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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    10.08.2013
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    Interesse an einer Werbeanzeige hier?
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    Hallo!

    Man wird in den vergangenen Jahren immer wieder mit Artikeln und Aufrufen bombardiert, wie unsagbar der Ärztemangel in Deutschland sei und vor allem noch sein wird. Insbesondere das Thema "Landarzt" ist stets ein Selbstläufer. Kaum Deutsch sprechende Ärzte ("Importware"), monatelange Wartezeiten...man kennt das ja.

    Auf der anderen Seite finden sich (so bspw. auch in den Kommentaren zum gestrigen Spiegel-Artikel bezüglich der Ärztegehälter) immer wieder Stimmen, die das absolute Gegenteil behaupten. Noch nie gab es so viele Ärzte und Medizinabsolventen (&Studenten ;)) wie heute. Eine "Schwemme" sei deutlichst abzusehen.

    Was sagt die Medi-Learn-Com dazu?



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  2. #2
    ECHOnaut
    Mitglied seit
    11.08.2007
    Ort
    SC2000
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    9.045
    Bitte nicht hier anfangen mit Spiegel Kommentaren zu argumentieren.... Solange man es nicht schafft genügend innländische Absolventen zu halten, solange müssen halt Leute importiert werden und nein, Ärzteschwemme sehen ich in Anbetracht der eher zunehmenden Stellenausschreibungen eher nicht, eher punktuelles Überangebot und weite Teile des Landes die eher unterversorgt sind.



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  3. #3
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
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    Ort
    Muryevo
    Semester:
    Ober-Unarzt
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    20.826
    Es gab ja auch noch nicht so viele Menschen (Kranke) wie heute. Die Versorgung soll gewährleistet bleiben.
    Wie Coxy schon sagte, an manchen Stellen eine punktuelle Überversorgung, woanders gähnende Leere.

    Oder soll die Krankenhaussituation weiter auf dem Stand von 1992 bleiben während die Bevölkerung weiter wächst?
    Bei Autobahnen und Stromnetz wird auch ein Ausbau gefordert, der Beamtenapparat darf lustig weiterwachsen, die gefühlte Anzahl von Bankern und Versicherungsvertretern steigt stetig an nur "wir" überschwemmen das Land.

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    The hardest part of ending is starting again.



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  4. #4
    TBSE performer Avatar von test
    Mitglied seit
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    Freiburg
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    Zitat Zitat von Kackbratze Beitrag anzeigen
    Es gab ja auch noch nicht so viele Menschen (Kranke) wie heute. Die Versorgung soll gewährleistet bleiben.
    Wie Coxy schon sagte, an manchen Stellen eine punktuelle Überversorgung, woanders gähnende Leere.

    Oder soll die Krankenhaussituation weiter auf dem Stand von 1992 bleiben während die Bevölkerung weiter wächst?
    Bei Autobahnen und Stromnetz wird auch ein Ausbau gefordert, der Beamtenapparat darf lustig weiterwachsen, die gefühlte Anzahl von Bankern und Versicherungsvertretern steigt stetig an nur "wir" überschwemmen das Land.
    Die Bevölkerung wächst ja nun nicht wirklich ;) Allerdings wird die Bevölkerung immer älter und "kränker". Es gibt immer mehr Behandlungsmöglichkeiten und empfehlungen, wodurch der Bedarf heute höher ist als vor 20 Jahren. Hinzu kommt, dass gerade bei den Niedergelassenen in vielen Regionen eine deutliche Überalterung zu erkennen ist, so dass hier in den nächsten 5-15 Jahren eine Lücke aufkommen wird, bei der nicht klar sein wird, wie sie zu füllen sein wird. Also ich würde sagen vielleicht kein NOtstand bei den Ärzten aber auf jeden Fall sehr gute Nachfrage.
    "Live as if you were to die tomorrow, learn as if you were to live forever."

    (Maria Mitchell / Mahatma Gandhi)



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  5. #5
    Gold Mitglied
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    Ort
    Berlin
    Beiträge
    419
    Diese Frage lässt sich wohl nur sehr schwer beantworten, da das Thema sehr komplex ist.

    Was ist denn die Definition von Ärztemangel und Ärzteschwemme? Wer entscheidet, wann das eine oder das andere zutrifft?

    Zitat Zitat von test Beitrag anzeigen
    Allerdings wird die Bevölkerung immer älter und "kränker". Es gibt immer mehr Behandlungsmöglichkeiten und empfehlungen, wodurch der Bedarf heute höher ist als vor 20 Jahren.
    Wird die Bevölkerung tatsächlich immer "kränker"? Und was ist damit gemeint? Und warum ist heute der "Bedarf" höher als vor 20 Jahren?

    Im Gegenzug könnte man auch die These aufstellen, dass heute viele Behandlungen effizienter und komplikationsloser als noch vor 20 Jahren durchgeführt werden. Das heisst also deutlich weniger Behandlungsaufwand, sehr viel weniger Nachsorge und damit weniger Zeit und kostenintensiv.

    Man kann wohl problemlos für beide Seiten gute Argumente finden, ohne eine zutreffende Antwort zu finden. Womit wir wieder bei der Ausgangssituation sind: Das Thema ist zu komplex um es einfach und befriedigend beantworten zu können.



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