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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo Zusammen,
    bisher war ich immer nur stiller Mitleser,
    aber jetzt würde ich gerne mal mein "Problem" schildern.
    Ich bin momentan im zweiten Jahr der Gesundheits- und Krankenpflege- Ausbildung.
    Im Grunde macht mir die Arbeit echt Spaß, ich habe es bisher nie bereut diese Ausbildung angefangen zu haben.
    Aber ich weiß, dass dieser Beruf (die "normale Stationsarbeit"- bitte nicht falsch verstehen, ich meine es auf gar keinen Fall abwertend) auf Dauer nicht das ist, was ich wirklich möchte.
    Mein Wunsch wäre ein Medizinstudium, nur kann ich leider nicht mit Abitur dienen.
    Ich habe vor der Ausbildung ein Fachabitur im Gesundheits- und Sozialwesen gemacht.

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage / Anregung / Problematik:
    Nächstes Jahr im Sommer habe ich (hoffentlich) meine Ausbildung abgeschlossen,
    aber was dann?
    Im Moment überlege ich das Abitur an einem Abendgymnasium nachzuholen.
    Natürlich muss ich mich und mein Leben finanzieren, sodass ich nebenbei mit meinem Examen arbeiten gehen werde.
    Die Alternative (um vllt die Chance auf einen Studiumplatz zu bekommen) wäre so schnell es geht die Fachweiterbildung Anästhesie- und Intensivpflege zu machen, und so im Zusammenhang mit dem Fachabitur in den Pool der "Beruflich Qualifizierten" zu kommen.

    Wer von euch ist diesen Weg gegangen bzw. stand vor der Entscheidung zwischen Abitur nachholen oder Fachweiterbildung?
    Was wäre eurer Meinung nach vorteilhafter?
    Und was wäre zeitsparender? (Ich bin jetzt 21)

    Meine Gedanken zu diesem Thema drehen sich nur noch im Kreis -
    deswegen hoffe ich sehr auf Antworten und / oder Erfahrungen.

    Vielen Dank und Grüße



  2. #2
    Platin Mitglied Avatar von Erdbeermond
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    Naja....
    Für die FWB musst du (zumindest bei uns) erst mal zwei Jahre auf der Station gearbeitet haben, dann dauert die FWB selbst nochmal zwei Jahre und dann verpflichtest du dich (bei uns) für fünf Jahre im Haus zu bleiben und im Falle eines früheren Weggangs zu Zahlen....

    Zusätzlich ist die FWB Anästehsie und Intensiv sehr beliebt - da muss man sich bewerben und erst mal genommen werden.

    Wenn du tatsächlich in die Medizin willst halte ich das für den falschen weg.

    Ach ja und beruflich qualifiziert bist du nach dreijähriger Berufsausbildung plus drei Jahre Tätigkeit. Ohne FWB
    Liebe Grüße,

    Erdbeermond



  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von apb-hans
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    Hallo silee...
    Ich habe das selbe durch und habe es nun geschafft mein Studienplatz zu erhalten. Es ist bestimmt nicht leicht da eine richtige Entscheidung zu treffen.
    Ich weis ja nicht in wie weit du dich erkundigt hast, die erste entscheidende Frage ist wohl, welche UNI bietet dir die Möglichkeit als beruflich qualifizierter zu studieren. Ich bin mir nicht sicher ob das inzwischen jede UNI anbietet.
    Dann ist natürlich klar, beide Wege sind nicht leicht. Denn so wie allgemein von Abiturienten behauptet wird das der berufquali-Weg easyer sei ist es nicht. Zu erst musst du in deinem Fall dein Examen gut bestehen und später (und das ist nicht ohne) deine Fachweiterbildung bestenfalls mit 1,0 bestehen. Das war in meinem Fall nicht so ohne weiteres zu schaffen. (wissenschaftliche Facharbeit, große schriftliche Prüfung, umfangreiche praktische Prüfung) . Die Hausbindung die viele Häuser vollziehen kann man mit bisschen Verhandlungsgeschick umgehen bzw. neu verhandeln bei einem evt. Weggang.
    Das zu meinem Eindruck. Hier mal ne Zusammfassung die vielleicht hilft:

    PRO ABI nachmachen: - zeitlich schneller fertig - besser gerüstet für Chemie, Physik usw - noch mehr geschult im intensiven lernen

    PRO Berufsweg: - besser gerüstet für Anatomie, Physiologie usw. - mehr Einschätzungsvermögen für die Frage will ich Arzt sein - durch gezieltes fachliches Interesse in der FWB eine 1,0 HZB tendenziell besser zu erreichen als im ABI

    vielleicht konnte ich dir ja ein paar Impulse geben. Kannst gerne auch weiter Fragen. Deine Frage erinnert mich total an meinen Weg .



  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Ich bin prinzipiell fürs Abitur.
    Bedenke aber, wenn es weit am NC vorbei ist darfst du noch einmal 6-7 Jahre Wartezeit verbringen.
    P.s. Das Abi im Gegensatz zum Studium ist Kindergarten. Sowohl was die Lernzeit, den Stoff, die Schwierigkeit und das Durchhaltevermögen betrifft.



  5. #5
    Diamanten Mitglied
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    Ich glaube da musst du noch etwas tiefer in sich selbst schauen und deine Interessen definieren.

    Abitur ist ja viel mehr als nur Voraussetzung und Vorbereitung zum Medizinstudium, es ist sehr viel Allgemeinwissen, viele verschiedene Fächer, die man tief lernt. Mathe bis zur Integrieren, Deutsch mit viel lesen und die Texte sehr tief analysieren und darüber gut strukturierte Aufsätze schreiben, Geschichte mit Quelleninterpretation, Physik mit komplizieteren Zusammenhängen... man muss dazu schon Interesse und Fähigkeiten haben. Wenn es bei dir vorhanden ist, dann würde ich dir auf jedem Fall richtung abitur raten. Vielleicht willst du ja auch irgendwannmal nicht unbedingt Medizin, sondern auch was anderes studieren ;).

    Auch, falls du dann doch Medizin machen willst, und dann doch eine Note unterhalb der NC kriegst, musstest du trotzdem noch, wie schon erwähnt, 6-7 Jahre warten - was an sich kein Problem ist, weil es relativ viele Menschen gibt, die auch mit 30 oder später anfangen zu studieren. Dann kannst du eben nach Abitur sich ja gerne für Intensiv/ Anästhesie FHW bewerben.... wenn du es umgekehrt machst, ist es weniger günstig - da die Wartezeit immer ab Abitur berechnet wird.



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