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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Falsch abgebogen...
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    Kommt auch immer auf die Uni an. An meiner Uni werden grundsätzlich alle Leute an der Uniklinik geprüft, egal wo sie PJ gemacht haben. Dafür kann man auch an der Uniklinik Prüfer aus Lehrkrankenhäusern haben. Ich habe z.B. Innere und Anästhesie an der Uniklinik gemacht und hatte in beiden Fächern Prüfer aus Lehrkrankenhäusern. In Chirurgie, dem einzigen Fach, das ich extern gemacht habe, hatte ich dann einen Prüfer aus der Uni.

    Rein fachlich besteht man die Prüfung auch unabhängig von den Orten, an denen man PJ gemacht hat. Ich hatte z.B. in Chirurgie einen Herzchirurgen, der auch nur Herzchirurgie geprüft hat und war im PJ überall aber nicht in der Herzchirugie. In Innere habe ich auch mehr zufällig Themen bekommen, die zu meinen PJ-Abteilungen gepasst haben. Und es haben auch alle bestanden, die 1-2 "Urlaubs-Tertiale" in Bali, Sri Lanka und Co. gemacht haben.

    Ausland ist halt auch immer relativ. Gibt halt Orte, an denen macht man weniger PJ und dafür umso mehr Urlaub und halt auch Orte, an denen man deutlich mehr lernen kann als in vielen deutschen Krankenhäusern. Würde mir da weniger Gedanken ums M3 machen als um das, was du später machen willst. Im angestrebten Fach würde ich mir schon ein Haus suchen, in dem du viel lernen kannst und evtl. auch schon den Grundstein für eine spätere Tätigkeit legen kannst. In Fächern, die du ohnehin nicht machen willst, mach halt da PJ wo es dir gefällt.



  2. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Das Problem bzgl. PJ sehe ich darin, dass PJler nicht in klinische Entscheidungen einbezogen werden, die aber das „Handwerkszeug“ eines Arztes ausmachen. Wenn in vielen-nicht allen- Kliniken noch nichtmal die Ausbildung der Assistenzärzte klappt, wie soll dann der PJler was lernen?



  3. #23
    Diamanten Mitglied
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    also mir hat das PJ was gebracht und ich habe auch was gelernt...
    in klinische Entscheidungen wird man zb einbezogen, indem man auf Station eigene Patienten zugeteilt bekommt oder in der Ambulanz selbstständig arbeitet



  4. #24
    Falsch abgebogen...
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    Ich habe im PJ schon einiges gelernt und ich profitiere jetzt als Assistenzärztin durchaus von den Dingen, die ich im PJ gelernt habe. Ich musste in der Innere z.B. immer die neu aufgenommenen Patienten in der Mittagsbesprechung vorstellen inkl. weiterer Diagnostik und Behandlungskonzept. Das haben die Assistenten mir nicht nur einfach stumpf vorgesetzt sondern durchaus erwartet, dass ich mir da auch ein paar Gedanken dazu mache. Und im Chirurgie-PJ habe ich in der Notaufnahme auch meinen eigenen Patienten gehabt.



  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Zitat Zitat von nie Beitrag anzeigen
    Ich habe im PJ schon einiges gelernt und ich profitiere jetzt als Assistenzärztin durchaus von den Dingen, die ich im PJ gelernt habe. Ich musste in der Innere z.B. immer die neu aufgenommenen Patienten in der Mittagsbesprechung vorstellen inkl. weiterer Diagnostik und Behandlungskonzept. Das haben die Assistenten mir nicht nur einfach stumpf vorgesetzt sondern durchaus erwartet, dass ich mir da auch ein paar Gedanken dazu mache. Und im Chirurgie-PJ habe ich in der Notaufnahme auch meinen eigenen Patienten gehabt.
    Das ist schön zu hören, dass es auch so laufen kann. In sehr vielen Kliniken läuft es aber ganz anders. Leider. Während Famulaturen und Blockpraktike war es mir immerhin möglich mal die Funktion oder Visite zu sehen. Die PJler wurden z.T. wie Luft behandelt (alle). Ihre Namen konnte sich nach Wochen kaum jemand merken. Wenn man sich mal auf dem PJ-Portal umsieht, wird mein Eindruck bestätigt (gerade in der Chirurgie). Nicht umsonst entscheiden sich viele vorher Chirurgie-Interessierte nach dem PJ dagegen. In vielen Häusern werden die PJler nur für BE und Hakenhalten ausgenutzt. Das ist leider Fakt.



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