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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    09.06.2004
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    50

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    Hallo Spiralarchitekt.
    Hast du denn jetzt gekündigt? Große Angst vor Diensten hatte ich nie und eine komplette Aversion zur Arbeit zu gehen auch nicht. Mir hat es nur am Freizeit und Freiheit gemangelt. Entweder ist der Job also wirklich nichts für dich oder bei euch herrscht einfach so ein schlechtes Klima plus Dauerüberlastung, dass es einfach nicht auszuhalten ist. Das findest du wahrscheinlich nur raus wenn du es ausprobierst.
    Ich bleibe dabei: sofort kündigen und breit bewerben und vielleicht eine kleine Pause dazwischen machen um etwas Freiheit Zoo schnuppern. Gerade jetzt im Sommer.
    Ich bin jetzt übrigens in der inneren in einer großen Klinik. Klingt erstmal nicht nach guter Alternative, aber in großen Abteilungen hat man wenig Dienste und hat mit der Notaufnahme nichts am Hut. Überstunden halten sich auch in Grenzen. Klima ist auch gut. Insgesamt ist es immer noch zu viel Arbeit aber ich habe mich dann nach viel hin und her dazu entschlossen den Facharzt durchzuziehen. Dauerhaft Klinik bleibt auch für mich aber keine Option. Ich brauch irgendwann Teilzeit.



  2. #17
    OA
    Registriert seit
    26.12.2003
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von epeline Beitrag anzeigen
    Um Gottes Willen,
    ich überlege eher, in patientenfernere Fächer zu gehen...
    Kinderradiologie?
    Never wrestle with a pig, because you both get dirty, but the pig likes it!



  3. #18
    coeliacus
    Registriert seit
    05.09.2006
    Beiträge
    12
    ...erschreckend, das Gleiche könnte ich auch über mein aktuelles Dilemma schreiben.

    Ebenfalls Neuro, großes Haus, große Stadt.
    An die Stelle von anfänglichen Enthusiasmus mit dem Fach ist Frust, aber auch Unsicherheit und Überforderung getreten.
    Überforderung im Sinne meiner eigenen körperlichen Belastungsgrenzen (Dienste!, Taktung im Normaldienst, Überstunden etc).
    Unsicherheit im Sinne von zu vielen schwer kranken und komplexen Patienten in zu wenig Zeit und mit zu wenig oä Supervision, geschweige den Weiterbildung bei gleichzeitiger Hierarchie (Zitat des Thread-Stellers "Entscheidungen von oben", kein Miteinander Diskutieren über Fälle etc.) ...Mittlerweile im 3. Jahr wieder "Angst" vor Diensten...
    und schließlich Frust, weil ich es trotzdem mitmache, mich nicht beschwere, keine Überlastungsanzeige schreibe oder mich einfach nicht wegbewerbe; was allerdings in der norddeutschen Großstadt, in der ich aktuell lebe, bezüglich Neurologie Umzug bedeuten würde...



  4. #19
    Diamanten Mitglied Avatar von jijichu
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    26.09.2007
    Ort
    Somewhere over the rainbow 🌈
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    2.089
    Ich bin momentan in der Neuro als Fremdjahr.... Für mich lohnt es sich nicht, zu wechseln, da ich nächstes Jahr wieder in mein Mutterfach zurückkehren, aber würde ich als Frischling hier beginnen wäre ich schnell weg. Mir bleibt das Diensten in der Neuro noch ein bißchen erspart, aber ich bin jetzt schon leicht in Panik.... Aber gut, da muss ich jetzt durch.
    Fordere viel von Dir selbst und erwarte wenig von den Anderen. So wird Dir Ärger erspart bleiben.

    Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmung, das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

    Der Mensch, der schreit, wird zwar gehört, aber seine Worte werden vergessen - der ruhige Mensch braucht gar nicht zu reden, seine Taten sprechen für sich selbst.

    - Konfuzius




  5. #20
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    21.05.2014
    Beiträge
    48
    Hallo Jan und alle anderen,

    gekündigt habe ich noch nicht, aber mittlerweile ein Gespräch mit dem Chef geführt und so manchen Gedanken zur Sprache gebracht - in Zusammenfassung war es ohne Resultat. Die meinerseits geäußerte Kritik wurde als persönlicher Fehler (zu hohe Anforderungen, zu viel Ehrgeiz) ausgelegt und ging dann in einer Besänftigungsrede unter. Eine Kollegin, der ich davon erzählte, ist ausgerastet; ich für meinen Teil lächle nur noch müde darüber. Mittlerweile habe ich ernstzunehmende körperliche Beschwerden, hatte letzten Monat genau drei Tage frei und darf von nun an die Notaufnahme abdecken. Unter solchen Umständen kann ich dem Arztberuf einfach nichts mehr abgewinnen. Berufliche Zufriedenheit setzt für mich voraus, dass man die Möglichkeit hat, für sich zu sorgen und genug Kraft für die Aufgaben, die man im Berufsalltag zu bewältigen hat, tanken zu können, vielleicht sogar ab und an ein bisschen Wertschätzung zu erfahren. Möglicherweise bin ich aber auch einfach zu blöd und faul für den Arztberuf und demzufolge wegen gänzlicher Überforderung ängstlich, erschöpft und unzufrieden .
    Dass ich nicht längst gekündigt habe, ist dumm, aber ohne klare Perspektive wage ich das aktuell nicht. Vielleicht muss noch irgendwas anderes passieren. Sich an dieser Stelle zu beklagen ist auch nicht zielführend; für die hilfreichen Ideen, Impulse und Vorschläge danke ich allen, die sich am Thread beiteiligen/beteiligt haben.



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