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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Geändert von ckmb (08.04.2019 um 14:05 Uhr)



  2. #2
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    4 Monate sollten problemlos gehen. Du hast ja vorher genug Erfharung gesammelt.
    Ich war mehrere Jahre raus und hab einige Sachen nie so wirklich im Tagesgeschäft gemacht.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



  3. #3
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    Zitat Zitat von ckmb
    Oder ist man durch die 4 Monate Auszeit vom alltäglichen Berufsleben schon wieder zu lange raus und hat dadurch doch Probleme beim Bestehen der Prüfung etc.?
    Bin Internist und der Meinung, das ist fachlich gesehen überhaupt kein Problem. Das eigentliche Problem bei diesem Modell, das mehrere Leute aus meinem Bekanntenkreis so oder ähnlich gemacht haben (ich habe 2 Monate frei gemacht), ist, dass man sich dann auch wirklich jeden Tag zum Lernen aufraffen muß. Praktisch jeder hat - dadurch, dass er nicht gearbeitet hat - eigentlich viel mehr Panik geschoben als er rein zeitlich überhaupt hätte haben können, wenn er weiterhin gearbeitet hätte. Und ich persönlich würde nicht sagen, dass es sich gelohnt hat, für die FA-Prüfung frei zu nehmen. Ich weiß von mehreren Leuten, die so ein Modell gefahren haben und dann ernsthaft überlegt haben, kurzfristig von der Prüfung zurückzutreten / sich krankzumelden, weil sie nach mehreren freien Monaten der Meinung waren, dass sie eigentlich nochmal 6 Monate lernen müßten, um bestehensreif zu sein, aber dann so richtig mit Lernplan und Konzept blabla. Ich weiß eigentlich nur einen einzigen, der es gut fand, dass er zwei oder drei Monate frei genommen hat. Der (FA-Prüfung Innere) hat sich das von Anfang an durchgeplant, ist zum Internisten-Update gegangen, hatte einen Lernplan und hat sich wohl auch nicht davor gedrückt, sondern wirklich jeden Tag den halben Tag gelernt, und der fand das insgesamt ganz gut. Aber selbst DER, obwohl er rückblickend sagt, dass das schon gut war und er viel dabei gelernt hat und die Monate ihm gut getan hätten, also selbst der hat mit in den Tagen vor der Prüfung gesagt, dass er der Meinung ist, dass er es voll vergeigt, und er geht da jetzt halt hin, weil vielleicht hat er ja Glück, aber eigentlich müßte er sich abmelden und nochmal 4 Monate lernen.

    Also ich würde es einfach aus den genannten zwei Gründen
    1) macht einen psychisch zu sehr fertig und
    2) ist eigentlich unnötig
    nicht empfehlen.

    Wichtiger als sich 4 Monate zu quälen ist meiner Meinung nach, sich stringent anhand von Fallbüchern / Büchern zur mündlichen Prüfung / aktuelle Leitlinien o.ä. praxisorientiert vorzubereiten, so dass man zu allem wenigstens irgendwie was sagen kann. Wenn ich es nochmal machen müßte, würde ich 2 Monate halbe Stelle irgendwas machen und da nebenher lernen. Kannst du nicht doch irgendwo mit halber Kraft arbeiten, vielleicht bei einem anderen ehemaligen Arbeitgeber oder so, falls dein jetziger Arbeitgeber das wegen der Stellensituation nicht macht?



  4. #4
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Ganz ehrlich... ich hätte gar nicht gewusst, was ich in all dieser Zeit wirklich lernen soll. Ich habe neben der normalen Arbeit im letzten halben Jahr mehr oder weniger kontinuierlich das Wichtigste zusammengeschrieben und Leitlinien/CME-Artikel zusammengesucht. Vor der Prüfung zwei Wochen Urlaub zum intensiven Lernen und gut wars. Ich hätte mich in der freien Zeit nur verrückt gemacht.
    Ich würde lieber die Prüfung hinter mich bringen und mir danach gemütlich Urlaub/Reise gönnen.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



  5. #5
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    Zitat Zitat von Feuerblick Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich... ich hätte gar nicht gewusst, was ich in all dieser Zeit wirklich lernen soll. Ich habe neben der normalen Arbeit im letzten halben Jahr mehr oder weniger kontinuierlich das Wichtigste zusammengeschrieben und Leitlinien/CME-Artikel zusammengesucht. Vor der Prüfung zwei Wochen Urlaub zum intensiven Lernen und gut wars. Ich hätte mich in der freien Zeit nur verrückt gemacht.
    Ich würde lieber die Prüfung hinter mich bringen und mir danach gemütlich Urlaub/Reise gönnen.
    Genau so. Im Arbeits-Alltag passieren halt die Dinge, von denen wir im der Prüfng idealerweise erzählen wollen/sollen..
    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
    und eine kleine Blume."



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