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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #31
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Zitat Zitat von Pyrotes Beitrag anzeigen
    Ich hatte am Telefon kurz mit einem Anwalt besprochen - der sagte ähnliches, dass der Vertragspartner der KV der Weiterbilder ist, und wenn, dann müsste man von diesem den Zuschuss zurückfordern. So zumindest in meinem KV-Bereich, das ist ja überall etwas anders. Es gibt auch KVen, die Ihren Ärzten raten, diese Verpflichtung an den WB-Assistenten weiterzugeben.

    Was ich mich immer frage, ist, ob dieses ganze Zuschuss/Rückforderungs-Konstrukt rechtlich überhaupt zulässig ist, und ob man wirklich eine Verpflichtungserklärung unterschreibt oder eher eine Absichtserklärung.
    Das kannst Du Dir ja auf der Seite Deiner KV durchlesen. Zudem kann Dir ja niemand die Absicht absprechen, IRGENDWANN den FA AM zu machen (selbst wenn ein anderer FA dazwischenliegt). Ich war zunächst auch sehr skeptisch, das ganze zu unterschreiben; insbesondere hätte ich keine Übertragung der Rückzahlung an mich unterschrieben, das war aber auch nie Thema. Meine Auskunft vom Arbeitsrechtler ist da wie erwähnt, zudem der Hinweis auf den Mindestlohn.
    Ausgenommen davon ist jedoch die Problematik mit den Mindestweiterbildungsabschnitten. Diese Zeiten müssen erfüllt werden, da sonst die Ärztekammer die Anerkennung verweigert. Die Anerkennung ist aber Voraussetzung für die Förderung.

    Im Zweifel rate ich Dir zu einer Mitgliedschaft im MB (Rechtsbeistand) oder einer anderen Absicherung (Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrecht).



  2. #32
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    in den geschilderten Fällen war es ja so, daß die Rückzahlungspflicht an den TE weitergereicht wurde. Andersrum wäre es auch doof: der Weiterbilder haftet und der/die WBA kann tun/lassen, was er/sie will ohne Sanktionsmöglichkeit.
    CAVE: nur zu diesem Zweck würde ich nicht in den MB eintreten. Zum einen kann es sein, daß der sich nicht für den KV-Sektor zuständig fühlt (es gelten ja auch keine MB-Tarifverträge), zum anderen darf man Rechtsberatung nicht mit Beistand verwechseln, den Anwalt wird man zu 99% selbst zahlen müssen, wenn es zum Prozess kommt (und sollte daher eine Rechtsschutzversicherung haben). Bitte diesbezüglich das Kleingedruckte lesen.
    Ich bin trotzdem etwas verwundert, daß man in der heutigen Arbeitsmarktsituationen Verträge mit "Stütze", "Verpflichtung", "Rückzahlung" etc...unterschreibt...das Wort "Mindestlohn" fiel gleich auch noch mehrfach. Ob Britische und Schweizer Allgemeinmediziner auch sowas kennen?!
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  3. #33
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Ich bin trotzdem etwas verwundert, daß man in der heutigen Arbeitsmarktsituationen Verträge mit "Stütze", "Verpflichtung", "Rückzahlung" etc...unterschreibt...das Wort "Mindestlohn" fiel gleich auch noch mehrfach. Ob Britische und Schweizer Allgemeinmediziner auch sowas kennen?!
    Ich bin verwundert, dass die meisten in der Klinik starten, ohne viel zu hinterfragen. Die Arbeitssituation weist sehr viele Missstände auf, sehr empfehlenswert klingt es für mich nicht. Und sowieso: wer den Facharzt Allgemeinmedizin machen will, muss in die Praxis, und muss man in die Praxis, um sich wirklich für die Allgemeinmedizin entscheiden zu können.



  4. #34
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Die Ausbildung in der Praxis zu starten ist aber auch nicht sinnvoll.
    Für Notfällle und die Behandlungsgrundlagen ist es immer besser, wenn man das zunächst mit der personellen Reserve und den Ressourcen einer Klinik im Rücken lernt.
    In einer Praxis ist man auf sich allein gestellt und hat nur den Weiterbilder als Backup, der wird sich im Zweifel eher selber um einen instabilen Patienten kümmern und mit der Delegation an die MFAs genug beschäftigt sein.
    Deswegen kann ich jedem nur empfehlen, erst mit etwas Erfahrung in einer Praxis zu arbeiten.

    Das Entscheidende ist ja nicht, die 95% an harmlosen Dingen leidenden Patienten zu betüdeln, sondern im entscheidenden Moment die 5% wirklich Kranken überhaupt zu erkennen und dann adäquat zu behandeln. Dazu braucht es halt Erfahrung.
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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