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  1. #1
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    Da wos schoen is
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    hi,
    der lindqvist effekt besagt, dass bei abnehmendem gefäßradius die Viskosität absinkt.

    die viskosität ist definiert als der quotient von schubspannung und scherrate.
    die schubspannung ist indirekt proportional zur 3. potenz des Radius. demnach müsste die Viskosität mit abnehmendem radius doch zu nehmen. das würde wiederum dem linqvist Effekt widersprechen. was sagt ihr dazu?



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  2. #2
    Platin Mitglied
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    Die physikalischen Formen zur Berechnung von Viskosität, Schubspannung etc. beziehen sich auf "ideale" Flüssigkeiten. Blut ist aber keine solche, sondern hat auch noch gelöste Teilchen (sämtliche Blutzellen) darin. Der Fahraeus-Lindqvist-Effekt sagt nun, dass es bei Blut (nicht bei anderen Flüssigkeiten) dazu kommt, dass in kleineren Gefässen die Viskosität abnimmt. Dies, weil die Erythrozyten von den Gefässwänden zur Gefässmitte verschoben werden, so dass an den Gefässwänden entlang quasi eine zellfreie Flüssigkeit fliesst, die nun eine tiefere Viskosität aufweist als das "Vollblut" in den restlichen Gefässen.



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