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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
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    Es kommt darauf an, welches Ziel man sich setzt. Um "nur" zu bestehen reicht auf jeden Fall "normal" lernen. Ganz unabhängig davon, dass die Examina in den letzten Jahren schwieriger wurden etc., bestehen dürfte bei fleißigem Lernen im Rahmen des Amboss-Lernplans keinerlei Problem sein. Ich denke, das Ziel des IMPP ist es einfach, den Durchschnitt bei einer (guten) 3 zu halten. Ist auch viel repräsentativer, anstatt des Zustands bis vor ein paar Jahren, wo der Durchschnitt bei 85 % lag.

    Eine 2 lässt sich mit kosequentem Amboss-Lernen und vor allem ständigen Wiederholungen alter Lernkarten etc. auch gut erreichen. Klar, ist jetzt nicht mehr so selbstverständlich wie im H15, aber machbar definitiv. Nur man darf sich nicht den Fehler erlauben, die Lernkarten nur 1x durchzugehen und dann nie wieder. Gerade Themen wie Leukämien oder überhaupt alle Hämatologie-Sachen sie dermaßen spezifisch, ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei Tag 80 oder 100 sie immer noch parat hat. Und das braucht man, wenn es auf eine 2 abgesehen hat.



  2. #27
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    Es wird doch definitiv genug Basiswissen gefragt, sieht man doch daran, dass eigentlich niemand durch dieses Examen fällt. Das ist doch schon extremer Luxus. Schaut euch doch mal die Juristen an, die lernen ein ganzes Jahr auf ihr Examen und dann fliegen immer noch 25-35% durch. Und wir machen hier gerade mal 100 Tage vorgekauten Lerbplan. Das kann man eigebtlich niemandem erzählen, ist ja schon fast peinlich.

    Ich frage mich woher dieses Anspruchsdenken kommt, dass alle ein Recht auf eine gute Note haben sollen. Übrigens ist bei gewissenhaftem Lernen auch nur mit Amboss in der Vergangenheit eine 1 möglich gewesen (zumindest bis Frühjahr 17). Musste man halt nur gut können.

    Praxisrelevant können auch seltene und ungewöhnliche Erkrankungen sein. Nur weil es schwere Fragen sind, heißt es nicht, dass es unwichtig ist.

    Und warum reitet ihr hier eigentlich so merkwürdig auf den Antibiotika rum? Grundwissen sollte man dazu natürlich haben aber in der Klinik gibt es eigentlich überall regionale Unterschiede und eigene SOPs zu dem Thema. Da ändert sich so viel, dass es einfach überflüssig ist Antibiotikatabellen zu lernen.



  3. #28
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    Zitat Zitat von Jozef22 Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, es sollte ein Buch von IMPP geben, gerne mit 3000 Seiten oder mehr, wo alles stehen würde, was man für Staatsexamen braucht. Keine Bilder, nur Text. Zu jedem Gebiet. Wenn irgendwas abgefragt werden sollte, was in diesem Buch nicht zu finden wäre, könnte man sofort die Fragen anfechten und sie müssten rausgenommen werden. Und man würde jedes Jahr neue Auflage rausbringen, wie es bei Karow/Rote Liste der Fall ist. Dann hätten alle gleiche Chancen, ne 1 zu kriegen.
    Diese Bücher gibt es / gab es doch schon immer: nennt sich Gegenstandskatalog. Und nein, das IMPP muss den nicht jedes Jahr neu auflegen. Darin stehen die Dinge, die gefragt werden, und der Prüfling muss sich anhand der neuesten Erkenntnisse im "Fach" Medizin auf diese vorbereiten. Übrigens läuft es auch so in der Arbeitswelt weiter. In den letzten 15-20 Jahren sind ja doch so einige neue Erkenntnisse dazu gekommen. Und glaub mir, wenn Du irgendwann in die Facharztprüfung gehst, dann wird durchaus auch der letzte Kongress mit den allerneuesten Fakten diskutiert. Und da nutzt es auch nicht, dass man mit den Guidelines von vor 5 Jahren argumentiert.

    Ob die Prüfungen schwerer werden? Naja, JEDE eigene Prüfung ist ja per sé immer die schwierigste.
    Und das IMPP hatte schon immer sehr merkwürdige Frage oder Fragestellungen im Repertoir. Und irgendwie kommt alles mal wieder. Diese Folgefragen gab es vor zig Jahren auch schon. Sind dann zugunsten von am ehesten / am unwahrscheinlichsten / meistens / wenigstens abgelöst worden. Aber das IMPP muss ja auch die Fragestellungen variieren. Sonst hätten wir wirklich ein großes Buch mit allen, vom IMPP jemals gestellten, Fragen und könnten diese dann auswendig lernen...
    I'm a very stable genius!



  4. #29
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    Zitat Zitat von Brutus Beitrag anzeigen
    Ob die Prüfungen schwerer werden? Naja, JEDE eigene Prüfung ist ja per sé immer die schwierigste.
    Obwohl ich einer der sehr wenigen Studenten hier im Forum war, der unser Examen (F18) als "fair" empfand, muss ich dir widersprechen. Klar empfinden die meisten ihr eigenes Examen als das schwerste, aber die "offizielle" Statistik und die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. F18 ist das schwerste Examen seit 5 Jahren - Zitat MediLearn.



  5. #30
    ECHOnaut
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    Aber nur wenn man „schwerstes Examen“ über den erreichter Mittelwert definiert , wie sehen denn die Durchfallquoten der letzten 5 Jahre aus? Hat sich da was getan? Man könnten auch sagen Studenten sind dümmer geworden oder die Fakultäten setzen die falschen Schwerpunkte...... oder das IMPP hat die Prüfung darauf angelegt irgendwann bei 75% MW zu liegen mit niedriger Quote und arbeitet darauf hin... so viele Möglichkeiten.

    Coxy ...... der Hammerexamen hatte ....



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