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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Danke für diesen Erfahrungsbericht. Ich verstehe allerdings auch nicht, wieso man sich für diese riesen Summe Geld ein bisschen Bürokratie abnehmen lassen muss. Klar, wer das Geld hat, bitte!

    Einige andere Fragen zum Thema:

    Wie sieht das mit der Finanzierung aus? Gibt es da unten Jobs, die man machen kann und bei denen man auch halbwegs gutes Geld verdienen kann? Ist wahrscheinlich nicht vergleichbar mit dem Nebenjoblohn hier?

    Und:
    Wie sieht das mit der Sprache und des Studiums aus? Ich bin der englischen Sprache zwar mächtig und habe auch während meines aktuellen Studiums englische Kurse - aber Medizin auf Englisch erscheint mir nochmal eine andere Hausnummer?

    VG
    Marian



  2. #17
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    Ich glaube dass viele so viel Geld hinblättern weil ja oft mit einer 100%igen (oder nahe zu) Erfolgschance geworben wird.. die Zeiten wo nahezu jeder in Osteuropa einen Platz bekommen hat, sind vorbei.. da herrscht inzwischen auch ordentlich Konkurrenzkampf...
    Das Englisch im Studium ist wirklich das kleinste Problem.. dazu musst du halt schauen die jeweilige Landessprache zu lernen, da - falls man nicht wechseln kann - spätestens ab der Klinik iwie mit den Patienten reden können muss



  3. #18
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    Also bei mir spielte damals Unwissenheit und Panik eine ziemlich große Rolle. Den Traum sich zeitnah erfüllen zu können rückte in unerreichbare Ferne. Also wendet man sich an einem der einem das blaue von Himmel verspricht. Im Nachhinein ein extreme Geldverschwendung, aber zu dem Zeitpunkt wusste ich mir einfach nicht anders zu helfen.

    Das Englisch is wie -pixel schon sagte das kleinste Übel. Man fuchst sich da ziemlich schnell rein.
    Die Landessprache zu lernen ist eine andere Sache. Während man mit dem Englisch gezwungen ist, sie zu lernen, gehört bei der Landessprache eine ordentlich Menge Fleiß dazu. Also bei mir in Varna wird in den ersten zwei Jahren nur im Bulgarischseminar Bulgarisch gesprochen, und ab dem dritten muss man es auf B2 Niveau beherrschen.

    Jobs gibt es keine Vorort, allerdings diverse Studienkredite. Das tägliche Leben vor Ort in Varna ist bei weitem günstiger als in Deutschland, also Wohnung, Lebensmittel, etc.



  4. #19
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    Ich habe mal ein bisschen rumgelesen, und an einigen Standorten wird bswp. erst ab dem 3. Studienjahr die Landessprache 'verpflichtend'. Zumindest habe ich das so verstanden.

    Mit Studienkrediten meinst du solche wie zb. von der Kfw?
    Ich muss mich nochmal informieren, wie es denn da auch bei der Kombination Zweistudium+Ausland aussieht.



  5. #20
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    Die Sprache Bulgarisch ist in Varna ab dem 1. Semester ein Pflichtseminar. Allerdings sind alle anderen Vorlesungen und Seminare auf englisch, weshalb man halt nicht wirklich 'gezwungen' ist, diese nun von Anfang an mit dem nötigen Ernst zu verfolgen die sie eigentlich braucht.
    Zum dritten Jahr: Das gesamte Studium, jeden falls in Varna, ist auf Englisch. Alle Vorlesungen, Seminare, Prüfungen etc (ausser Bulgarisch). Die Sprache ist aber unbedingt notwendig für den Patientenkontakt. Wie soll der Student klinische Erfahrungen sammeln ohne sich mit dem Patienten zu unterhalten?

    Zu den Krediten: In Bulgarien gibt es ein Gesetz, welches es EU-Ausländern ermöglicht einen bulgarischen Studienkredit aufzunehmen. Dazu gibt es vor Ort eine handvoll Banken, die dazu befähigt sind. Die Überweisen dann die Studiengebühren Semester für Semester direkt an die Uni, und Du musst dann nach Deinem Abschluss oder deinem Wechsel das Geld welches du beanspruchst hast, zurückbezahlen. Wie die Raten und Zinsen aussehen kann ich Dir leider nicht mitteilen, ich weiß nur von einigen Studierenden, die das in Anspruch nehmen.



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