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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #41
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    Zitat Zitat von LasseReinböng Beitrag anzeigen
    C+L und Maskenbeatmung werden von mir immer eingetragen - das sind ja die wenigen wirklich relevanten Informationen des Narkoseprotokolls - sonst kann man das Protokollieren auch ganz lassen.

    Die älteren Kollegen bei uns dokumentieren auch recht wenig und ich kann es sehr gut verstehen. Meine Bereitschaft, jeden RR mmHG genau zu dokumentieren nimmt auch immer mehr ab. Irgendwann kann man die hinverbrannte Schei$$e auch nicht mehr aufschreiben. Als Kind gab es im Steakhaus vor dem Essen was zum Mahlen, als erwachsener Akaedmiker brauche ich im Jahr 2018 keine Beschäftigungstherapie dergleichen...
    Ich habe bekanntermassen eine echt herausfordernde Schrift. Aber immer dann, wenn man meine Narkoseprotokolle oder Notarztprotokolle wirklich gut lesen kann, dann war etwas - und ich dokumentiere gewissenhaft, mit Ausschluss von Ereignissen und Beschreiben von Befunden zB über CL hinaus. Das wird dann halt ein kleiner Roman fürs (imaginäre) Gericht. Kollegen, die mich kennen, erkennens sofort an der deutlich besseren Lesbarkeit. (Vermeintliche) Banalitäten sind allerdings eher.... schön dahingemalt aber herausfordernd. Inhaltlich Standard, höchstens bei der Maskenbeatmung und beim CL, Tubustiefe variabel.
    Intensivmedizinisch haben wir gsd elektronische Datenverarbeitung, so dass das Ganze dann deutlich angenehmer ist für alle. Aber auch hier - sobald irgendetwas komisch wird, gibts einen Roman zum minutiösen Mitlesen. Und ansonsten auch schonmal die Sparversion ‚war nix neues‘.

    Für meine Prämedikationstexte, die ich wortwörtlich wiederholen kann, könnte man mir auch einen Stempel machen. Es steht in 90% exakt das gleiche da. Erst wenn es zum ASA IV++ und/oder Operativ/Intensivmedizinisch herausfordernden Procedere kommt, füge ich 1-2 weitere Sätze an. Leider darf ich keinen Stempel benutzen. Kann aber jederzeit sagen, was da steht.
    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
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  2. #42
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von nie Beitrag anzeigen
    Nur so aus Interesse: wie kommt man denn als Patient auf die Idee, dass jemand einen Seldinger-Draht in einem verloren haben könnte?
    Ganz ehrlich? Ich kenne so einen Fall, war ich im OP dabei. Unschöne Geschichte. Ist man letztlich draufgekommen wegen ständig wiederkehrendem Fieber, bei der endovaskulären Bergung dann in der Beckenachse Dissektion, dann offene Versorgung der Dissektion in der Beckenachse etc. Krasser Wahnsinn der Fall. Und der Patient war jünger als ich.



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  3. #43
    Diamanten Mitglied Avatar von fallenangel30487
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    Hallo Zusammen,
    ich hätte mal eine Frage an euch. Ich bin jetzt gerade mit dem PJ fertig und habe bald Examen. Zwischen der Prüfung und meinem Arbeitsbegin habe ich noch ein paar Wochen frei, dann fange ich im Sommer in der Inneren in einem mittelgroßen Haus an zu arbeiten. Ich habe in meiner RS Ausbildung ein paar mal intubiert, aber das ist schon ca. 10 Jahre her. Eigentlich hätte ich das gerne noch ein paar mal im PJ gemacht, leider hat es sich aber nicht ergeben da ich nicht in der Anästhesie war und auf der ITS auf der ich im PJ war, gabs irgendwie während meiner Arbeitszeit keine Intubation. Daher habe ich mir überlegt ob ich einfach vor meinem Arbeitsbegin noch so 1-2 Wochen in der Anästhesie bei meinem künftigen Arbeitgeber hospitiere. Da ich dort alle auch in der Anästhesie kenne ist das wohl kein Problem. Die Frage ist ob das Sinn macht. So hätte ich die Möglichkeit noch ein paar Intubationen zu machen. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich in ein paar Monaten im Dienst da stehe und auf ITS intubieren muss und das einfach nicht kann. Klar kann man nach ein paar Intubationen noch lange nicht sicher durführen, aber man hat denke ich dann wenigstens ein bisschen Erfahrung und ist nicht so ganz planlos. Ich werde wohl ca. 3-6 Monate Schonfrist haben, bevor ich meine ersten Dienste machen muss, jedoch werde ich erst nach ca. 6-12 Monaten auf der ITS eingeteilt. Ich habe dann aber die ZNA, ITS und das ganz Haus zu betreuen, finde das irgendwie schwierig wenn man noch ziemlich wenig ITS Erfahrung hat. Meint ihr es macht Sinn einfach vorm Arbeiten nochmal in der Anästhesie zu hospitieren?
    Die höchste Form des Glücks ist ein Leben
    mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
    Erasmus von Rotterdam


    Alles was ich getan habe, war für das zu kämpfen, an das ich geglaubt habe.
    Muhammad Ali



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  4. #44
    Registrierter Benutzer Avatar von Philip_MHH
    Mitglied seit
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    Semester:
    Geschafft
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    Schaden wird es dir sicher nicht ;) die Frage ist, ob du die zeit nicht doch lieber genießen solltest bevor es ins Arbeitsleben geht. Das ist dann ja auch am Anfang eine sehr anstrengende Zeit, die Verantwortung die man plötzlich hat, weil man "fertiger Arzt" ist.

    Aber klar, üben und Sicherheit gewinnen schadet nie. Wenn du die Zeit hast und dein zukünftiger Arbeitgeber mitspielt nutz die Chance .



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  5. #45
    Ldr DptoObviousResearch
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    26.07.2006
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    mit drei Buchstaben
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    ca. 25.000
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    Ich plädiere fürs freimachen. Selbst wenn man durch alle Säle springt und alle Intubationen macht, dann sammeln sich immer noch nicht so viele an, dass man wirklich einen deutlichen Fortschritt erreicht.
    Die wenigsten Intubationen auf ITS kommen ja aus dem blauen Dunst, sondern kündigen sich an, so dass man das schon planen (und sich den anästhesiologischen Kollegen dazubitten kann, wenn ihr es nicht ohnehin primär mit Videolaryngoskopie macht) kann.
    Wichtigste Regel der Seepiraterie: Keine grauen Schiffe entern.

    "Die übersteigerte Erwartungshaltung ist bei vielen Menschen leider das Einzige, was sie aufs Kreuz legt."



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