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Auswahlgesprächsprotokoll Detail

 
Auswahlgesprächsprotokoll:
Protokoll eingefügt 25.09.2019
Ort/Uni:  Hannover, Medizinische Hochschule Hannover
Semester:  WS 2019/20
Anzahl Prüfer:  2-4
   
Atmosphäre:  eher locker
Dauer:  0 Std.
Note:  0
Kleidung:  gehobene Freizeitkleidung
Gespräch: 
Mein Auswahlgespräch fand Ende August 2019 statt.
Die Begrüßung durch Studentinnen der Medizin war zwar sehr freundlich, doch wirkte das warten neben den anderen Kanditatinnen (es waren echt fast nur Mädchen da) auf mich eher so, dass ich nicht unbedingt ruhiger wurde. Aber das ist gewiss auch Typ-abhängig.
Endlich an der Reihe, wurde mein Name von einem recht freundlichen, sympathischen Arzt aufgerufen, welcher sich mir sogleich vorstellte und mich in einen Extraraum begleitete. Hier wurde ich dann von ihm und einem weiteren Arzt interviewt, wobei es aber keinen „guten Cop/bösen Cop“, oder so einen Quatsch gab. Der Erste war einfach ein bisschen kommunikativer als der andere und führte auch zu 90% das Gespräch.
Gefragt wurde als erstes, wieso ich denn Medizin studieren wolle. Hier schien ihm eine kurze Antwort völlig zu genügen und im Anschluss hangelte er sich ein bisschen an meinem abgegeben Fragebogen entlang.
Hier solltet ihr ein wenig aufpassen, was ihr aufschreibt!
Als er bei meinen Auslandsaufenthalten angekommen war (ich war in der 9. Klasse 3 Monate in Frankreich), fragte er mich auf französisch, ob ich nicht mal eben das deutsche und das französische Schulsystem vergleichen könne.
Und als wir dann einige Minuten später wieder bei der deutschen Sprache waren, wollte er, dass ich das deutsche, französische und australische (da war ich auch 4 Monate) Gesundheitssystem vergleiche.
Darauf war ich natürlich absolut gar nicht vorbereitet und musste weitestgehend passen.
Ich denke aber, dass er nur ausloten wollte, wie ich mit Fragen umgehen kann, auf die mir nicht gleich eine Antwort einfällt.
Am Ende des Gesprächs hatte ich die Chance, auch noch Fragen zu stellen. Hierbei ist es empfehlenswert, sich ein, zwei nicht-Standard-Fragen auszudenken. (Ich wollte wissen, wie ob sie schwierige Momente/Patienten gedanklich mit nach Hause nehmen würden.)

Alles in allem war das Gespräch eher wie eine ausgedehnte (circa 22 Minuten) Unterhaltung auf einer Familienfeier mit einem entfernten Bekannten.
Bereitet euch ruhig vor aber ihr werdet sehen, „schlimm“ ist es echt nicht.
Ich hatte aus den vorherigen Berichten hier geschlossen, dass es 1,5-2 Wochen bis zur Rückmeldung dauern sollte. Diese vergingen auch wie im Fluge, erst die Zeit danach begann sich zu ziehen.
Jeden Tag der Gang zum Briefkasten und: Pustekuchen.
Geschlagene 1 Monat und drei Tage nach dem Gespräch erhielt ich meine Antwort. Zugelassen!! :D

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