "Das sagten Sie bereits... "



  5. #90
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Tarumo, ich bin in der Tat genauso versichert, allerdings schon seit 34 Jahren. Das gibts somit schon lange.
    Diese Lösung ist umständlich und teuer.



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