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  1. #1321
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    Zitat Zitat von romunken Beitrag anzeigen
    Werden bei Euch Bewerber, die eigentlich den FA Allgemeinmedizin anstreben, eher abgelehnt oder eher genommen? (also auch unter Beachtung der der Förderung durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft von 2440€/Monat)
    Hier an einem Maximalversorger: ja. Das Team ist recht heterogen aufgestellt, es scheint sich für jeden eine Nische zu finden.



  2. #1322
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    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Angst vor multimorbiden Patienten hab ich nicht. Bin Gefäßchirurg. Die sind alle multimorbide. Da müsste ich vor allen Patienten Angst haben...
    Jo klar hast du als Chirurg keine Angst vor multimorbiden Patienten, musst du auch nicht Den Part mit dem Angstschweiß übernimmt dein Anästhesist: Während du nämlich mit Stirnlampe und Tunnelblick auf das OP-Gebiet starrst und mit der Schwester Witzchen reisst, geht es auf der anderen Seite des Tuches ordentlich zur Sache, wenn sich Narkose und Kreislauf mal wieder gegenseitig ausschließen...

    Sorry, aber manchmal muss man euch Chirurgen erklären, was Sache ist. Auch wenn der "Zauber und die Ruhe der Anästhesie" einen manchmal was anderes Glauben lässt.



  3. #1323
    Diamanten Mitglied
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    Du hast es nicht verstanden.
    Als Gefäßchirurg hast du halt bei einigen Patienten "Bedenken". Ob die zum Beispiel gewisse Volumenverschiebungen kardial und renal so gut mitmachen. Machen nicht alle. Manche aber mit EF<=30% im Nachhinein doch besser als gedacht... Auf jeden Fall hat man zwar vielleicht "Bedenken" ob das gut geht und bezieht das in die Indikationsstellung mit ein, aber es ist halt keine Angst.
    Ich hab als "Gefäßchirurg" aber keine "Angst" vor multimorbiden Patienten. Weil man als Gefäßchirurg multimorbide Patienten gewohnt ist. Man bekommt also keine "Panik" wenn plötzlich ein Gefäßpatient da ist. Im Gegensatz zu anderen Fachrichtungen die voller Panik anrufen "da ist ein Gefäßpatient in der Notaufnahme, den müsst ihr nehmen!" wobei der eigentliche Grund der Einweisung was völlig anderes ist. Muss ich das nochmal erklären mit Angst bei krankem Patient = ungerichtet oder mit der Panik...

    Sorry, aber manchmal muss man euch Anästhesisten erklären, was Begriffe bedeuten. Auch wenn ihr den "Zauber der schlafenden Patienten" die nicht reden können mehr liebt.



  4. #1324
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    Klar sind die Narkosen bei multimorbiden Patienten schwierig. Das wird auch jeder Chirurg anerkennen, man ist froh dass man jemanden hat der in dem Bereich teilweise verdammt viel möglich machen kann.

    Unabhängig davon ist es nur so, dass der Patient ja nicht direkt nach OP-Ende entlassen wird. Es schließt sich eine postoperative Phase an in der noch einige internistische Probleme auftreten können - und es ist nunmal der Chirurg der den entsprechenden Patienten auf Station hat und zusehen muss dass seine Werte und sein Zustand stimmen. Außerdem gibts in jedem chirurgischen Fach Patienten die letztlich komplett konservativ therapiert werden.

    Letztlich läuft es sich denke ich darauf hinaus dass bei solchen Patienten sowohl der Anästhesist als auch der Chirurg einiges können müssen.



  5. #1325
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Was soll dieses plumpe Chirurgen-Anästhesisten-Bashing?

    Unterm Strich hat "der Anästhesist" IMHO nach seiner Intensivzeit eine deutlich bessere Einschätzung darüber, wer - auch wenn er multimorbide und mit maligner Grunderkrankung daherkommt - ggf. noch von einer OP profitieren kann.
    Dann ist es eben nicht die ASA IV-Patientin, die noch mal übern Tisch gezerrt wird, sondern Oma Pasulke, deren Rectum-Ca ihr nicht unaufhaltsam eine stinkende Kloake in den Unterleib frisst, sondern die die Chance hat, vielleicht noch ein Jahr lang gut mit ihren Enkelchen zu spielen.
    I can't fix stupid but I can sedate it.



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