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  1. #156
    Dunkelkammerforscher
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    das war mal...
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    Die Aussage wir brauchen jetzt ein cMRT sonst stirbt der Patient meist die Situation die du beschreibst: Der Patient ist zunehmend schlecht, keiner weiß warum und jeder hat Sorge dass der Patient stirbt. Der Radiologe ist in der bequemen Position, dass der Patient nicht bei ihm stirbt. Aber auf der anderen Seite haben die Zuweiser meist keine Ahnung was sie eigentlich Suchen (und was nicht durch CCT/CTA/LP auch geklärt werden kann) und es ist eher die Verzweiflung die Wunsch nach Diagnostik auslöst. Mit dem Radiologen hat man dann jemand gefunden den man vermeintlich anschuldigen kann Schuld zu haben.
    Man sollte aber das CCT sehr genau auf z.T. subtile Zeichen eines Ödems absuchen mit Vorbildern. Enzephalitis/Immunreaktion auf neue Onkologika kann sehr subtil sein.



  2. #157
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
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    Zitat Zitat von h3nni Beitrag anzeigen
    Da meint einer unserer Stroke-Neurologen, dass MRT doch auch voll cool ist und man mit irgendwelchen schnellen Sequenzen ohne viel Zeitverlust (ich bilde mir ein, insgesamt 7 Minuten hat er angegeben) Blutungen ausschließen und Verschlüsse sowie die Penumbrae sehen könnte.
    Das ist vorallem cool weil du es schön publizieren kannst.
    Realistisch gesehen würden wir es als universitärer Maximalversorger niemals in einem vergleichbaren Zeitrahmen hinbekommen ein Stroke MRT zu fahren ggü. dem eingespielten Protokoll CCT+CTA+CTP. Das liegt nicht so sehr am Protokoll sondern vielmehr Patient zum MRT -> Lagern -> artefaktanfällig -> etc.
    Ich hab erst 3x ein Stroke MRT bei uns gesehen und das war
    1) super-p-Patient mit fraglicher Klinik die durch den OA-Neurologie nicht objektivierbar war
    2) ca. 14 jähriges Mädchen mit unauffälligem nativen CCT und fraglicher Klinik
    3) ca. 25 Jährige mit Klinik bei der die CTP aufgrund von technischen Problemen nicht möglich war und die Lyseentscheidung von der Perfusion abhing

    In 99% der Fälle kann man den Stroke mit CCT/CTA/CTP beurteilen.



  3. #158
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    Ich schließe mich dem an. Bei Sturzereignissen hätte ich z.B. im MRT Bedenken, die Kalottenfissur oder eine Fraktur in der oberen HWS zu finden. Eine frische, kleine SAB ist im MRT auch schwierig zu sehen. Und die Abgrenzung Thrombose vs flow void ohne entsprechendes Protokoll ist im CT auch einfacher...und auch ein akutes Abdomen....Habe ich auch immer so kommuniziert.
    Die ganzen Leitlinien haben insofern schon ihre Berechtigung. Leider hat sich in den Köpfen von vielen KollegInnen und auch PatientInnen IMHO so eine Art Vorstellung breitgemacht, das CT wäre irgendwie die "minderwertige" Methode und das MRT Goldstandard für alles und jedes, das bloß durch faule Radiologen nicht genügend zum Einsatz gebracht wird.
    "Gipfeln" tut das ganze in der Anforderung zum "MRT Thorax" wegen V.a. Rippenfraktur, vor allem wenn ambulantes Röntgen nicht mehr verfügbar ist...
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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