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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von freak1 Beitrag anzeigen
    Und das mit den Vermietern habe ich noch nie erlebt, mich zieht es aber auch nicht nach Berlin, München oder Hamburg...
    Ähm, nö. Süddeutsche Kleinstadt. Nächste Metropole >100km weg...Wo es per se schon wenig Wohnraum gibt, man aber um den mit zahlreichen Beamten und sehr gut verdienenden Angestellten aus Industrie und Handwerk konkurrieren muß. Wenn man ab und zu überregionale Zeitungen durchblättert, kann man über dieses Phänomen öfters lesen. Natürlich kann man auch seine Existenz in einem Wohnheim ohne eigene Küche und Bad fristen, oder in eine Gegend ziehen, wo ungenutze Gebäude en masse verfallen.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  2. #22
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Ich verstehs immer noch nicht. Ich kenne nach wie vor an mehreren Unikliniken in meinem Fach keinen einzigen Assistenten, der nicht nach zwei Jahren ohne Probleme, ohne Betteln und ohne Bangen eine Verlängerung bekommen hätte. KEINEN... an MEHREREN Unikliniken in einem Fach, in dem es zu meiner Zeit Uni-Stellen nicht gerade wie Sand am Meer gab und die Ausbildung an städtischen Häusern teilweise noch sehr begrenzt war.
    Und Wohnraum war auch nie ein Problem. Die Arzt-Karte hat immer gezogen.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



  3. #23
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Der Ärztemangel schlägt auch auf die Unikliniken durch. Aus dem persönlichen Umfeld kenne ich auch keinen WBA, dessen WB-Vertrag nicht verlängert worden wäre. Dennoch: wieso gibt man den Leuten dann nicht einfach einen Vertrag für die ganze Weiterbildungszeit? Wenn man an der Uniklinik bleiben möchte, wird nämlich die wiederholte Befristung irgendwann ein Problem, so daß man irgendwann schon per Gesetz keine Verlängerung mehr bekommen kann. Zusätzlich bleibt ja immer noch die subtile Druckmöglichkeit, und man macht sich zum Spielball einer Verwaltung oder von Dritten (falls die betreffende Stelle DFG- oder anderweitig-drittmittelgefördert ist). Sollte man übrigens auch vorab klären.
    Ob die "isch bin Aaaaazt" Karte bei einem Vermieter besser gezogen hätte als eine Entfristung- who knowns. Auf jedem Fall lebt es sich IMHO entspannter mit einem langlaufenden oder gar unbefristetem Vertrag. Genauso wenig weißt Du, ob derjenige, der einen kurzen Vertrag hat, nicht schlechtere Konditionen für einen Kredit bei der Bank bekommt als ein "Langläufer". Frag mal beim nächsten Mal "Deinen" Banker. Und berichte uns...
    Wir drehen die Sache mal um: was spricht aus Arbeitnehmersicht (!) für einen kurz laufenden Vertrag, wenn die Konditionen ansonsten gleich sind? Mir fällt partout nichts ein.
    Geändert von tarumo (23.12.2017 um 14:00 Uhr)
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  4. #24
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Mittlerweile tauchen ja auch schon Stellenangebote auf, in denen nach erfolgreichem Facharztabschluss eine automatische Entfristung und die Option auf eine zeitnahe OA-Stelle zugesichert wird (ja, ich weiß, Papier ist geduldig). An einem UK müßte man im gleichen Zeitraum diverse Male um eine Verlängerung nachersuchen und bekäme dann trotzdem unter Verweis auf das Gesetz irgendwann den Stuhl vor die Tür gestellt. Banker und Immobilienfinanzierer wissen das natürlich.
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  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von freak1
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    Nunja tarumo, irgendwo muss man halt abwägen.

    Auch wenn wir generell einen Ärztemangel haben gibt es doch sehr renommierte Unikliniken die viel zu bieten haben und auch mehr als genug Bewerber.

    Wenn ein Chef 250+ Bewerbungen im Jahr bekommt hat er halt den Luxus sich die guten Leute auszusuchen. Im Gegenzug hat man als Assistent die Möglichkeit absolute Spitzenaustattung zu genießen, einen (möglicherweise) besseren Stellenschlüssel, die Weiterbildung kann man meistens in Mindestzeit abschließen weil die Fallzahlen gut zu schaffen sind und man hat die Möglichkeit an Dingen zu forschen die hochkarätig publiziert werden und auch wirklich eine Neuerung darstellen.

    Da gibt es halt auch wieder verschiedene Typen Mensch. Wer Uni-Karriere machen will muss wohnlich flexibel sein, Lust zu forschen haben und bereit sein mehr zu arbeiten als anderswo. Natürlich gibt es Leute die sagen: Ich will meinen FA machen und dann entspannt bis in den Ruhestand arbeiten, eventuell auch Praxis.

    Muss man sich halt überlegen welcher Typ man ist. Ich sehe mich eher als ersteren und mir macht die 2-Jahres Befristung am Anfang nichts aus. Siehs als verlängerte Probezeit - Die Chefs wollen sehen wie entwickelt sich der Assistent fachlich und wie siehts mit wissenschaftlicher Arbeit etc aus. Gerade bei einem Berufsanfänger kannst du das nach 6 Monaten ja kaum einschätzen.

    Ich hatte auch ein Angebot sofort unbefristet anzufangen an einem kleineren Haus, hab mich aber klar dagegen entschieden weil ich halt Uniklinik und Maximalversorger will mit allem - positiven wie negativem - was dazu gehört!



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