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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo liebe Mitstreiter!

    Mit so einem schnöden Post mache ich jetzt einmal mein Forumdebut hier.

    Zu mir:
    Ich bin jetzt kurz vor meinem 2.STEX und dem PJ (neue AO ) und bin mir des FA immer noch nicht sicher.

    Ich habe das Forum schon interessiert durchsurft und bin dabei auf viele interessante, abschweifende und ausuferende Posts gestoßen.

    Was für ein FA es am Ende dann wird hängt sicherlich noch in den Sternen, aber da die Radiologie wegen der angeblich guten Arbeitsbedingungen und Flexibilität (Klinik/Niederlassung/Honorararzt/viele Stellen) in jedem Fall in meiner engeren Auswahl (eng heißt, dass da ca. 10 ganz verschiedene Fächer drin sind! ) gelandet ist, wollte ich der Sache einmal (mit Eurer Hilfe hoffentlich!) auf den Zahn fühlen.

    Warum Radiologie bei mir mit im engeren Kreis ist (sogar im engeren Kreis bei den Favoriten!):
    Ich habe nichts gegen Überstunden oder Dienste, allerdings ufert das ganze in einigen Fachgebieten anscheinend wirklich aus.
    Gerade mit Freizeitausgleich etc. ist das ja eine feine Sache und auch am Anfang der Ausbildung bin ich natürlich bereit auch mal länger zu arbeiten, bin ja auch noch langsamer.
    Allerdings will ich nicht den Rest meines Arbeitslebens damit konfrontiert sein immer Überstunden und Nachtdienste schieben zu müssen.

    Hier scheint mir die Radiologie eine gute Möglichkeit, wenn sicherlich auch mehr Dienste anfallen als bei Labormedizin/Arbeitsmedizin/u.ä.

    Wie sieht es in der Realität bei Euch aus mit den Arbeitszeiten?
    (So eine typische Woche?)
    Plaudert doch mal ein bisschen!

    Das Gehalt der meisten Ärzte richtet sich ja doch einigermaßen nach dem TV-Tarif des MB.
    Während hier viele FA sicherlich durch viel Überstunden und Dienste nochmal gut 500Euro netto mehr im Monat draufpacken können, ist es bei so Fächern mit weniger Diensten und Überstunden sicherlich geldmäßig mauer oder?
    Bzw. kann man freiwillig Dienste übernehmen um das ganze aufzubessern?

    Sollte es bei mir später die Radiologie tatsächlich werden, dann würden mich sicherlich auch Spezialisierungen wie Kinderradiologie und Neuroradiologie interessieren.
    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ein Radiologe der nochmal spezialisiert ist genauso vergütet wird, wie ein nicht spezialisierter Radiologe.

    Ganz wichtig ist mir auch das Arbeitsklima. Das liegt natürlich immer an der Station, ich weiß! Aber bei Radiologie hab ich bisher noch nie gehört: "Alle total mies hier, jeder lästert über den anderen, Machtkämpfe...".

    Berichte aus dem echten Leben bitte!


    Dann:
    Wie schaut da die Ausbildung aus? Ich meine ich weiß, dass es 1 Jahr in der Patientenversorgung gibt, INNERE oder Pädiatrie, aber liefert einem ein größeres Haus in dem man sich für Radiologie bewirbt das gleich im Paket mit?

    Und in der Radiologie selbst, kann man sicherlich recht schnell selbst befunden, aber ich möchte hier einmal ganz ehrlich sein: Ich hab doch keine Ahnung! (Also ein bisschen was sehe ich bestimmt, aber alles andere als die Aussage ich habe keine Ahnung, würde ich für Blasphemie halten zum jetzigen Zeitpunkt...).


    Ich muss zugeben, dass Radiologie bei mir schon länger in der Top 10 ist, allerdings war es eine ganze Zeit ziemlich weit runtergewandert.
    Ich habe einfach Angst, dass es mich anödet... Im Studium habe ich es nämlich leider als ziemlich dröge empfunden (außer im Schallkurs und im FKDS-Kurs, das fand ich cool da durfte ich auch endlich mal selbst was machen und habe das erste Mal das Gefühl gehabt was zu können!)
    (Zurück zu "keine Ahnung" --> wenn ich jetzt im KH plötzlich einfach so schallen soll, dann starte ich zwar jetzt nicht bei 0, aber theoretisch ja schon ein bisschen... ich hab immer das Gefühl, dass so ein Crash-Einführungskurs eigentlich garnicht so schlecht wäre, aber wie sieht es denn im echten Leben aus? Wahrscheinlich ist das mehr so der Crash-Einführungskurs-Learning-by-doing-and-asking-your-OA...)

    Aber wenn man etwas mehr Ahnung bekommt und selbst verantwortlich ist, ist es sicherlich nicht mehr dröge den ganzen Tag vorm PC zu sitzen und Bilder zu schauen oder?
    (Ich muss zugeben ich hätte auch etwas Sorge wichtige Diagnosen zu übersehen (so ganz allein gelassen ohne wen der mal drüberschaut ganz am Anfang) Ich hoffe mal ich bin nicht der einzige dem es so geht haha ).

    Last but not least:
    Stellensituation soll ja ganz gut sein im Moment, stimmt das?
    (War es für Euch leicht an eine Stelle zu kommen? Hat Euer Einstiegsgehalt und die Arbeitszeiten so dem entsprochen, was ihr erwartet habt?)

    Laufbahn: Oberarztstellen in greifbarer Nähe mit FA (auch in der Nähe von größeren Städten) oder ist das ein stark umkämpftes Feld, wie in den chirurgischen Fächern?

    Viele Grüße und Danke schonmal für Antworten!



  2. #2
    OA
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    1.099
    du schreibst viel von arbeitsbedingungen, aber so gut wie nichts über das interesse am fach. wenn du ein fach nur wegen den vermeintlich besseren arbeitszeiten und weniger aus dem interesse am fach wählst, birgt das gefahr, dass du später unglücklich wirst. gerade als anfänger hat man überall stress, auch in der radiologie. ich würde mir an deiner stelle zuerst das fach anschauen, z.b. durch pj tertial oder hospitation und dann erst vor - und nachteile abwägen.
    Never wrestle with a pig, because you both get dirty, but the pig likes it!



  3. #3
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    Hallo flopipop, danke schonmal für deine "Anteilnahme".

    Ich schreibe schon ein bisschen was zu diesem Thema und insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Radiologie ein Fach ist, das man erst auf den "zweiten Blick" und zwar, wenn man es praktiziert und etwas mehr Ahnung davon gewinnt, an Reiz gewinnt.

    Bei mir ist es leider so, dass ich nicht zum Kreise der Auserwählten gehöre, die ihre ultimative Passion in einer Fachrichtung der Medizin entdeckt haben und bereit sind das als ihre Lebensaufgabe anzusehen, koste es was es wolle. Mir gefallen Aspekte einiger Disziplinen, ebenso sehe ich auch deren Nachteile und es gibt sicherlich keine Eierlegende-Wollmilch-Sau.
    Wir können gerne meine Gedanken dazu via PM austauschen, aber es ist doch etwas Off-Topic hier, da ich eher daran interessiert bin hier einmal aus "erster Hand" zu erfahren, wie die Realität in der Radiologie ausschaut.
    Die Entscheidung was es dann am Ende wird, die muss ich dann ja doch irgendwann treffen.
    (Und es schadet sicherlich nichts Informationen über die Fächer die in der persönlichen engeren Auswahl stehen einzuholen, um den "Findungsprozess" zu unterstützen, was meinst du?)
    Ein wichtiges Interesse von mir ist, dass meine Arbeit nicht mein Leben auffrisst, sondern sich harmonisch als einer von vielen Teilen in mein Leben einfügen lässt. (Ich hoffe es gibt Mediziner die das zumindest verstehen können )



  4. #4
    EinMarshmallowAufAbwegen Avatar von CaliforniaKicky
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    Also wie es mit der Bewerbersituation aussieht kann ich dir aus erster Hand erzählen, dass es NICHT einfach ist. Vielleicht bin ich zu wählerisch und habe mich jetzt auch nicht in den "Pampa"-Krankenhäusern beworben, aber ich bin seit 4 Monaten auf der Suche, 6 Bewerbungsgesrpräche, nicht UNI, davon hätte ich 1 Stelle bekommen welche die Personalabteilung dann letztendlich nicht freigegeben hat und eine im absolut schlimmster Abteilung wohl in Deutschland vor der ich dich jetzt schon warne, und zwar im städtischen Klinikum Karlsruhe. Kannst die Bewertungen bei Kununu nachlesen, und der "Dark Lord" sucht immer noch nach einem Assistenzarzt weil alle abhauen oder erst gar nicht anfangen.Also hätte ich es vorher gewusst wie es dort ist, hätte ich mir die lange Fahrt auch gespart. Die Radiologen mit denen ich bei den Bewerbungsgesrpächen gesprochen habe haben mir praktisch alle gesagt wie sie das Arbeiten in der Radio mögen, und dass es viel humaner ist als in anderen Fachbereichen, viele wechseln am Ende auch in die Radio weil sie es in anderen Fachgebieten nicht aushalten.Also ich finde es durchaus legitim unter Beachtung der work-life-Balance die Fachrichtung auszusuchen. Mach ich mitunter auch, allerdings habe ich auch in der Radio famuliert und mein PJ-Wahltertial absolviert und es gefällt mir. Der Mensch ist nicht nur zum Arbeiten da und mit Verlaub, wer erzählt man wäre schlechter Arzt weil man nicht 25h /Tag arbeitet oder wer sagt, dass man in der Medizin immer so viel arbeiten muss ist nicht ganz dicht. Deinen Gedankendank kann ich somit sehr gut nachvollziehen.



  5. #5
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    Ja cool, danke schonmal für diesen Einblick! Das stimmt ja nicht so super zuversichtlich.
    Aber ich hab auch gelesen, dass die meisten wohl Bewerber suchen, die schon 1-2 Jahre Erfahrung haben, nach Möglichkeit mit abgeschlossenem Inneren Jahr.

    (Ist natürlich cool, wenn das alle sagen hrhr... aber das kennt man ja bei anderen Berufen auch "leider bringen Sie nicht genügend Erfahrung mit" "aber es stellt mich niemand ein um Erfahrung zu bekommen, weil ich nicht genügend Erfahrung mitbringe...").

    Was genau ist denn das Schlimme dort in diesem KH? (Wenn ich mal so banal fragen darf).

    Bei mir sind im Moment in meiner Top 10 ganz oben mit Labormedizin und Radiologie, v.a. auch weil man insgesamt doch sehr interdisziplinär bleibt und von allem ein bisschen was mitbekommt.
    Aber ich habe auch das Gefühl, dass ich den Patientenkontakt nicht so ganz aufgeben möchte, weshalb mitunter die Radiologie für mich etwas besser abschneidet in meinem persönlichen Bauchgefühl.

    Uniklinik kommt für dich nicht in Frage?



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