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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Ich fand die jeweils befristeten Verträge (nach FA-Prüfung wurde das Ganze ein unbefristeter FA-Vertrag) sehr gut, weil ich sowieso nicht an einer Klinik kleben bleiben wollte und so keinen Ärger mit irgendwelchen Kündigungsfristen hatte. Nach wie vor sehe ich einfach keinen Nachteil. Verlängerung war ja quasi garantiert und nach FA wurde es unbefristet. Alles kein Problem. Da hätten andere Faktoren meine Beschäftigungsdauer an der Uni deutlich mehr begrenzt.
    Kredite habe ich nie gebraucht und werde ich auch voraussichtlich nicht brauchen, daher kann ich dir zu den Konditionen nichts sagen, aber das können andere hier ganz sicher.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



  2. #27
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von freak1 Beitrag anzeigen
    Nunja tarumo, irgendwo muss man halt abwägen.

    Auch wenn wir generell einen Ärztemangel haben gibt es doch sehr renommierte Unikliniken die viel zu bieten haben und auch mehr als genug Bewerber.
    Ich hatte auch ein Angebot sofort unbefristet anzufangen an einem kleineren Haus, hab mich aber klar dagegen entschieden weil ich halt Uniklinik und Maximalversorger will mit allem - positiven wie negativem - was dazu gehört!
    Na ja, Du bist im 1. WBJ und an einer Uniklinik, es erwartet auch niemand, daß Du Dein eigenen Laden schlechtredest. Abgesehen davon, daß man auch anderswo Maximalversorgung oder Submaximalversorgung betreiben kann und zumindest die Bewerber mit universitärem Hintergrund, die ich kennenlernen durfte, nur ein - vorsichtig formuliert- eingeschränktes Arbeitsspektrum hatten- die anderen Sachen, die Du schreibst, sind eine IMHO eher eine Chimäre. Ich kann aus persönlichem Einblick berichten, daß zumindest in meiner Fachrichtung fast gar keine oder nur minderqualifizierte Bewerbungen bei den Chefs vorliegen, daß, sobald mehr als 3,4 Leute gleichzeitig kündigen, die Patientenversorgung kollabiert und teilweise der Prozentsatz an Gastärzten (über deren Problematik wir an anderer Stelle diskutiert hatten) mehr ist als gut usw... Das ganze auch an "Exzellenz"- und "Eliteuniversitäten". Daß die Charite (!) selbst in einem vermeintlich so nachgefragten Fach wie Pädiatrie und einer beliebten Stadt wie Berlin selbst simple acht (!) Stellen nicht nachbesetzt bekommt und daher die Notfallversorgung einschränken muß, hatte ich an anderer Stelle verlinkt. Eine andere Alma Mater muß nach wie vor Patienten wegen "Ärztemangel" abweisen, weil nicht nur Assistenzarztstellen und Oberarztstellen, sondern sogar Chefarztstellen über ein Jahr vakant blieben und noch immer sind (das ganze übrigens unter großer Beachtung der Lokalpresse). Eine Habilitation anzustreben, ist sicher ein Argument, geht aber auch mit einem Vertrag über 60 Monate. Und wenn Du die Möglichkeit zu "hochkarätiger" Forschung hast, wieso nicht. Ich bin regelmäßig auf internationalen Kongressen meines Fachgebietes, und es fällt mir auf, daß aus Deutschland eigentlich immer nur die Chefs der UKs auftauchen, während aus anderen Ländern auch Weiterbildungassistenten regelmäßig und in großer Anzahl präsent sind und auch als "main speaker" fungieren. "Meine" Alma mater hat als erste Amtshandlung nach dem Lehrstuhlinhaberwechsel gleich mal die Fortbildungstage und das Budget dafür rigoros zusammengestrichen- sicher wegen der "exzellenten" Weiterbildungsmöglichkeiten. Mich betraf es zum Glück nicht mehr. Oder bin ich wirklich immer der einzige, der sowas erlebt? Ich schlage vor, ich hole den Thread in 60 Monaten nochmal hoch und dann sehen wir weiter. Übrigens, seinen Untergebenen den Eindruck zu vermitteln, man wäre aus 250 Bewerbern ausgewählt worden und damit sowas wie Elite (und habe somit auch die Klappe zu halten) ist ein uralter Trick der Personalführung.
    Geändert von tarumo (23.12.2017 um 18:49 Uhr)
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  3. #28
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Von den Leuten, die ich kenne (aber laut Feuerblick kenne ich vmtl. wieder nur die falschen Leute) sind relativ viele vor der Habil per "Nasenfaktor" vom Cheffe aussortiert worden, (kann man auch im Thread zur Herz- Thorax- Chirugie gut nachlesen), und einer Weiterbeschäftigung als FA/OA stand dann das WissZeitVG im Weg. Resultat war dann oft eine Stellensuche bzw. sogar Bundeslandwechsel zu einer kritischen Zeit (Heirat/Familienplanung usw.). Auf dem freien Bewerbermarkt waren dann einige wegen dem Alter bzw. teilweise eingeschränkter Berufserfahrung im Hintertreffen. Muß aber nicht so sein. Ich persönlich will wirklich keinen davon abhalten, aber man sollte sich halt im Sinne der TE auch über das "Kleingedruckte" im Klaren sein, und da gehört die Kenntnis über WissZeitVG und Drittmittelstellen halt dazu.
    So, und nun wünsche ich allen Frohe Weihnachten.
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  4. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von freak1
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    @tarumo
    Von welchem Fachgebiet sprichst du denn? Was "normales" oder sowas extrem spezielles wie Herz-Thorax-Chirurgie?



  5. #30
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Vier verschiedene Fächer inkl. meinem eigenen. Alles Fächer der Grundversorgung wie Innere, Gyn, etc. und keinesfalls "exotisches" mit "Unizwang" wie Rechtsmedizin, Humangenetik oder Herz-Thorax-Chirurgie.
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