Prüfungsprotokolle M3

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Prüfung
M3
Fach
Urologie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Dr. T. Berg/ Virchowklinikum
Geschrieben am
28.06.2006
3. Staatsexamen 17.05.2006
Prüfungsvorsitz: PD Dr. T. Berg (Innere) w (2), w (1), w (2), w (2)
Prof. Dr. H. Hübner (Pädiatrie) = Wahlfach
PD Dr. Laube (Chirurgie)
PD Dr. Teichgräber (Radiologie) = Losfach

-10 Tage vor dem Prüfungstermin bekamen wir von Dr. Berg unsere Patienten zugeteilt- allesamt gastroenterologische Fälle. Wir sollten eine Epikrise verfassen und ihm diese bis 2 Tage vor der Prüfung zuschicken.
(1) Zu Beginn des Prüfungsgespräches konnten wir unseren Patienten in Ruhe vorstellen und wurden nicht unterbrochen. Anschließend wurden Fragen zum vorgestellten Krankheitsbild und auch Nebendiagnosen gestellt. Mein Patient hatte eine obere Gastrointestinalblutung, welche ...
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Prüfung
M3
Fach
Urologie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Dr. Hübner/ Virchowklinikum
Geschrieben am
28.06.2006
3. Staatsexamen 17.05.2006
Prof. Dr. H. Hübner (Pädiatrie) = Wahlfach w (2), w (1), w (2), w (2)
- Zwei Tage vor der Prüfung bekamen wir auf der neuropädiatrischen Station Patienten von einer verantwortlichen Ärztin zugeteilt. Eine Epikrise wurde nicht verlangt, sondern eine kurze Patientenvorstellung wie zur morgendlichen Übergabe nach Nachtdienst.
Mein Patient (14 Jahre) hatte einen zweiten, wie sich später mittels EEG herausstellte sekundär generalisierten Krampfanfall erlitten. MRT unauffällig. Dr. Hübner wollte nun DD zu Ursachen für Fokus im EEG wissen. Außer Tumor und Blutung ist mir nichts eingefallen. Er versuchte mich hinzuleiten: was ...
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Prüfung
M3
Fach
Urologie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Dr. Laube
Geschrieben am
28.06.2006
3. Staatsexamen 17.05.2006
Prüfungsvorsitz: PD Dr. T. Berg (Innere)
Prof. Dr. H. Hübner (Pädiatrie) = Wahlfach
PD Dr. Laube (Chirurgie) w (2), w (1), w (2), w (2)
PD Dr. Teichgräber (Radiologie) = Losfach

- Einstiegsfrage: Ein älterer Patient kommt in Ihre Praxis und erzählt von intermittierend auftretenden Brustschmerzen. Was tun Sie?- kardiologische Diagnostik: RR, EKG, LZ-Ekg, evtl. LZ-RR, Belastungs-Ekg.
(1) Belastungs-Ekg: Wie führen Sie das durch?- in Reanimationsbereitschaft, + Arzt + Notfallkoffer. Was sind Abbruchkriterien?: Brustschmerz, Luftnot, körperliche Ausbelastung des Patienten, Auftreten von HRST oder Tachykardien im Ekg, Endstreckenveränderungen. Was tun bei pathologischem Befund in Ergo?- ...
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Prüfung
M3
Fach
Urologie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Dr. Teichgräber
Geschrieben am
28.06.2006
Titel: Dr. Teichgräber
URL: http://
Kategorie: Urologie/Berlin_Humboldt
Beschreibung: 3. Staatsexamen 17.05.2006
PD Dr. Teichgräber (Radiologie) = Losfach

- Laut Vorbesprechung sollte jeder von uns einen Rö-Thorax plus Rö-Abdomen bekommen- und so war es dann auch. Ich hatte einen Thorax eines schwer \'verkabelten\' Patienten von der Intensivstation. Zuerst immer nur beschreiben: am besten laut Vögeli (wurde vom Prüfer auch in der Vorbesprechung empfohlen). Glücklicherweise fiel mir die beidseitig homogene Verschattung der Lungen auf, welche ich als großen beidseitigen Pleuraerguß identifizierte. Danach kamen ...
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Prüfung
M3
Fach
Chirurgie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
PD Pratschke
Geschrieben am
23.06.2006
Protokoll vom 3. Staatsexamen am 18.05.2006

Innere: Prof. Schartl Vorsitz
Chirurgie: PD Pratschke
Pädiatrie: PD Otting Wahlfach
Gynäkologie: Prof. Schmidt-Gollwitzer Losfach

Noten: 1,1,2,3 (m,w,w,w)

1. Prüfling:
Fallvergabe 1,5 Wochen vor Prüfung. Epikrise zur Prüfung mitbringen. Netter Prüfer. Gutes Los. Hat während der Prüfung oft die Augen geschlossen gehabt. Fragt nach den Altprotokollen. Viszeral- und Abdominalchirurgie, Notfälle. Alles eher oberflächlich. Kurze knappe Antworten. Er fragt schon nach.
Kurz den Fall vorgestellt: 61- jährige Frau mit Hemihepatektomie bei multiplen Leberzysten- und Nierenzysten bei Potter III- Syndrom. Etwas zur OP, dann DD Raumforderung in Leber: HCC, Hämangiom, Adenom, FNH, Metastasen. Wie herausfinden? Wollte die radiolog. Phänomene erzählen, ER: ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Prof. Schartl
Geschrieben am
23.06.2006
Protokoll vom 3. Staatsexamen am 18.05.2006

Innere: Prof. Schartl Vorsitz
Chirurgie: PD Pratschke
Pädiatrie: PD Otting Wahlfach
Gynäkologie: Prof. Schmidt-Gollwitzer Losfach

Noten: 1,1,2,3 (m,w,w,w)

1. Prüfling:
Fallvergabe 1,5 Wochen vor Prüfung. Epikrise zwei Tage vor Prüfung abgeben. Prof. Schartl ist sehr nett. Gutes Los! Nickt die ganze Zeit bei richtigen Antworten, auch wenn die anderen prüfen. Wenn man nicht mehr weiter weiß, versucht er einem immer hinzuführen oder zu einem anderem Thema überzugehen. Grundlagen müssen aber verstanden werden.
Stieg gleich in den Fall ein: 84- jähriger Mann mit dekompensierter Herzinsuffizienz und Z. n. Bypass- OP nach NSTEMI und Vorhofflimmern. Hab leider im Brief was von ...
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Prüfung
M3
Fach
Paediatrie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
PD Otting
Geschrieben am
23.06.2006
Protokoll vom 3. Staatsexamen am 18.05.2006

Innere: Prof. Schartl Vorsitz
Chirurgie: PD Pratschke
Pädiatrie: PD Otting Wahlfach
Gynäkologie: Prof. Schmidt-Gollwitzer Losfach

Noten: 1,1,2,3 (m,w,w,w)

1. Prüfling:
Fallvergabe ca 2 Wochen vor Prüfung im CVK.
Sehr netter Prüfer, lächelt viel. Wartet immer gespannt auf die Antwort. Und wenn sie dann raus ist wirkt er ein bisschen traurig, so wie ein kleines Kind, das beim Spiel verliert. Aber nicht negativ.
Fragte nach Fall: Hatte 8 Monate altes Kind mit kompliziertem 1. Fieberkrampf, da Vater Epileptiker. Entsteht durch schnell ansteigende Temp. Wie sieht Anfall aus? Klassischer Grand mal. Was als Therapie: Antipyrese, Diazepam. Wichtig Krampfanfallprophylaxe. DD Menigitis, wichtig: Kinder ...
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Prüfung
M3
Fach
Gynaekologie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Prof. Schmidt-Gollwitzer
Geschrieben am
23.06.2006
Protokoll vom 3. Staatsexamen am 18.05.2006

Innere: Prof. Schartl Vorsitz
Chirurgie: PD Pratschke
Pädiatrie: PD Otting Wahlfach
Gynäkologie: Prof. Schmidt-Gollwitzer Losfach

Noten: 1,1,2,3 (m,w,w,w)

1. Prüfling:
Als Einstieg sagte sie, sie stellt eine Frage zu Gyn und eine zur Geburtshilfe. Also ging es los mit Mamma- Ca. Diagnostik, Häufigkeit und Therapie. War die erste und musste mich erst einmal ordnen. Fing dann an mit jede 10. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens und deshalb ist die Früherkennung so wichtig. Selbstuntersuchung, wo ich genauer drauf eingehen sollte. Eine Frau tastet selbst keine Lymphknoten, ist viel zu ungeübt dafür! Dann was der Arzt alles macht: Inspektion, ...
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Prüfung
M3
Fach
Allgemeinmedizin
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Dr. Mann / Psychiatrie Uni Mainz
Geschrieben am
15.06.2006
Es war nur eine Runde für jeden Prüfling


Themen:
2 Schizophrenie/ Zwangstörung
3 Angst/ Panikstörung
4 Depression/ Unterbringungsgesetz
5 Alkoholsucht


Buch: Duale Reihe

Prüfer: nett, ruhig, hilft viel, freut sich auf jede Antwort

Zu Schizophrenie:
Definition, Symptomatik,Typen, erklären an Beispiele,Therapie( Lag viel wert drauf): Neuroleptika- welche gibt es? typische/ atypische, was gibt man als erstes, therapie Strategie: Dosis Steigerung? Wechseln?Nebenwirkungen: Frühdyskinesie/ Spätdyskinesie

Zu Angst/ Panik:
Difinition, Unterschied: Panik/ Angst an Beispiele, Symptome: vegetativ, kognitiv, Verhalten.
Therapie:
Psychotherapie: Verhaltenstherapie/ Kognitive Therapie: erklären an einer Skize
Pharma: welche gibt es? SRI: Nebenwirkungen, vegetative vor allem Potenz beeinflussung beim mann, Therapiestraegien, Dosis, Kosten


Zu Depression:
Defenition, DD, Symptome: psychopathologisch, vegetativ,
Therpie: Verhaltenstherapie, ...
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Prüfung
M3
Fach
Ort
Prüfer
Prof. Mann / HNO Mainz
Geschrieben am
15.06.2006
Bitte nicht irritieren und von anderen verrückt machen lassen.
Ich selbst wie auch meine Mitprüflinge waren überrascht von ihm, aber an den Noten sieht man ja, dass es nicht so wild gewesen sein kann.
Das beste ist, genug zu lernen und den Rest an sich abprallen lassen.
Egal wie viel man lernt, man muß davon ausgehen, dass Prof. Mann auch Unbekanntes prüft  Leider fand Prof. Mann erst einen Tag vor der Prüfung Zeit für uns (da er im Urlaub war).
Er bestellte uns für den morgen der Prüfung zur Patientenuntersuchung auf Station um ...
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Prüfung
M3
Fach
Urologie
Ort
Magdeburg
Prüfer
Prof. Allhoff/ 3.Stex
Geschrieben am
08.06.2006
Im Vorgespräch wurden die Themen für die Prüfung eingegrenzt; Onkologie (Blasen-,Nieren-,Prostata- und Hoden-Ca), Subvesikale Obstruktionen, Steine und Kinder-Urologie (Harnröhrenklappen, Reflux, pyeloureterale Abgangsstenose) Diese wurden auch eingehalten! Buchempfehlung: Sökeland, alles was man wissen muss!! Zusätzlich wurden andere wichtige Themen besprochen (Irak-Krieg, Wünsche für die Zukunft, insgesamt sehr locker und witzig!)

In der Prüfung lockere Stimmung, es gab bei jedem eine Fragerunde, dazu einen geschilderten, klinischen Fall(\"Sie haben Nachtdienst und ein Patient kommt mit Flankenschmerzen\") Wenn man nicht weiter wusste hat Prof. Allhoff immer eifrig geholfen (auch bei den anderen Prüfungsfächern:-)
Themen: Steine, ...
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Prüfung
M3
Fach
Psychiatrie
Ort
Magdeburg
Prüfer
Prof. Bogerts
Geschrieben am
08.06.2006
Prof. Bogerts war in der Prüfung ruhig und angenehm. Die Fragen waren zum Teil schwierig. Davon darf man sich aber nicht entmutigen lassen, einfach so gut es geht und ohne Stress versuchen, die Antworten herzuleiten. (Die Bewertung am Ende war besser als vermutet!)
Für Jeden wird ein klinischer Fall geschildert, dazu soll man eine Verdachtsdiagnose stellen und DD, Ätiologie, Therapie und Prognose erläutern.
Themen: Akute Panikstörung (Herzneurose), akute Psychose mit Zwangseinweisung, Demenz (M.Alzheimer,M.Pick) lokale Hirnläsionen (frontal, parietal, Kluver-Bucy Syndrom!)und die daraus resultierende Symptomatik (hier wurde es doch sehr neurologisch das ganze!!), Persönlichkeitsstörungen ...
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Prüfung
M3
Fach
Orthopaedie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Durbin
Geschrieben am
29.05.2006
Bei Prof. Durbin sollte man auf einiges vorbereitet sein:
1. Er spricht mit starkem Akzent und ist mitunter schwer zu verstehen. Einfach nochmal nachfragen!
2. Du verstehst oft nicht, worauf er hinaus will. Hier hilft Nachfragen leider nicht, denn er wiederholt lediglich seine zuvor gestellt Frage mit exakt dem selben Wortlaut.
3. Wenn du verzweifelt bist, weil du glaubst, alles Wichtige schon gesagt zu haben, er aber immer noch mehr hören will, fang einfach wieder von vorn an. Dann gibt er sich zufrieden.
4. Er unterbricht gern. Sei darauf gefasst, dann bist du nicht ...
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Prüfung
M3
Fach
Pharmakologie
Ort
Berlin_FU
Prüfer
Prof. Kreutz
Geschrieben am
29.05.2006
Allg: Angenehmer Prüfer, der allerdings sehr auf Pathophysio, Grundzusammenhänge und fundamentales Verständnis steht.
Bei ihm ist es ganz wichtig auch die selbstverständlichen Tatsachen immer auszusprechen. Manchmal denkt man selber komplizierter als es sein muss und ärgert sich hinterher über die simple Antwort.
Er hilft viel weiter und baut Brücken, um einen ans Ziel zu bringen.

Die Noten der Prüflinge: 2,1,4,4

Themen:
-Arzneimitteleliminierung
-Diuretika und ihre Wirkorte am Tubulussystem
-Unterschied zw. Amilorid/Triamteren und Spironolacton
-Vorgehen bei Niereninsuff.: Dosis runter, Intervalle rauf
-GFR-Bestimmung: die berühmte GFR-Serum-Krea-Kurve; Sammelurinmethode; Cockroftformel und dann existiert noch irgendeine neue Formel (die ich aber nicht ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Heidelberg_Fak_MA_HD
Prüfer
Stiehl
Geschrieben am
21.05.2006
DD Hämaturie
-Nephritisches Syndrom
-Nephrotisches Syndrom
-Portale Hypertension: Ursachen, Komplikationen, Therapie
-Ösophagusvarizen: Therapie inkl. Skelorisierung, Sengstaken- bzw. Linton-Sonde, TIPSS
-versch. Infarktlokalisationen im EKG (Hinterwand, Vorderwand, Vorderseitenwand)
-Hepatitis B
-Hepatitis C
-Pankreatitis

Stiehl fragt manchmal etwas konfus, aber nur klinisch relevante Sachen. Faire Notengebung!! ...
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Prüfung
M3
Fach
Chirurgie
Ort
Heidelberg_Fak_MA_HD
Prüfer
Müller
Geschrieben am
21.05.2006
-Pat. mit Blutablagerungen auf Stuhl: prakt. Vorgehen, DD, Therapieoptionen
-Pat. mit rechtsseitigem Unterbauchschmerz: prakt. Vorgehen, DD, Therapieoptionen
-Pat. mit linksseitigem Unterbauchschmerz: prakt. Vorgehen, DD, Therapieoptionen
-Pat. mit schmerzlosem Ikterus: prakt. Vorgehen, DD, Therapieoptionen (v.a. des Pankreaskarzinomes)
-OP bei Ösophaguskarzinom, kurz das Vorgehen erklären
-OP bei Rektumkarzinom, kurz das Vorgehen erklären
-OP bei Magenkarzinom, kurz das Vorgehen erklären
-Whipple-Op sowie nicht-kurative Ansätze beim Pankreaskarzinom, kurz das Vorgehen erklären

Note: 1

Faire Fragestellung, fragt extrem klinisch orientiert, mit Fallbeispielen, will DD und nötige Untersuchungen hören. ...
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Prüfung
M3
Fach
Neurologie
Ort
Heidelberg_Fak_MA_HD
Prüfer
Winter (Kurpfalzklinik)
Geschrieben am
21.05.2006
-Pat. mit Paraparese und Sensibilitätsstörungen der unteren Körperhälfte: DD, welche Fragen bei Anamnese wichtig (Blasen- und Mastdarmstörungen)
-Diagnose und Therapie des Konus-Kauda-Syndroms
-Vorgehen bei SAB: Diagnostik, Therapie
-DD verschiedene Kopfschmerzsyndrome
-Pat. mit psych. Veränderungen und Gangstörungen -> Normaldruckhydrozephalus: Ätiologie, Pathogenese, Diagnostik, Therapie
-Klinik, Diagnostik und Therapie des M. Parkinson inkl. nichtmedikamentöse Therapie (Tiefenstimulation etc.)
-Schlaganfall: Ätiopathogenese, Klinik und Diagnostik der verschiedenen Formen
-Antiepileptika
-Therapie der MS
-auch während der eigentlichen Prüfung noch mal kurz neurologisch untersuchen (Kleinhirnzeichen am Mitprüfling!)

Note: 1

Winter fragt extrem klinisch orientiert, mit Fallbeispielen, will DD und nötige Untersuchungen hören. Vorgespräch wurde nicht gewünscht. ...
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Prüfung
M3
Fach
Hygiene
Ort
Heidelberg_Fak_MA_HD
Prüfer
Sauerborn
Geschrieben am
21.05.2006
Das Fach war eiegntlich \"Tropenhygiene\"

-Reiseberatung mit relevanten Impfungen und Expositionsprophylaxe
-Der Tropenheimkehrer mit Fieber: DD
-Reisedurchfälle
-STIKO-Impfkalender
-Malariatherapie
-Epidemiologie (Prävalenz, Inzidenz, Mortalität, Letalität, Studientypen)
-Finanzierung des deutschen Gesundheitssystems (Fallpauschalen, Punktesystem der Hautärzte, welcher Anteil des Bruttosozialproduktes wird für Gesundheitswesen ausgegeben?)
-Desinfektion/Sterilisation
-Typhus
-Meningitis
-Schistosomiasis
-Dengue-Fieber
-Gelbfieber
-Qualitätsmanagement
-Organisation des öffentl. Gesundheitsdienstes
-toxinbildende Bakterien

Note: 1

Sauerborn hat eine extreme Themenbreite (Klinik, Epidemiologie, Gesundheitssysteme, Hygiene), aber bei einem Vorgespräch (unbedingt empfohlen) kann man die Themen gut eingrenzen - keine Angst vor Tropenhygiene!! ...
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Prüfung
M3
Fach
Neurologie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Prof. Lempert
Geschrieben am
16.05.2006
Er grenzt die Thematik im sehr beruhigenden Vorgespräch auf eine überschaubare Dimension ein und schafft auch in der Prüfung eine angenehme Atmosphäre. Er hat einen Themenkatalog für Studenten, die praktische Erfahrungen in der Neurologie haben (3. Stex und Neurologie als Wahlfach) und einen etwas eingeschränkten Katalog für Prüflinge, die die Neurologie nur aus dem Buch kennen (2. Stex und 3. Stex mit Neuro als Losfach). Der Katalog von 2006 für Neuro als Losfach sah folgendes vor:
Jeder Prüfling erhält eine Frage zur Neuroanatomie (meist anhand von Bildern aus dem Anatomieatlas oder ...
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Prüfung
M3
Fach
Anaesthesie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Prof. Brückner
Geschrieben am
15.05.2006
Prof. Brückner hat uns alle am meisten überrascht. Er war äußerst entspannt, stellte wenig überra-schende Fragen und hielt sich auch nicht lange an nicht gewusstem auf.

1. Prämedikationsvisite
Ein 60-jähriger vitaler Patient soll am schnellenden Finger operiert werden. Welche Voruntersuchungen sind notwendig? (Nach neueren Leitlinien keinerlei Voruntersuchungen notwendig, da es sich um einen kleinen Eingriff handelt. Ich hatte noch die etwas älteren Leitlinien gelernt, wollte demnach ein EKG schreiben und Basislabor abnehmen, er fragte, was ich dabei alles erkennen wollen würde und kam dann schmunzelnd zu dem Schluss, dass die jungen Ärzte ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Prof. Dorow
Geschrieben am
15.05.2006
Bei Prof. Dorow gab es nur wenige Überraschungen. Ansonsten fährt er total auf Leitlinienwissen ab.
Ich hoffte die ganze Zeit, er würde die Epikrisen auf dem Tisch liegen lassen und keinen Gedanken daran verschwenden, hatte ich doch zugegebenermaßen nicht mein gesamtes Herzblut in diese Anamnese gesteckt.

1. Klinische Untersuchung
Sie haben ja bei der klinischen Untersuchung des Herzens geschrieben: \'Rhythmische Herzaktionen, Herztöne rein, keine Herzgeräusche.\' Das finde ich schon ganz gut, aber da fehlt noch etwas. Be-schreiben Sie einmal den Ablauf der kardialen Untersuchung. (und er freut sich dann wirklich, wenn man ...
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Prüfung
M3
Fach
Chirurgie
Ort
Berlin_Humboldt
Prüfer
Dr. Näveke
Geschrieben am
15.05.2006
Er hat uns ein wenig aus dem Konzept gebracht. Fragte er in den letzten Jahren ausschließlich Bauchchirurgie, wollte er diesmal auch einige traumatologische Fragen beantwortet haben. Wie aus den Vorprotokollen bekannt, liebt er Einteilungen, mögen sie klinisch auch noch so irrelevant erscheinen. So bin ich beim Lernen tatsächlich einmal über die Einteilung der Leistenhernien nach Nyhus gestolpert, konnte mir aber nicht erklären, welche Erkenntnis mir diese bringen soll … und eben diese Einteilung wollte er dann hören.
Außerdem sollte man grobe anatomische Vorstellungen haben, die hat er nämlich bei jedem Thema ...
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Prüfung
M3
Fach
Chirurgie
Ort
Essen
Prüfer
Prof. Betzler
Geschrieben am
11.05.2006
Patient mit Sklerenikterus und Großzehennekrose bei Diabetes mellitus II.

Fragen: Allgemeines zur Therapie einer pAVK, Welchem Stadium nach Fontaine würden sie diesen Patienten zuordnen? (Stadium IV)
Weshalb wurde die pAVK nicht früher symptomatisch? (diabetische Polyneuropathie)
Was sind Gründe für einen frühzeitigen Bypassverschluss? (Wollte hier auf mangelnde Compliance hinaus)
Was ist die wichtigste Differenzialdiagnose eines schmerzlosen Ikterus? (Raumforderung im Bereich der Gallengänge)
Welche Diagnostik leitet man bei Ikterus ein? (Sonographie des Abdomens, ERCP, etc...)
Welches Karzinom in diesem Bereich hat die beste Prognose? (Papillenkarzinom, da es durch einen Ikterus sehr früh symptomatisch wird) ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Essen
Prüfer
Dr. Benn
Geschrieben am
11.05.2006
Patient mit Sklerenikterus und Großzehennekrose bei Ein Vorgespräch findet statt, es werden aber keine Bereiche eingegrenzt sondern vor allem Formalien geklärt. Man bekommt einen Patienten, den man zu untersuchen und vorzustellen hat. Dr.Benn prüft \"Innere Medizin\", aber \"nicht das Kleingedruckte\" und daran hält er sich auch.

Alte Erfahrungsberichte stehen zur Verfügung, sind aber meist etwas älter. Nützlich ist auf jeden Fall, seine Vorlesungen zu besuchen. Der EKG-Kurs im AKK ist ebenfalls sehr nützlich zur Prüfungsvorbereitung.
Da wir unterschiedliche Wahlfächer hatten, wurden wir alle einzeln geprüft, so war die Prüfung dann auch ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Mainz
Prüfer
Prof. Hake
Geschrieben am
11.05.2006
Atmosphäre: gut
Anzahl der Prüflinge: 3
Dauer der Prüfung: 3h 15min
Noten: 1, 2, 3


Zwei Tage vor der Prüfung bekam jeder Prüfling einen Patienten, alle aus der Herzchirurgie. Die Vorstellung in der Prüfung, bei der man seine Aufzeichnungen benutzen durfte, diente dann v.a. als Aufhänger für Fragen über die Erkrankungen des Patienten. Dabei war auch die ein- oder andere - ziemlich leichte - Frage zur Anatomie möglich. So sollte man z.B. bei einem Patienten mit Karotisstenose wissen, daß die Externa das äußere Gesicht und die Interna das Gehirn versorgt (!).
Nach ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Mainz
Prüfer
PD. Dr.Bierbach
Geschrieben am
11.05.2006
Bierbach:
Prüfling 1
Über diesen Prüfer steht in den Protokollen viel verwirrendes: einerseits sehr nett, andererseits scheint er doch alles zu prüfen und darunter auch einige \'Kolibris\'.
Dazu Folgendes:
Im 3. Stex gibt es nur eine Fragerunde. Eine Woche vorher verteilt er Patienten zum untersuchen. Diese sind Grundlage der Prüfung. Meiner hatte pAVK, postthrombotisches Syndrom, sowie einen mysteriösen, gerade erst entdeckten NN-Tumor. Diesen galt es zu enträseln. Zu den Gefäßerkrankungen wollte er hauptsächlich wissen, dass die Behandlung dieser beiden problematisch ist (wickeln oder nicht wickeln...), daher besser Bypass-Op schon im früheren Stadium ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Mainz
Prüfer
PD Dr. Kreitner
Geschrieben am
11.05.2006
Vorgespräch
War ohne Termin möglich; nach etwas Wartezeit (wahrscheinlich wegen Schwestern-Unlust) durften wir zu Oberarzt Kreitner.
PD Kreitner ist MRT-Gelenk-Spezialist...er fragt aber nix drüber [seine Veröffentlichungen liegen bei ( nur für Streber)]
Er schloss von Vornherein nur die physikalischen Grundlagen aus (\'die meisten Radiologen wissen nich’mal wie ein Kernspin funktioniert, woher sollen’s die Studierenden wissen\'). Auf Nachfragen konnten aber auch die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin sowie Neuroradio (bis auf Schädel-Hirn-Traumata) ausgeschlossen werden. (Dass er soviel ausschloss war ihm hinterher bisschen unlieb denk ich).
Er wolle mit uns nur ein bisschen Differenzialdiagnostik der Inneren und ...
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Prüfung
M3
Fach
Innere Medizin
Ort
Mainz
Prüfer
PD Dr. Kreitner
Geschrieben am
11.05.2006
Kreitner (Radiologie): Entsprechend der Anzahl der Prüflinge waren drei Themenkomplexe von ihm vorbereitet worden zu dem Themen Traumatologie, Röntgen-Thorax (Pneumonien), Abdomen (Lebertumoren). Die Themenblöcke bestanden dann zumeist noch einmal aus drei Fallbeispielen.
Alle Prüfungen/Fallbeispiele wurden mit einer kurzen Symptomatik/Anamnese eingeleitet, mit der der fiktive Patient in die Notaufnahme kommt. Bei der anschließenden Aufzählung der Maßnahmen sollte man auch bei Radiologen natürlich nicht die klinische Untersuchung, Labor, etc. vergessen. Zum Block Traumatologie hat er sich vor Prüfungsbeginn noch einmal erkundigt welcher der Prüfling Unfallchirurgisch vorbelastet war. Die beiden anderen Themen wurden zufällig ...
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Prüfung
M3
Fach
Neurologie
Ort
Duisburg-Essen
Prüfer
Dr. Möbius
Geschrieben am
11.05.2006
Ein Vorgespräch sollte auf jedenfall wahrgenommen werden! Dr.Möbius gibt wertvolle Hinweise zum Ablauf der Prüfung.

Erfahrungsberichte gab es für diesen Prüfer leider nur über die Prüfung im 4.Fach.

Die Prüfung: Patient mit subakut progredienter Gangstörung bei von distal aufsteigenden symmetrischen Paresen der Beine. Zunächst V.a. Guillain-Barré Syndrom, bzw. CIDP. Bei Nachweis von Bence Jones Proteinurie jetzt allerdings V.a. multiples Myelom.

Im niedergelsassenen Bereich wurde ein MRT der Lendenwirbelsäule zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls veranlasst, hätten Sie das auch getan? (Nein, da subakut distal symmetrisch aufsteigende Paresen, vor allem ohne Blasenstörung, vollkommen untypisch für einen ...
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Prüfung
M3
Fach
HNO
Ort
Duisburg-Essen
Prüfer
Prof. Lamprecht (4.Fach)
Geschrieben am
11.05.2006
Ein Vorgespräch sollte auf jedenfall frühzeitig und als Gruppe wahrgenommen werden! Prof Lamprecht teilt jedem ein Gebiet zu, aus dem man einen Patienten erhält (Bei uns: Nase, Mittelohr, Larynxkarzinom). Ausserdem stellt er eine Frage aus dem Bereich der med. Ethik.

Erfahrungsberichte gab es viele, Anschauen lohnt sich! Nur nicht zu viel Zeit investieren!

Die Prüfung: Patient mit T4-Larynx/Hypopharynx-Karzinom bei ausgedehnter Raucheranamnese (>50 PY)

Weshalb muss man auch bei isoliertem Befall beider Aryknorpel laryngektonieren?(Isolierte Entfernung beider Aryknorpel ist rekonstruktiv nicht von Vorteil)
Welche Verfahren zum Stimmersatz nach Kehlkopfverlust gibt es? (Ruktussprache, Elektr. Tongeber, Sprechprothese)
Welche Strukturen ...
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