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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Bei dem Poster oben handelt es sich wohl um einen Affiliierten des Shanghai East Hospital. Sowohl die englischsprachige Seite (https://www.shanghaieasthospital.com/) als auch https://medopolo.com sind kommerzielle Angebote u.a. eines deutschen Arztes. Große Warnung vor diesem Anbieter meinerseits. Habe darüber zu Studienzeiten ein vollkommen überteuertes PJ-Tertial gemacht. Vor Ort kaum Lehre und teils unzureichende Englischkenntnisse, organisatorisch gröbste Mängel (Visa-Dauer nicht für Dauer des Praktikums ausreichend, somit teils nicht möglich volle Praktikumszeit abzuleisten) und vor Ort inadäquate Ansprechpartner. Nur als Urlaub zu verwerten, nicht als ernstzunehmendes Praktikum oder Hospitation.



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  2. #7
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von npspammer Beitrag anzeigen
    Bei dem Poster oben handelt es sich wohl um einen Affiliierten des Shanghai East Hospital. Sowohl die englischsprachige Seite (https://www.shanghaieasthospital.com/) als auch https://medopolo.com sind kommerzielle Angebote u.a. eines deutschen Arztes. Große Warnung vor diesem Anbieter meinerseits. Habe darüber zu Studienzeiten ein vollkommen überteuertes PJ-Tertial gemacht. Vor Ort kaum Lehre und teils unzureichende Englischkenntnisse, organisatorisch gröbste Mängel (Visa-Dauer nicht für Dauer des Praktikums ausreichend, somit teils nicht möglich volle Praktikumszeit abzuleisten) und vor Ort inadäquate Ansprechpartner. Nur als Urlaub zu verwerten, nicht als ernstzunehmendes Praktikum oder Hospitation.
    Same, same. Ich liebe China, aber das Praktikum war für nüt. Niemand konnte ein Wort englisch oder wollte mit uns Studis reden. Man durfte nicht mit in den Op usw.. Mit dem Visum wurde ich komplett alleine gelassen. Zum Glück habe ich chinesische Freunde.



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  3. #8
    Registrierter Benutzer
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    Da kann ich nicht zustimmen. Entweder das Programm hat sich seit meinem PJ Tertial dort Ende 2015 deutlich verschlechtert, oder es lag vielleicht an mangelnder eigener Einsatzbereitschaft und/oder überhöhten ansprüchen.

    Man darf natürlich nicht erwarten, dass man da ankommt, einen Stundenplan bekommt und alles von vorne bis hinten durchorganisiert ist. Ein bisschen eigeninitiative ist gefragt.

    Ich durfte immer mit in den OP, wenn ich wollte, zu allen chirurgischen fachbereichen. Und die meisten waren bemüht, auch während der op etwas zu erklären, soweit das englisch eben gereicht hat. Steril am tisch stehen oder gar assistieren war nicht möglich, auch nicht für chinesische studenten. Da kamen selbst die assistenzärzte zu kurz, da es von denen sehr viele gab. Manchmal 5 an einem op tisch.
    Man war bemüht die täglichen frühbesprechungen zumindest teilweise auf englisch zu halten. Außerdem gab es öfter mal studentenunterricht, der dann auch extra auf englisch gehalten wurde.

    Man konnte immer bei den visiten mitlaufen. Die waren eine kleine völkerwanderung. Es waren sehr viele ärzte dabei, und wenn man sich ein bisschen durchgefragt hat, konnte man auch einen finden, der einem ein bisschen was erklärt hat. Sehr hilfreich, aber nicht zwingend nötig, war dabei, wenn man ein bisschen rudimentäres mandarin konnte.

    Man konnte auch in andere fachrichtungen reinschauen, zB in die TCM Abteilung. Ich war was TCM angeht nicht so übermotiviert, mir hat es gereicht da mal ein bisschen zuzuschauen. Wenn man gewollt hätte, hätte man da aber sehr viel theorie und praxis von sehr motivierten tcm-ärzten lernen können, die auch oft ganz gut englisch konnten.

    Man stelle sich mal vor ein chinesischer student ohne deutschkenntnisse kommt an ein deutsches krankenhaus. Glaubt ihr, da wird dann der studentenunterricht und die frühbesprechung extra auf englisch gehalten? Oder im OP groß was auf englisch erklärt? Der würde eher beim ersten fehltritt von der OP Schwester gefressen werden. Von daher sollte man mit seinen ansprüchen vielleicht ein bisschen auf dem teppich bleiben.

    Die organisation vor ort lief größtenteils über studenten, was aber sehr gut klappte. Das visum war in der tat etwas problematisch und erforderte eigeninitiative. Ich musste damals sogar kruzfristig auf dem papier den wohnort wechseln, da die zuerst zuständige botschaft mir kein passendes visum ausstellen wollte.

    Preislich fand ich das ganze sehr fair. Auch den preis für die Studentenunterkunft in absolut genialer zentraler Lage. Komfort durfte man allerdings nicht erwarten (4 studenten auf engstem raum mit geteiltem bad, holzbetten ohne matratze, schabenbefall). aber hey, ein bisschen abenteuer darf auch mal sein.

    Ich würde das programm definitiv weiterempfehlen. Vielleicht halt nicht gerade für das wunschfach, in der man möglichst viel lernen will. Aber das gilt wahrscheinlich für die meisten solcher programme. Man will ja in der regel auch nicht nur zum lernen ins ausland, sondern auch darüber hinaus noch was davon haben.



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